Kleine Ursache, große Wirkung! Der Autopilot des Tesla Model 3 von Sebastian verweigert neuerdings den Dienst. Das ist eigentlich kein Beinbruch, kann aber doch ganz schön nerven!

Wie halten es nur alle Menschen auf der Straße aus, die ganze Zeit selber zu fahren?

Ist man das autonome Fahren erstmal gewöhnt, will man es keinesfalls mehr missen. Selbst in der aktuellen Versionen mit Level 2 Fahren, unterstützt es den Fahrer sehr umfassend, so dass die unbewusste Stressbelastung merklich sinkt. Weniger Regelung des Abstandes, der Geschwindigkeit und Position in der Spur bedeutet mehr Zeit für das Überwachen der wichtigen Dinge: Wo sind Hindernisse, was zeigen Verkehrsschilder und wo genau muss man als nächstes abbiegen?

Level 3, 4 oder gar 5 autonomes Fahren wird der Himmel auf Erden sein!

Um nun schnell wieder seinen Autopiloten nutzen zu können, muss Sebastian eine Lösung für den Radar in der Frontschürze finden. Dieser fühlt sich offenbar deutlich gestört durch die aufgebrachte Folie mit Tiefeneffekt und verweigert den Dienst. Ein Problem was erstmal nicht absehbar war, sind Folien zur Folierung von Autos üblicherweise recht dünn. Andererseits handelt es sich um eine Spezialfolie, welche aus zwei Teilen besteht. Der Basisträger ist eine spiegelnde Chromfolie und die Oberschicht ist in mattem rot. Dadurch wird ein besonderer Tiefeneffekt erreicht. Nun ist der enthaltene Chrom höchstwahrscheinlich Metallhaltig und somit ein Störfaktor für Radarwellen.

Für einen Test muss die Folie vorne nun erstmal runter oder auf einem anderen Tesla testhalber im Bereich des Radar drauf. Wenn klar ist, dass wirklich die besonders dicke Folie Schuld an der Sache ist, wird spannend sein zu sehen, wie man den Bereich aussparen kann ohne die gesamte Optik des folierten Tesla zu zerstören. Ich werde darüber berichten wie es ausgegangen sein wird.