Unser Petershaus Folge 1 – Das Grundstück [Video]

Von , 16. Juni 2015

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Wie kürzlich angekündigt, beginnt nun eine neue Artikelserie über den Bau unseres Traumhauses. Wie erwähnt, möchte ich kein klassisches Baublog schreiben, da dies in der Regel doch recht ausufernd ist und meine Zeit das Schreiben in Tagebuch-Form derzeit nicht zulässt. Die Beiträge sollen textarm und bilderreich sein, was ich aber gleich heute zur ersten Folge etwas aufbrechen muss – das Thema Grundstück beinhaltet dann doch zuviel erwähnenswertes, was in Bildern nicht zu transportieren ist.

Zeitraum September 2013 bis Juli 2014

Nachdem ich deutlich mehr als ein Jahrzehnt meiner Frau gepredigt hatte, dass ich kein Eigentum möchte, vollzog ich im Sommer 2013 einen Sinneswandel. Nach wochenlangem Grübeln kam ich zu dem Schluss, dass dies vielleicht doch die bessere Altersvorsorge sein könnte und die damit einhergehenden Verpflichtungen plötzlich weniger abschreckend seien. Meine Frau, welche ihren Wunsch nach einem Häuschen lange begraben hatte, fiel natürlich aus allen Wolken, als ich ihr meine “Idee” mitteilte. Es folgte ein monatelanges hin und her, bis wir uns auf ein gemeinsames Ziel einigen konnten. Dies bestand nicht nur in der Definition “Eigentum ja oder nein”, sondern auch in welcher Form wir unseren zukünftigen Lebensmittelpunkt gestalten wollten. Eigentumswohnung oder Haus? Reihenhaus, Doppelhaus oder freistehendes Haus – schlussendlich natürlich auch eine Frage des Geldes.

Als wir nach eingehender Marktbeobachtung zu dem Schluss kamen, dass es im Baubestand nichts attraktives für uns gab, entschieden wir uns – auch nach Klärung des Budgets – für den Bau eines freistehenden Einfamilienhauses. Also genau den “Worst-Case” den ich nie wollte – wenn schon Eigentum, dann aber bitte niemals bauen. Viel zu riskant und stressig! Nun gut, man wird reifer, die Ansprüche werden höher und überhaupt, wen interessiert das Geschwätz von gestern? ;-)

Die Grundstückssuche gestaltete sich leider keinen Deut einfacher als die Suche nach einer geeigneten Bestandsimmobilie. Wir grasten monatelang mit dem Auto gefühlt ganz Wuppertal ab und waren mehr als einmal dem Aufgeben nahe. Entweder zu teuer, zu schlechte Lage, zu weit draußen oder zu teure Baunebenkosten – irgendwas war immer. Bis wir einen entscheidenden Tipp für ein Grundstück bekamen, welches ich anhand des Exposés immer ignoriert hatte. Vor Ort gefiel es uns fast auf Anhieb – mir beim ersten, meiner Frau beim zweiten Blick.

Das Grundstück umfasst 568m², liegt so zentral, dass man in 15 Minuten zu Fuß in der Wuppertaler Innenstadt (Elberfeld) sein kann, ist durch eine Sackgasse dennoch ruhig und verkehrsarm und war bezahlbar. Eines der für uns wichtigsten Argumente war jedoch die Aussicht – von der Mietwohnung waren wir sehr Fernblick-verwöhnt (Panoramablick über Barmen) und waren überglücklich diesen Umstand nicht gänzlich verlieren zu müssen. Nach unzähligen weiteren Prüfungen fiel dann die Entscheidung! Es folgte die Finanzierung, Gespräche mit Bauunternehmen über Realisierungsmöglichkeiten und schlussendlich ein Notartermin. Alleine über den Kaufprozess könnte ich Seiten füllen, überlasse derlei Geschichten aber lieber den klassischen Baublogs. Nur soviel: Im März 2014 fiel die Entscheidung für das Grundstück und nach unzähligen Einzelschritten war der Eigentumsübergang Mitte Dezember endgültig abgeschlossen!

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Der linke Bereich ist unsere Parzelle, rechts davon sind noch drei weitere zu bebauende Grundstücke.

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Im Winter war es noch karg und die Aussicht ins Tal verlockend.

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Im Sommer war dann wegen des Laubs kaum mehr was vom Ausblick zu sehen – aber eine grüne Umgebung ist natürlich auch toll!

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Der Notartermin war im Juni 2014 und wir haben die Vertragsunterschrift natürlich gebührend auf dem Grundstück gefeiert.

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Das Grundstück wurde anschließend für uns vermessen. Selbst über so eine Kleinigkeit wie einen Grenzpunkt kann man sich als angehender Häuslebauer freuen. Nach Monaten ohne handfeste Fortschritte natürlich kein Wunder.

Fazit nach zwei Wochen mit der Apple Watch [Gastartikel]

Von , 9. Juni 2015

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Der liebe Oliver Fronk hat neuerdings eine Apple Watch, so wie ich, nur dass meine die Edelstahl-Variante mit Lederarmband ist. Da ich seine Meinung schätze und bei fast allen Punkten ganz bei ihm bin, veröffentliche ich hiermit seinen Text zum Fazit nach zwei Wochen Apple Watch. Ich selbst habe derzeit leider ohnehin viel zu wenig Zeit zum Bloggen, daher kommt mir das gerade recht. Danke nochmal an dieser Stelle an Olli!

Wem die Apple Watch egal ist, der sollte NICHT weiterlesen!

Meine ersten 14 Tage mit der Apple Watch
Revue eines Apple Fans

Ich gebe es zu – ich bin ein Fan. Fan des geschlossenen Kosmos von Apple, der mir all die Connectivity bietet die ich privat und beruflich brauche. Die ganze Familie ist eigentlich ein Apple Fan. Mit iMac, iPads, iPhones, iPods und AppleTV haben wir 11 Äpfel im Haus. Und nun mit der Apple Watch den 12.

Anders als der Rest der Familie nutze ich mein iPad und mein iPhone auch beruflich. Ca. 100 Emails am Tag bearbeiten, im Internet surfen und einkaufen, Nachrichten lesen und Social Media wie Facebook, Xing, Linkedin und Whatsapp sorgen dafür dass ich gefühlte 200x am Tag meine Hand an einem Apfel Produkt habe.

Die Apple Watch habe ich mir aber nicht gekauft, weil ich mir dadurch Besserung versprach, sondern weil ich Apple cool finde und ein Early Adaptor bin. Monatelang habe ich jede Neuigkeit, jedes Gerücht gelesen und mit jeder Nachricht stieg die Vorfreude. Einzig die Größe der Uhr war mir wichtig, da ich ein sehr schmales Handgelenk habe und die großen Herrenuhren an meinem Handgelenk aussehen wie eine Handfessel. Daher entschied ich mich recht schnell für die normale Apple Watch mit 38mm Display.

Heute vor 2 Wochen kam sie dann. Ich verzichte hier auf Outboxing Beschreibungen, aber ich war überrascht, wie klein die Uhr dann doch war. Und bereute unmittelbar, nicht die 42mm Version genommen zu haben. Denn so langsam macht sich die Notwendigkeit einer Lesebrille bei mir bemerkbar. Vielleicht hätte ich mit der größeren Uhr noch ein paar Monate länger angeben können wie tolle Augen ich doch immer noch habe „smile“-Emoticon

Die Konfiguration und das Pairing waren ein Kinderspiel und mir fiel auf, wie selbstverständlich eine wirklich hochwertige Verarbeitung ich bei Apple inzwischen schon als Standard empfinde. Aber die Verarbeitung der Uhr ist trotzdem erwähnenswert. Das Aluminiumgehäuse in schwarz, sieht edel aus, und das Glas schliesst absolut bündig und “fließend” mit dem abgerundeten Gehäuse ab. Auch das Kunststoffarmband ist klasse. Sehr resistent gegen Verschmutzen, aber das Wichtigste ist, dass man nicht unter dem Armband schwitzt. Denn es liegt nur mit den Außenkanten auf der Haut auf (die minimal erhöht sind) und nicht mit der gesamten Fläche. Hautprobleme kann ich auch nicht feststellen – was insofern erwähnenswert ist weil ich eine Neurodermithis habe und sehr empfindlich bin. Das Band hält auch absolut stabil, Steine Wettwerfen mit dem Kindern am Rhein war kein Problem, auch beim Golfen passierte nichts. Die Uhr sitzt angenehm und sicher. Und das Diplay ist von Auflösung und Kontrast her wirklich spitze.

Zur Uhr selbst. Wenn man nach 30 Minuten mit der Gestensteuerung klar kommt (Hochwischen ist die Hauptbewegung um in das Menu zu kommen) dann ist es auf einmal ganz einfach und logisch.
Man darf aber keine falschen Erwartungen an die Uhr stellen, auch wenn Sie die Funktion “iPhone spiegeln” hat, bedeutet dieses nicht dass man ein 5,5″ Display auf 38mm Diagonale abbilden kann. Die Informationen sind deutlich zusammengedampft und auf das Wesentliche beschränkt, was meiner Meinung nach aber gut umgesetzt worden ist.
Die Aktivitäts App geht deutlich in Richtung Fitness Tracker und funktioniert einwandfrei. Die Darstellung ist simpel und überschaubar, aber die gewünschten Informationen sind nicht frei wählbar. So kann ich nur meinen Kalorienverbrauch messen (aktiver und passiver Verbrauch), Trainingsaktivitäten zeitlich messen lassen (wobei ein Spaziergang bereits als Training gewertet wird) und die Anzahl der Stunden zählen lassen, an denen ich mind. 1x aufgestanden bin und mich bewegt habe. Ebenso zeigt mir die App an, wieviele Schritte ich gegangen bin und welche Strecke ich dabei zurückgelegt habe, diese Daten werden dann an die App Health übertragen. Ziele für eine bestimmte Anzahl an Schritten kann man sich leider nicht setzen.
Sehr interessant ist der Pulsmesser, der wirklich erstaunlich genau ist. Ich habe es unter verschiedenen Belastungen mit einem Pulsmessgerät aus und in der Apotheke verglichen, die Werte waren erstaunlich exakt. Leider kann man mit diesen Daten aber nichts anfangen, weil diese auch an Health übertragen werden und dort in der Übersicht die gesamte Range meines Pulses am ganzen Tag gezeigt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass vor dem Update auf 1.01 noch alle 10 Minuten gemessen wurde, seit dem Update ist kein Automatismus mehr zu erkennen.
Die Kritik der Auswertungsmöglichkeiten für Biodaten wird insgesamt durch die Health App sehr geschmälert – hier hoffe ich auf ein baldiges Update.
Remote Steuerung funktioniert total cool. Nicht nur das iPhone kann ich für die Musik steuern sondern auch das Apple TV. Dafür wird der Bildschirm der Uhr zu einem TouchPad, so dass ich damit auch durch alle Menu surfen kann.
Der Kalender ist übersichtlich und macht was er soll, ebenso die Wetterapp. Ob ich aber den Sonnenverlauf sehen will in einer eigenen App, würde ich gerne selbst entscheiden.
Kommen wir zu den wirklichen Apps. Bisher habe ich Aroundme, N-TV und Shazam installiert. Funktioniert alles und man kann auf das Entsperren des iPhones verzichten.
Neugierig war ich auch auf Passbook. Und habe heute getestet, ob es wirklich möglich ist, sein Flugticket auf der Uhr zu haben und mit dem QR-Code auf der Watch einchecken zu können. Antwort: ja, es geht problemlos. Und die Blicke des Bodenpersonals wechseln zwischen Staunen und Zweifel hin und her.
Übrigens funktioniert die Synchronisation zwischen Passbook auf dem iPhone und der Watch binnen wenigen Sekunden.
Für mich persönlich aber ist die angenehmste Funktion die Vorschau auf Emails, Messenger und Whatsapp Nachrichten. Wie oft entsperrt man tagtäglich sein iPhone um die neue Nachricht zu lesen, um dann festzustellen: SPAM, uninteressant oder sofortige Antwort nicht notwendig, weil es NICHT der Chef war. Hier erleichtert die Watch ungemein. Ein kleines Klingeln und ein zartes Klopfen am Handgelenk (oder wahlweise nur eines der Signale), auf das Display schauen und fertig. Will oder muss ich direkt antworten, dann greife ich zum iPhone. Aber durch die Apple Watch hat sich dieser Griff um gefühlte 70% reduziert.
Und das wirkt sich auch auf die Akkulaufzeit des iPhone aus. Ich habe das iPhone 6Plus mit einem wirklich erstaunlich guten Akku. In der Arbeitswoche bin ich abends im Durchschnitt noch bei 40-45%, durch die AppleWatch jetzt seit 2 Wochen bei deutlich über 50%. Am Wochenende komme ich dann komplett ohne Laden aus.
Und wie schlägt sich der Akku der Uhr? Nach 18 Stunden Einsatz war ich noch nie unter 30%, aber auch noch nie über 35%. Das bedeutet definitiv allabendliches Laden während des Schlafens. Womit mir leider eine wichtige Funktion fehlt, die ich bei meinem JawBone Band geliebt habe. Die Schlafüberwachung und das Wecken bei leichtem Schlaf. Aber dafür müsste der Akku dann wohl mind. 3x soviel Kapazität haben wie aktuell.
Noch eine Kleinigkeit, die ich aber inzwischen auch sehr schätze. Egal ob im Homeoffice oder im Büro – mein Handy liegt eigentlich immer am Arbeitsplatz. Das bedeutete immer einen Sprint zum Telefon, um den Anruf nicht zu verpassen (Kunde ist König). Ob man will oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, aber ich nehme inzwischen die Telefonate mit der Apple Watch an, gehe ins Büro und führe dann das Telefonat mit dem Handy weiter. Funktioniert hervorragend, aber nur in Räumen. Aber wer will schon auf offener Strasse ein Telefonat führen bei dem jeder mithören kann.
Noch 2 weitere Kleinigkeiten, aber dann ist Schluss: die Remotesteuerung der iPhone Kamera funktioniert tadellos (Selfie Freaks wird es freuen), aber Photos sollte man sich lieber nicht auf der Uhr anschauen.

Fazit:
Nein, ich werde kein Fazit machen. Jeder kann sein eigenes Fazit ziehen, aber alle Meinungen haben Ihr Recht. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich den Kauf nicht bereue, viele Features als sehr angenehm empfinde und manche für deutlich verbesserungswürdig halte. Wenn ich in Zukunft mit der Uhr bezahlen kann so wie ich heute am Flughafen einchecken konnte, keine Zimmerkarte mehr im Hotel brauche oder mein Auto mich in Zukunft erkennt – dann war es ein konsequenter Schritt von Apple und für mich noch mehr die richtige Entscheidung.

Alleskönner Algen – Innovationen aus dem Wasser [Video]

Von , 5. Mai 2015

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Algen reinigen in Zukunft radioaktiv verseuchtes Wasser in Fukushima, ernähren die Weltbevölkerung, versorgen uns mit nachhaltiger Energie und lassen Menschen hübscher Aussehen. Algen können also so ziemlich alles. Das erinnert etwas an die früheren Bücher über Apfelessig, welcher Krebs heilen soll, die Haare schön macht und uns abnehmen lassen soll. Tatsächlich wissen wir über Apfelessig schon ziemlich viel, aber über Algen leider noch recht wenig. In diesem faszinierenden Organismus steckt tatsächlich enorm viel Potential für Innovationen, welche weit über die Nutzung als Verkleidung von Sushi-Rollen hinaus gehen.

Über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten die man heute bereits absehen kann, erzählte Hobby-Algologe Oliver Fronk in seinem wirklich spannenden Vortrag auf dem Bergischen Energiewendestammtisch im Innovationszentrum NRW in Wuppertal.

Unser Hausbau mit Petershaus in Wuppertal [Video]

Von , 19. April 2015

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Heute möchte ich ein komplett neues Thema in meinem Blog einläuten, welches meine Frau und mich bereits seit 1,5 Jahren beschäftigt. Aus verschiedenen Gründen war davon bisher hier so gut wie nichts zu sehen, was sich aber ab sofort ändern wird. Untypisch für derlei Hausbau-Blogs werfen wir die zeitliche Abfolge etwas um und machen quasi eine Reise “Zurück in die Zukunft“. Dazu gibt es heute anlässlich unseres gestrigen Richtfestes gleich den Höhepunkt aus der Gegenwart in Form eines Videos vom gesamten bisherigen Bau des Hauses. Es steckt viel Arbeit in dem Film, und ich hoffe, euch damit kurzweilige 3 Minuten zu bescheren.
Weiter gehen wird es in den nächsten Wochen in Form von Foto-Berichten, angefangen mit dem Beginn des Projektes , über das Richtfest hinweg und bis hin zum Abschluss des Bauvorhabens. Damit wäre die chronologische Reihenfolge gewahrt und wir in der – aus jetziger Perspektive – Zukunft angekommen. :-)

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Erlaubt mir noch kurz ein paar Worte zum Projekt. Wir haben uns für ein Fertighaus der Firma Petershaus aus Kevelaer entschieden. Wir legten Wert auf ein Unternehmen mit Sitz in relativer Nähe, überschaubarer Größe und mit individuellem Stil. Außerdem sollte das Haus möglichst nachhaltig gebaut werden und technologisch auf der Höhe der Zeit sein. Dazu gehören unter anderem eine moderne, ökologische Heizungsanlage und die Bio-Klimawand mit Zellulosedämmung.
Petershaus baut ausschließlich frei geplante Fertighäuser und hat keine Kataloghäuser. Dadurch ist man sehr frei in der Planung und bekommt am Ende SEIN Traumhaus. Ich will nicht vor dem Abschluss ein wirkliches Fazit ziehen, aber doch soweit gehen zu sagen, dass die Entscheidung für ein Petershaus im Verlaufe des Bauprojektes immer wieder aufs Neue Bestätigung fand. Solltet ihr also vor einer Auswahl für ein Bauunternehmen stehen, empfehle ich euch definitiv, die Firma Petershaus mit in die Auswahl einzubeziehen!

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Zu dem Haus und Grundstück ist zu sagen, dass es in Wuppertal in der Elberfelder Südstadt aufgestellt und so konstruiert wurde, dass wir einen freien Blick ins Tal haben. Die Ausrichtung der Terrasse ist Nord-Ost, das Grundstück ist aber groß genug, um später mal eine zweite Terrasse hinter dem Hausschatten zu bauen. Die Straße ist eine Sackgasse und ruhig gelegen. Dabei ist es trotzdem so zentral, dass man zu Fuß in 15 Minuten in der Elberfelder Innenstadt sein kann. Gebaut werden darf dort lediglich eingeschossig, weshalb wir uns für ein Satteldach entschieden haben. Um dieser konservativen Dachform etwas Modernes zu geben, wurde der Dachfirst aus der Mitte versetzt und der Kniestock (Drempel) maximal hoch ausgeprägt. Zu guter Letzt erhielt das Haus einen Rücksprung, um die Rechteckform aufzubrechen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir dadurch (mehr) Abendsonne in das Esszimmer bekommen.
Die Fassadengestaltung wird durch weißen Putz, anthrazitfarbene Holzfenster und Lärchenholz-Verkleidungen bestimmt. Weiter haben wir die Deckenhöhe im Erdgeschoss auf 2,75m angehoben, große sichtbare Stahlträger und eine Profilwangen-Stahltreppe einsetzen lassen. Ziel war es, etwas Loft-Charakter in das Einfamilienhaus zu bekommen. Ergänzt hätten wir das gerne noch mit einer Galerie, welche aber leider dem Rotstift zum Opfer fallen musste. Rechts vom Haus wurde ebenfalls in Holzständerbauweise eine Garage gebaut, welche breiter und länger als üblich ist. Mangels Keller sollten wir damit dennoch ausreichend Stauraum erlangen.

Ich denke, das waren nun erstmal die wichtigsten Informationen, welche zusammen mit dem folgenden Video hoffentlich Lust auf eine Detaillierung machen. Mein Plan ist es, die Fotostrecken der kommenden Beiträge auch immer mit einem ausführlicheren Zusammenschnitt zu garnieren. In das Gesamtvideo sind zugunsten einer überschaubaren Länge nur die absoluten Highlights eingeflossen.

Über eure Meinungen, Kritik und Erwartungen würde ich mich sehr freuen und wäre dankbar für einige Kommentare!

INSANE! – Probefahrt des Tesla Model S P85D [Video]

Von , 5. April 2015

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Tesla benennt den sportlichsten Fahrmodus des neuen Model S mit Allradantrieb (P85D) “INSANE” und das ist wahrlich nicht untertrieben. Es ist unfassbar wie vehement diese 2t schwere Limousine mit 5+2 Sitzen nach vorne preschen kann. Das Blut schießt einem aus den Füßen in den Kopf und man erwartet jeden Moment eine Unterbrechung. Derlei schaltbedingte Beschleunigungspausen sind mangels Schaltgetriebe grundsätzlich jedem Elektroauto unbekannt, nirgends allerdings fällt der Unterschied so sehr auf wie bei einem Sprint des neuesten Produktes aus Fremont (US-CA).

Sicher, das bisherige oberste Ende der Nahrungskette (P85+) schaffte den Sprint auf 100km/h mit 4,4 Sekunden schon schnell genug. Und ein Elektroauto zu bauen, welches sogar die 3,4 Sekunden eines McLaren F1 erreicht, ist völlig wahnsinnig. Aber ich bin sehr froh, dass Elon Musk erneut beweist, dass er Dinge einfach macht, wenn sie gemacht werden können! Nur deshalb ist Tesla so erfolgreich und schafft es den Markt aufzumischen. Kein Protektionismus, kein Zögern und keine Kompromisse! Damit hat es einst Apple geschafft und damit wird es auch der Newcomer im Automobilbau schaffen. Dieser bedingungslose Wille pflügt wie ein ICE durch die Absatzzahlen der etablierten Edelmarken und wird mit den kommenden Modellen noch weiter beschleunigen.

Aber zurück zur Probefahrt: Man kann das Gefühl kaum beschreiben, wenn die schwarzen Gummis sich in den Asphalt festkrallen und die beiden Elektromotoren in einer perfekt abgestimmten 700PS starken Symphonie rund 1000NM Drehmoment auf den Körper einprügeln. Man neigt zum Schreien, Jauchzen, Stöhnen oder ist einfach sprachlos. So sinnlos diese Momente auch sein mögen, so sehr kann man die nächste rote Ampel nicht erwarten. Dabei enttäuschen auch die anderen Fahreindrücke nicht. Das Fahrwerk, die Haptik des Innenraums, das Bedienkonzept, die Ladetechnik, das Platzangebot – alles auf sehr hohem Niveau. Es war sofort wieder da, dieses “Haben-Wollen” Gefühl, dem nur das Bankkonto einhalt gebieten kann. Vielen bleibt wohl nur auf einen Lottogewinn bzw. das Model 3 zu warten. Allen anderen empfehle ich eine Probefahrt – lasst euch auch vom Tesla-Virus anstecken – es lohnt sich!

Wie im Teaser angekündigt, habe ich unsere kurze und lustige Probefahrt in einem Video festgehalten. Mangels Terminkonflikt konnte es leider nicht umfangreicher sein.

Trailer zur Probefahrt des Tesla Model S P85D [Video]

Von , 1. April 2015

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Ende letzter Woche erreichten die ersten Tesla Model S mit dem neuen Allradantrieb deutsche Kunden. Samstag gab es dann bereits auch schon die erste Möglichkeit für Interessenten die stärkste Modell-Variante Probe zu fahren. Wir ließen uns natürlich nicht bitten und fuhren zu dritt nach Aldenhoven um die Leistung von 700PS und die knapp 1000NM Drehmoment am eigenen Leib zu spüren. Vorab möchte ich nur soviel sagen: Der Antritt ist wahrlich “INSANE“!

Meine ausführliche Meinung zu dem Fahrzeug und ein Mitschnitt unserer lustigen Probefahrt gibt es in den nächsten Tagen hier im Blog. Bis dahin überbrückt hoffentlich der folgende Trailer die Zeit.

DanZei Jahresrückblick 2014 und Ausblick auf 2015

Von , 26. März 2015

HimmelWuppertal
Magere zwei Blog Artikel in den letzten fünf Monaten, ein Jahresrückblick der drei Monate zu spät kommt und gute Vorsätze für DanZei für 2014 welche ich nicht umgesetzt habe. Und das gewohnte Video vom Silvester-Feuerwerk über Wuppertal verweigere ich euch auch noch. Die dunklen Wolken im Artikelbild sind also absolut berechtigt. Ich bin schuldig in allen Anklagepunkten!

Obwohl ich einerseits bereue meine Pläne, das Blog und somit euch als Leser vernachlässigt zu haben, muss ich mich dennoch freisprechen. Es war einfach zuviel! Ich bin an Grenzen gestoßen, deren Überschreitung nicht ohne Folgen blieben. Glücklicherweise sind die Umstände nun deutlich besser und die gesundheitlichen Auswirkungen so gut wie überstanden. Mein üblicher Freizeitstress, unser Hausbau, das Neben-Gewerbe und ein Mammutprojekt in der Firma waren einfach zuviel auf einmal und ich war gezwungen meine Aktivitäten zu reduzieren. Das bedeutete: keine neuen App Entwicklungen, keine Blog Artikel, keine YouTube Videos und deutlich reduzierte Aktivität in der Welt der Elektromobilität!

Die Doppelschichten im Büro sind vorbei und die anstrengendste Phase unseres Hausbau ist überstanden. Daher versuche ich nun alles wieder auf den Weg zu bringen, was hinten anstehen musste. Einen ersten Blog Artikel mit einem ersten Video hat das Jahr 2015 bereits hervorgebracht. Weitere Artikel, gerade auch zu unserem Hausbau-Projekt, wird es in den nächsten Wochen geben. Meine Youtube Pläne muss ich allerdings auf die Zeit nach dem Einzug ins Haus und somit auf den Spätsommer vertagen.

Was mich trotz allem aber überrascht sind die Besucherzahlen des Blogs. Diese beweisen, dass viele Leser nach wie vor wegen älterer Artikel den Weg zu mir finden und nicht weil sie regelmäßig frischen Content erwarten. Vor 15 Monaten war der Besucher-Counter bei 348.000 und steht nun bei rund 683.000. Bricht man dies mit einem dreisten Dreisatz auf 12 Monate um, konnte ich die Besucherzahl um 268.000 steigern, was einer Verbesserung von 40% gegenüber 2013 entspricht.

Mal sehen wohin ich für 2015 die Zahlen mit den geplanten Themen bringen kann. Einen größeren Raum wird wie schon erwähnt unser Hausbau einnehmen. Die bereits hinter uns liegende wichtigste Phase beim Bau eines Fertighauses werde ich dabei in Kalenderwochen zusammenfassen und nachliefern. Dabei möchte ich weniger Worte als sonst verlieren und lieber mehr Bilder für sich sprechen lassen. Die Dokumentation soll also eine Art Phototagebuch ergeben, welche mit prägnanten Kommentaren gestützt werden soll. Zum Abschluss wird es dann ein Video geben, da ich natürlich vieles mit der Videokamera festgehalten habe.

Somit bin ich nun thematisch beim hellen Ausblick hinter den dunklen Wolken des Artikelbildes angekommen und wünsche euch und mir in diesem Sinne ein verspätetes erfolgreiches Jahr 2015. Ich baue auf eure Treue – vielen Dank! :-)

Die 10 wichtigsten Innovationen der nächsten 260 Wochen [Video]

Von , 4. März 2015

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Welche Innovationen sind in den nächsten fünf Jahren zu erwarten? Welche Technologien werden uns nahezu überrennen? Was wird demnächst unser Leben verändern? Was wird unsere Gesellschaft vor neue Prüfungen stellen? Eine Antwort darauf versuchte letzte Woche Montag Jörg Heynkes in der VillaMedia bzw. am Innovationszentrum NRW während des Bergischen Energiewendestammtisches mit seinem äußerst spannenden Vortrag “Die 10 wichtigsten Innovationen der nächsten 260 Wochen“. Die kurzweilige Stunde konnte ich glücklicherweise in einem Video festhalten. Selbst wenn ihr das eine oder andere Thema bereits kennen solltet, ist es ein wirklich sehenswerter und kurzweiliger Rundumschlag durch das Spektrum der Technologie von Morgen.

Der Bergische Energiewendestammtisch findet jeden letzten Montag im Monat statt. Immer abwechselnd in Solingen und Wuppertal erwartet alle herzlich willkommenen Besucher ein Vortrag zu einem Thema aus den Bereichen Elektromobilität und Energiewende. Außerdem sind immer begeisterte Elektroauto-Fahrer und Energiebürger anwesend, die gerne mit ihren Erfahrungen Rede und Antwort stehen.

Frank Farenski’s War-Room im Wuppertaler Energiewende-Epizentrum

Von , 9. November 2014

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Am vergangenen Donnerstag war Oberbefehlshaber Frank Farenski mit seinem Stab aus dem War-Room zu Gast in der VillaMedia in Wuppertal, dem Energiewende-Epizentrum des Bergischen Landes. Herr Farenski ist unter anderem bekannt durch den tollen Film “Das Leben mit der Energiewende“, welcher kürzlich in der Version 2.2 neu veröffentlicht wurde. Diesen sollte man wirklich mal gesehen haben!
Das “Leben mit der Energiewende – TV” ist eine Live-Sendung, welche üblicherweise jeden Dienstag und Donnerstag aus dem War-Room in Berlin bzw. Stuttgart produziert und um 19:30 Uhr live übers Internet gesendet wird. Ab und an gastiert das Team auch an anderen Orten und so wollte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen mit dabei zu sein. Die Rückfahrt aus dem Urlaub in Travemünde wurde also etwas vorgezogen, damit ich Abends in Wuppertal sein konnte. Den 500km langen Weg konnten wir prima bewältigen und so erreichte ich die VillaMedia passend zum Thema per Elektroauto und das absolut pünktlich. Ein entsprechender Bericht wird noch folgen.

Die 77. Ausgabe der Sendung gibt einen tiefen Einblick in die Energiewende des Bergischen Landes. Wie funktioniert das Energienetzwerk der VillaMedia? Was macht die Neue Effizienz? Und was ist das Klimaquartier Arrenberg? Ausserdem enthalten sind interessante Beiträge aus dem Publikum von Carsten Fischer, Andreas Allebrod und auch meiner Wenigkeit. Ich finde die Sendung ist absolut super geworden und auch das Feedback der Internet-Zuschauer war sehr positiv. Manche sprachen von der besten Sendung ever. Kein Wunder also, dass es bereits Pläne gibt, die Sendung regelmäßig in Wuppertal zu produzieren. :-)

Ladestation-Imitate am Ladepark Kreuz-Hilden [Video]

Von , 26. Oktober 2014

Ladepark_Hilden

Bekanntermaßen hat der Ladepark Kreuz-Hilden eine umfangreiche Infrastruktur zum Laden von Elektroautos aufgebaut. Die Nachbarn (Firma GFG Rodehüser) von Ladepark-Betreiber “Ihr Bäcker Schüren” scheinen diese Idee nun aufgegriffen zu haben und bauten ihrerseits in den letzten Wochen direkt neben die Ladestationen der Backstube ebenfalls zwei “Ladesäulen”. Es wurde aufwändig gebaggert, Kabel verlegt, Fundamente gegossen und die Parkplätze vor den Säulen auffällig gelb gestrichen. Was erst wie eine gute Idee aussah, entpuppte sich mir nun heute aber leider als reiner Schwindel. Die Säulen sind offenbar billige Imitate ohne Funktion! Zumindest konnte ich keine Steckdose für ein Ladekabel entdecken. Entweder es handelt sich hier um eine brandneue Technologie zum induktiven Laden ohne Kabel, oder aber der Lieferant des Ladepark-Nachbarn hat “versehentlich” nutzlose Plagiate geschickt.

Ladesaeulen_Immitat1  Ladesaeulen_Immitat2  Ladestation_Ladepark_Hilden

Ein dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass hier jemand etwas vom Glanz des Ladeparks abhaben und seinem Firmenlogo ein nachhaltiges Image andichten wollte. Ob man gehofft hat, dass niemand die billige Werbung erkennt? Oder wollte man durch die gestrichene Parkfläche und die aufwändigen “Werbedinger” bewirken, dass die Parkplätze für die eigene Firma reserviert erscheinen und sich gefälligst niemand traut, den eigentlich öffentlichen Parkraum zu beanspruchen?

Und überhaupt, wie konnte die Stadt Hilden so nutzlose und hässliche Kästen überhaupt genehmigen?! Wird es Firmen nun tatsächlich an jeder Ecke gestattet Hindernisse aufzustellen, die ausser für zweifelhafte Werbung keinerlei Sinn für die Allgemeinheit bieten? Da bin ich ja mal gespannt wie Hilden in 3 Jahren aussehen wird! Ob wohl noch Platz für Lade-Infrastruktur bleibt, wenn im Jahr 2020 tatsächlich eine Million Elektroautos auf der Straße sind und überall Attrappen rumstehen?!

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