Fazit nach 3 Wochen Apple iPad

Von Nino, 27. Mai 2010

iPadBereits im Januar nach der Keynote von Steve Jobs war für mich klar, dass ich ein iPad haben will. Normalerweise bin ich ja kein Mensch, der ungesehen ein Produkt kauft ohne es vorher selbst getestet zu haben. In diesem Fall konnte ich allerdings nicht widerstehen. Wie konnte das passieren? Einerseits ist Steve Jobs einfach ein hervorragender Verkäufer, der seine Produkte zu präsentieren weiß, andererseits spricht das Produkt selbst aber auch eine so deutliche Sprache, daß mir klar war hier etwas zu bekommen, was mir seit langem gefehlt hat.

Einige mögen jetzt sagen: “Woher will er das wissen?!”. Ich weiß es deshalb, weil ich vor 3 Wochen mein iPad aus den Staaten bekommen habe und mir somit das Recht erworben habe, jetzt nach 3 Wochen das überfällige Fazit zu schreiben. Und das pünktlich zum morgigen Verkaufsstart des iPad in Deutschland. Als ich den Import angestoßen hatte, war weit und breit noch nichts von der UMTS Variante zu sehen und somit ist es ein iPad WiFi mit 64GB geworden.

Da eine Beurteilung eines neuen technischen “Spielzeuges” am Ende oft doch subjektiv und alles andere als objektiv ist, erst recht bei Produkten von Apple, möchte ich vorweg nehmen, dass ich kein Apple Fanboy bin. Das iPad ist (neben einem uralten iPod Nano) mein allererstes (nennenswertes) Apple Produkt und so hoffe ich, dass meine Begeisterung nicht nach “rosarote Brille” aussieht, sondern als ehrliche Überzeugung verstanden wird.

Ich lasse im Folgenden bewußt sämtliche technische Daten weg, übergehe den in Tests sonst üblichen Part der Funktionsbeschreibungen und verzichte sogar auf haufenweise Bilder. Zu all dem gibt es im Netz mehr als genügend Webseiten, YouTube Videos und nicht zuletzt die Webseite von Apple selbst. Das meiste werden interessierte Leser ohnehin bereits wissen und somit will ich daher auch nicht langweilen, sondern komme direkt zum interessantesten Teil eines Berichtes, dem Fazit:

iPadIch benutze das iPad jeden Tag, oftmals sogar für Stunden. Mal eben Mails checken auf der Couch. Mal eben noch eine Bestellung bei Amazon abschicken. Mal eben einen im Fernsehen gehörten Begriff bei Wikipedia nachschlagen oder mal eben die Werbepause überbrücken und ein kleines Spielchen spielen. Diese kleinen “Nice-To-Have’s” werden ergänzt durch einige “Must-Have’s” wie Aus- und wieder Einschalten in 2 Sekunden ohne langwieriges hoch und runter fahren. Keine Lauferei ins Arbeitszimmer zum PC mehr mit anschliessender vereinsamung, weil der Partner im Wohnzimmer sitzt. Handliches und leichtes Format kombiniert mit überragender Akkulaufzeit. Auf dem Balkon sitzen, Musik hören und ein eBook oder elektronische Zeitung oder Lieblings-Forum lesen. Dem spontanen Besuch die letzten Urlaubsbilder zeigen oder abends im Bett noch einen Film gucken ohne den Ehepartner zur Schlaflosigkeit zu verdammen. Und last but not least: Maximales “Joy-Of-Use”! All das ist das iPad für mich geworden. Ein täglicher Begleiter für das Konsumieren der heutigen multimedialen Welt. Wenn es sein muß, sogar außer Haus. Allerdings kommt das in meinem Fall mehr als selten vor und das nicht, weil ich nicht die UMTS Variante habe, sondern weil es in der Jackentasche beim Auto fahren einfach stören würde. ;-)

Ja, das iPad hat auch Macken. Es kann nicht alle Webseiten darstellen, solange Flash noch nicht ausgerottet ist. Und ja, ewig lange Texte wie diesen Blog Artikel schreibt man weiterhin besser am PC. Und ja, der Speicherplatz ist vergleichsweise gering und das bei einem geschlossenen System, dem nicht mit einem USB Stick ausgeholfen werden kann. Aber Apple macht es mir mit dem ansonsten tollen Produkt so unglaublich leicht, diese Nachteile hinzunehmen und zu vergessen, dass das Ergbnis unterm Strich ein ganz klares JA zum iPad ist. Wer kein Gerät mit neuen Funktionen sucht, sondern ein Gerät das einem die täglichen Aufgaben erleichtert, der ist beim iPad richtig. Hier wiederholt sich eindeutig die Geschichte des iPhone. Als dieses auf den Markt kam, hat auch “jeder” gesagt: “Was soll ich mit so einem Telefon? Das braucht kein Mensch!”. Und doch haben sich über 50 Millionen iPhones verkauft und die Zahl steigt weiter!

Ich bin davon überzeugt, dass Apple hier den Durchbruch für Tablet PC’s geschafft hat und in wenigen Jahren ein Tablet PC zum Standard Inventar gehören wird, die der heutigen Verbreitung von Netbooks nahe kommt. Die anderen Hersteller werden jedoch nur dann eine Chance auf ein Stück des Kuchens haben, wenn sie neue Wege beschreiten und Betriebssystemen die eigentlich zur Maus Bedienung entwickelt wurden, absagen werden. Hier liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg des iPads. Kein hochfahren und erstmal Updates für Virenscanner und Betriebssystem installieren, sondern “Einschalten – Geht!”.

Fakt ist, mein PC hat seinen Fulltime Job an das iPad verloren und arbeitet nun auf “400 Euro Basis” für gelegentliche Aufgaben wie CD’s brennen, lange Blog Artikel schreiben oder aber Anschreiben für Behörden Korespondenz drucken. Im ernst: In den letzten 3 Wochen habe ich den PC vielleicht 3x wirklich benutzt. In der übrigen Zeit hat mir das iPad voll und ganz genügt. Es ist im Prinzip ein reiner Luxus Artikel, ein “Nice-To-Have” und dafür noch nicht einmal wirklich preisgünstig. Aber das ist für mich in Ordnung so. Ich frage auch einen Porsche Fahrer nicht, warum er nicht einen VW Polo gewählt hat, um von A nach B zu reisen!

Form and Functions

Von Nino, 27. Mai 2010

Viel zu lange hatte ich es vor mir her geschoben, aber nun ist es vollbracht. DanZei erstrahlt in neuem Glanz! Nach langem Suchen bin ich auf das richtige Theme (“Panorama” von Themocracy) gestolpert und bin begeistert. Nach vielen Stunden Sucherei hat sich die Mühe mehr als gelohnt. Das alte Theme (Avenue) war nett, aber nun doch etwas angestaubt. Am Theme selbst habe ich nichts verändern müssen, da ich es super finde, wie es ist. Einzig den Hintergrund habe ich abweichend vom Standard etwas heller eingestellt und natürlich ein eigenes Panorama Bild in den Header gesetzt. In diesem Fall handelt es sich um ein Werk (Skyline von Duisburg) von meiner Mutter (Hobby Fotografin), vielen dank an dieser Stelle! :-)

Der Beitrags-Titel deutet auch eine zweite Veränderung an und zwar die Integration meines Twitter Accounts oben rechts. Hier möchte ich, wie es nunmal üblich ist, kurze News, Interessantes oder Witziges zum Besten geben, was keinen eigenen Blog Beitrag wert ist. Ich hoffe ihr schaut weiterhin fleißig rein und verfolgt mich vielleicht sogar auf Twitter.

Erstaunt war ich übrigens, dass bereits nach einem halben Jahr die Besucher Marke von 10.000 geknackt war. Das freut mich sehr und wird mich dazu anspornen, euch hier noch mehr zu bieten! Vielen Dank!

Apple veröffentlicht Europa Preise für das iPad

Von Nino, 8. Mai 2010

iPad

Wie fscklog berichtet, hat Apple gestern abend die deutschen Preise für das iPad veröffentlicht und sorgt damit für Unruhe unter den kaufwilligen Fans des neuen Hightech Produktes. Grund für den Negativ-Preis-Rekord der Deutschen in Europa ist allerdings nicht etwa Apples Geldgier, sondern Deutschlands neues Gesetz für Urheberrechtsabgaben an die Verwertungsgesellschaften in Höhe von 15,19€ für einen Computer ohne Brenner. Somit kommen folgende Preise für das in Deutschland lang ersehnte und am 28.05.2010 erscheinende iPad (Vorbestellung ab 10.05.2010) zustande:

16GB WiFi:  514 499 Euro
32GB WiFi:  614 599 Euro
64GB WiFi:  714 699 Euro

16GB 3G:  614 599 Euro
32GB 3G:  714 699 Euro
64GB 3G:  814 799 Euro

Da das iPad in Spanien 35€ und in der Schweiz sogar satte 56€ billiger sein wird, dürfte somit zukünftig ein reger EU-interner Importhandel entstehen!

Ebenfalls veröffentlicht wurden die Preis für das Zubehör:

Keyboard-Dock:  69 Euro
iPad-Case:  39 Euro
Camera-Connection-Kit:  29 Euro
Dock:  29 Euro
Netzteil:  29 Euro
VGA-Adapter:  29 Euro

Update am 10.05.2010: Heute Nacht wurde auf der Webseite von Apple die Möglichkeit zur Vorbestellung des iPads freigeschaltet. Quasi in letzter Minute korrigierte Apple die Preise der 16 und 32 GB Versionen auf den zuvor angekündigten Preis ohne die 15€ Urheberrechtsabgabe. Grund ist offenbar, dass diese nur bei Computern mit mehr als 40GB Speicher fällig wird. Daher bekommen also nun nur die 64GB Modelle die umstrittenen krummen Preise. Quelle

Update2 am 17.05.2010: Vor einigen Tagen hat Apple nach Klärung mit der GEMA nun auch die Preise der 64GB Modelle korrigiert. Quelle

Erste Reviews des Apple iPad von Übersee

Von Nino, 1. April 2010

Apple iPadEs war zu erwarten, dass einige VIP’s in Übersee vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPad priveligiert werden würden. Es war nun sogar so, dass auserwählte Technik Gurus eine Woche lang das iPad zuhause auf Herz und Nieren testen durften. Offenbar mussten sie jedoch bis zum heutigen Tag still schweigen, da all ihre Reviews erst heute veröffentlicht wurden und es auch vorher keine öffentlichen Hinweise auf diese Tests gab. Folgend also nun die Berichte über das Objekt der Begierde. Anmerkung: Der Artikel von Walt Mossberg gefällt mir persönlich am besten.

Spieleveteranen – Next Level

Von Nino, 19. März 2010

Es ist soweit, die Spieleveteranen schaffen es ins nächste Level und wie ich finde, mit Bravour. Seit Anfang an verfolge ich diese Podcast Reihe, die etwa monatlich erscheint. Ich geniesse die erfrischenden Diskusionen und Rückblicke auf die Spielevergangenheit aus meiner Jugendzeit und ziehe daraus auch Informationen zu aktuellen Entwicklungen der Spieleszene und neuen Releases.

Erstellt wird der Podcast von 5 über die Welt verstreuten alten Bekannten aus der PC-Player Ära, Anatol LockerBoris Schneider-Johne, Heinrich Lenhardt, Jörg Langer und Winnie Forster.

Was mir schon immer gefehlt hat: Apple iPad

Von Nino, 16. Februar 2010

Nachdem ich die komplette Keynote (1,5h) von Apple Chef Steve Jobs zu Apples neuem Produkt, dem iPad, gesehen hatte, war für mich klar: Wenn das Ding in Wirklichkeit auch nur halb so gut aussieht und sich bedienen läßt, wie Steve Jobs es auf der Bühne demonstiert hat, werde ich noch dieses Jahr so ein Ding besitzen! Und ich bin mir sicher, dass es nicht nur am Verkaufs- und Präsentationstalent von Steve liegt, sondern am überzeugenden Produkt selbst. Also widme ich meine neue Blog Kategorie (Apple) dem iPad, da es dazu von mir hier in Zukunft mehr zu lesen geben wird.

Bevor ich mich aber nun über das Gerät auslasse, folgend als kurzes Intro über die Funktionen des iPad ein Ausschnitt aus der bereits erwähnten Keynote:

Apple hat es in den letzten Jahren bestens verstanden, gute Ideen aufzugreifen, innovativ zu verbessern und mit Erfolg auf dem Markt zu etablieren. Die zwei prominentesten Beispiele sind sicherlich der iPod und das iPhone. So wie es vor dem iPhone Mobiltelefone gab, gab es auch vor dem iPod MP3 Player. Aber Apple hat es geschafft, etwas überzeugendes aus der Grundidee zu erschaffen. Wer ein iPhone für 5 Minuten in der Hand hält, will es einfach gerne besitzen. Das liegt nicht daran, dass man es unbedingt braucht oder es nicht mit anderen Geräten ebenso gut oder (je nach Anwendungsfall) besser gehen würde, aber die Konzepte von Apple wissen einfach zu verzaubern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Meinung nach zum einen am Design und der Haptik und zum anderen an der intuitiven Bedienung. Die Produkte machen einfach Spaß und das ist der Punkt, den Apple verstanden hat. Es reicht eben nicht aus, 1000 und 1 Funktion in ein Gerät zu implementieren und den Anwender seinem Schicksal und der 500 Seiten starken Bedienungsanleitung zu überlassen.

Wesentlich zielführender ist es doch, dem Anwender ein ausgereiftes und durchdachtes Produkt an die Hand zu geben. Ich brauche kein Schweizer Taschenmesser im XXL Format; ich brauche ein kleines Taschenmesser mit den 3 wichtigsten Funktionen: eine Schere, eine Nagelfeile und die Pinzette. Warum möchten gerne soviele Menschen einen Porsche fahren? Weil sie es eilig haben? Weil man damit so schön einkaufen fahren kann? Weil er bequem ist? Nein, es macht einfach Spaß ihn zu fahren!

Es macht Spaß sich mit einem iPhone zu beschäftigen und es wird Spaß machen, das iPad zu bedienen. Ja, ich werde mich bestimmt auch mal darüber ärgern, dass das iPad kein Flash kann oder keine Kamera integriert hat. Aber unterm Strich bin ich der Meinung, gibt es derzeit kein Tablet PC, kein Netbook oder Subnotebook, das so zu begeistern weiß.

Natürlich immer bezogen auf den Einsatzzweck, für den diese Geräte gedacht sind. Niemand arbeitet wirklich stundenlang an einem Netbook. Diese Geräte Kategorie ist konzipiert für den gelegentlichen Einsatz, zumeist auf der Couch oder im Cafè, also in chilligen Situationen. Und dafür braucht man chillige Geräte, die sich gut anfühlen, die leicht zu bedienen sind und die einem das Gewollte möglichst bequem leisten und präsentieren. Und zwar ohne sich mit dem Gerät an sich rumärgern zu müssen oder es zum Selbstszweck werden lassen. Frei dem Motto: Mir macht Auto fahren Spaß, sogar sehr, aber ich muss nicht dran rumschrauben!

Die eigentliche Innovation des iPad ist nicht das Gerät selbst, sondern die Bedienung. Das bereits am iPhone überzeugte Betriebssystem passt einfach viel besser zu so einem Gerät als ein für Maus Bedienung gedachtes Windows oder Linux bisheriger Tablet PC’s und Netbooks. Schaut euch einfach mal folgendes HandsOn an, dass ich sehr überzeugend finde:

Vielleicht geht Apple in der Zukunft ja noch einen Schritt weiter und wird einen “iDesk” auf den Markt bringen, also einen Desktop PC der sich wie das iPad bedienen lassen wird. Aufgrund der Gegebenheiten eines “Stand PC” wäre dies natürlich nicht am Bildschirm zu bedienen, das wäre am Schreibtisch zu unhandlich denke ich. Aber wie wäre es mit Gestensteuerung, wie es sie bald für die Xbox360 geben wird, Project Natal genannt?! Das ganze dann noch kombiniert mit der alten 80/20 Regel von Pareto, nach der 80% der Menschen mit 20% der Funktionen eines PC’s auskommen, fertig wäre der “iDesk” mit “AirTouch” Bedienung und iPhone OS 7.0. ;-)

Aber genug orakelt. Wer braucht also nun ein iPad?

Derjenige, der bisherige Tablet PC’s nicht attraktiv fand. Derjenige, dem bisherige Netbooks zu unhandlich oder leistungsschwach waren. Derjenige, der neben dem TV gucken mal eben was im Internet nachschlagen will. Derjenige, der zum abendlichen Mails lesen nicht ins Arbeitszimmer an den Desktop PC abgeschoben sein will. Derjenige, der in der Werbepause des Lieblingsfilms ein kurzweiliges Spielchen spielen will. Derjenige, der im Zug sitzt und bequem ein eBook lesen will, aber auf andere Funkionen nicht verzichten kann, die den üblichen eBook Geräten fehlen.

Zum Abschluß muss ich natürlich sagen, ich habe noch kein iPad in der Hand gehabt, also ist das alles sehr spekulativ. Aber die bisher im Netz herum geisternden Videos sprechen für mich eine eindeutige Sprache. Und wohl gemerkt: Ich bin kein Apple Fanboy und besitze bisher auch keine Apple Produkte. Ok, doch, irgendwo in der Schublade versauert ein 5 Jahre alter iPod nano, aber der zählt nicht. :-D Revidieren kann ich meine Meinung ja immer noch, aber erstmal bin ich begeistert und plane die Anschaffung eines iPads. In meinem Fall benötige ich allerdings keines mit UMTS, da es für mich ausschliesslich um den Einsatz zuhause im WLAN geht.

Im letzten Jahr war ich bereits drauf und dran einen neuen PC anzuschaffen und war sehr unschlüssig, ob es nicht ein Netbook werden soll. Ja, ich hatte sogar einen iPod Touch ins Auge gefasst, aber aufgrund der geringen Größe wieder verworfen. Wie gut das ich solange gehadert habe und nun das auf mich passende Produkt auf den Markt kommt.

Die Zukunft des Automobils: Verbrennungsmotor

Von Nino, 18. Januar 2010

Wer sich einigermaßen kritisch in das Thema Elektroauto einliest, kommt schnell dahinter, dass die Welt lange nicht so rosig aussieht, wie die Fördergelder geilen Automobilhersteller uns das glauben machen wollen. Es sind noch jede Menge offener Probleme zu lösen, deren Ausgang aus heutiger Sicht noch vollkommen offen ist. Wird es einen technologischen Durchbruch geben? Findet jemand den Stein der Weisen? Wer weiß das schon. Aber der Verbrennungsmotor wird die heutige Generation Menschen mit Sicherheit überleben!

Zum Thema:

Entwicklerstudios sterben und Spieletester sollten umdenken

Von Nino, 26. November 2009

Zwei interessante Themen haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, die ich hier erwähnen möchte. Alle Hardcore- und Gelegenheits-Zocker sollten sich damit mal auseinander gesetzt haben und zwar geht es um die Art und Weise wie heute Spiele getestet werden, nämlich wie vor 20 Jahren. Trotz weitreichenden Evolutionen ist die Bewertung heutiger Spielesoftware weiterhin anachronistisch. Aber lest selbst: KLICK MICH. Ich lege jedenfalls ohnehin keinen besonderen Wert auf in Zahlen gegossene Beurteilungen und stütze mich stets auf das geschriebene Wort. Da erfährt man noch am ehesten, ob das Gusto des Authors mit dem eigenen Ähnlichkeiten birgt.

Das zweite Thema betrifft die heutigen Spiele Preise. Gerne als Argument der Raubkopierer angeführt, Spiele seien zu teuer, führt genau das zum sich in letzter Zeit wiederholenden Sterben von grossen Entwicklerstudios und Publishern. Einziger Haken des Artikels: Der Preis der Spiele ist recht stabil und nimmt auf Inflation keine Rücksicht. Suggeriert wird hier, dass die Margen für Spieleproduzenten immer weiter gesunken sind. Dem ist mitnichten so, schliesslich wurden vor 20 Jahren auch nicht 5 Millionenen Einheiten am Releasetag für eine Plattform verkauft, wie es heuer z.B. beim Xbox360 Titel Call of Duty: Modern Warfare 2 geschehen ist.

perfekte Hochzeitsfeier im Restaurant Kornmühle in Wuppertal

Von Nino, 3. November 2009

KornmühleAls wir vor einigen Monaten begonnen haben eine Location für unsere Hochzeit zu suchen, mussten wir feststellen, dass das im Bergischen Raum gar nicht so einfach ist. Zumindest nicht in der Größenordnung wie wir sie anvisierten, nämlich für knapp 110 geladene Gäste. Es ist zwar klar, dass üblicherweise ca. 20% der Eingeladenen absagen, aber für den “worst case”, dass doch alle kommen, sollte man gewappnet sein. Somit fielen schon recht viele Locations aus dem Rennen, bei denen die typische maximale Gästezahl bei etwa 80 Personen liegt. Des Weiteren fielen einige durch unser Raster, weil sie uns schlicht nicht gefielen, also zu rustikal, zu lieblos, zu kühl oder zu alt/runtergekommen waren.

Die zwei größten Knackpunkte waren aber dann letztendlich der Preis und die Verfügbarkeit. Ich kann nur jedem raten, deutlich früher als wir mit der Suche zu beginnen. Ein halbes Jahr ist da definitiv zu knapp, wenn man die freie Auswahl haben möchte. Da ist man mit einem Jahr im Voraus deutlich komfortabler bedient. Im Bezug auf den Preis ist die Beurteilung natürlich sehr relativ und stark abhängig vom Leistungsumfang und dem Menü für das man sich entscheidet, definitiv flogen hier aber einige attraktive Locations aus dem Rennen, weil sie uns schlicht zu teuer waren.

Schließlich hatte unsere Suche mit dem Besuch in der Kornmühle in Wuppertal ein Ende. Der erste Kontakt auf einer Hochzeitsmesse (der Besuch einer selbigen ist für alle Hochzeitsplaner ein Muss) war äußerst sympathisch, die präsentierten Fotos und die Webseite waren sehr attraktiv und die Berichte die wir per Google fanden, waren auch sehr positiv. Schnell war also ein Besichtigungstermin vereinbart und die ersten Rahmenbedingungen abgesteckt. Als wir dann vor Ort eintrafen, waren wir sofort begeistert von den örtlichen Gegebenheiten. Genug Parkplätze mitten Wuppertal – ja so was gibt es! Das wundervolle alte Denkmal geschützte Gebäude liegt direkt an der Wupper und neben DEM Wahrzeichen von Wuppertal, der Schwebebahn. Dieses industriell geprägte Ambiente ist typisch für Wuppertal und hat einen ganz besonderen Reiz.

Als wir das Restaurant betraten, zog sich unsere Begeisterung auch hier weiter, da dieses alte Gebäude wirklich liebevoll hergerichtet und restauriert wurde. Die Begrüßung der Restaurantleitung (Marie Kotthaus) war sehr herzlich und so wurden wir auch gleich in den großen Raum geführt, in dem die Feier stattfinden sollte. Dort erhielten wir erstmal einen kleinen innerlichen Dämpfer aufgrund der Größe des Raumes. Marie sagte uns später: “Als ich euer Gesicht sah, dachte ich ihr geht direkt wieder rückwärts raus!“. In der Tat wirkte der Raum auf den ersten Blick zu klein für eine so große Personenzahl. Jedoch verschwanden jegliche Bedenken nach eingehenderem Blick und den aufklärenden Worten von Marie. Es ist eben “gemütlich” und lässt die Gäste zusammenrücken. Eben das Gegenteil von dem üblichen Festsaal, mit 5m hoher Decke und kühlem Look&Feel wo von einem zum nächsten Tisch Platz für ein Tennisspiel ist. Der Raum wusste einfach zu verzaubern mit wundervoller Atmosphäre der alten bergischen Industrie-Architektur in Kombination mit modernen Materialien der Restauration wie Glas und Stahl.

Zusätzlich entspannten sich alle Befürchtungen, als wir erfuhren, dass die komplette untere Etage für uns zur Verfügung stand. Also der komplette Eingangsbereich mit Sofaecke, zusätzlichen Tischen und der Bar und somit genügend Rückzugsmöglichkeiten für Pause-willige Gäste bot. Ein weiteres Highlight erwartete uns dann mit der Terrasse. Direkt am Wasser liegend bietet sie ebenfalls genug Platz und ist urgemütlich. Selbst im Frühjahr oder Herbst ist sie dank Heizstrahlern und warmen Decken optimal zu nutzen. Man erhält dort eben einfach ein wunderbares Flair!

Wir waren also überzeugt und buchten die Location. In der ganzen Vorbereitungszeit wurden wir von Marie zu 100% unterstützt und das auch noch mit außergewöhnlicher Herzenswärme. Diese Frau lebt ihren Beruf und das merkt man zu jeder Gelegenheit. So überrascht es nicht, dass auf unsere Wünsche voll und ganz eingegangen wurde und wir zu jeder Zeit das Gefühl hatten in guten Händen zu sein.

Perfekt erlebten wir dann nun auch unseren großen Tag. Die Service Mitarbeiter waren zuvorkommend und freundlich, der Raum war super dekoriert und gestaltet, die Tischdeko war noch schöner als in der Planung auf den Bildern, alles war hervorragend arrangiert und organisiert, so dass wir den ganzen Abend schlicht genießen konnten. Besonders lobenswert war dann auch einer der wichtigsten Punkte des Abends: Das Essen! Wir hatten für unsere Hochzeitsfeier ein Barbecue gewählt, was so eher selten auf Hochzeiten gemacht wird und somit von allen Gästen mit Begeisterung angenommen wurde. Wir haben im Nachhinein sehr viel Lob (besonders für das leckere Essen) von den Gästen bekommen, das ich an dieser Stelle weiter leiten möchte. Die Steaks waren ein Traum! :-)

Was soll ich noch sagen. Die Chemie hat einfach gestimmt und wir sind unendlich froh die Kornmühle engagiert zu haben. Wer gerade auf der Suche ist und diese Zeilen liest: Die Kornmühle hat unsere uneingeschränkte Empfehlung mehr als verdient! Macht einen Termin, fahrt hin und lasst euch einfach verzaubern. Vielen lieben herzlichen Dank an das ganze Team der Kornmühle und im Besonderen an Marie für den unvergesslichen Abend. Ihr seid ein sehr großes Puzzlestück zu unserem schönsten Tag des Lebens, den wir hier erleben durften. DANKE!

SSH durch eine Firewall über HTTP tunneln

Von Nino, 14. Oktober 2009

Durch Zufall stieß ich auf eine Anleitung, wie man einen SSH Tunnel über einen HTTP Proxy aufbauen kann. Beispiel Situation: Man hat einen Server zuhause oder irgendwo im Netz stehen und sitzt im Büro hinter einer Firewall, in der nur HTTP freigeschaltet ist.

In so einem Fall läßt sich ein Tunnel über einen externen HTTP Proxy aufbauen, der alle Pakete an den heimischen SSH Server weiterleitet. Etwas bedenklich ist natürlich, dass man damit ein Loch in die Firewall reißt und ausserdem einem fremden System, also dem öffentlichen HTTP Proxy seine Pakete anvertraut. Wie das ganze genau funktioniert, finde man hier.

Als zweite Alternative für die “Notfall” Administration bietet sich ein putty Client auf dem Smartphone an. Hierzu gibt es eigentlich für alle gängigen Modelle Varianten. Auf meinem Nokia E71 hab ich die putty V1.51 getestet und war begeistert. Weitere Details hier.

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