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Fazit nach 3 Wochen Apple iPad

Von Nino, 27. Mai 2010

iPadBereits im Januar nach der Keynote von Steve Jobs war für mich klar, dass ich ein iPad haben will. Normalerweise bin ich ja kein Mensch, der ungesehen ein Produkt kauft ohne es vorher selbst getestet zu haben. In diesem Fall konnte ich allerdings nicht widerstehen. Wie konnte das passieren? Einerseits ist Steve Jobs einfach ein hervorragender Verkäufer, der seine Produkte zu präsentieren weiß, andererseits spricht das Produkt selbst aber auch eine so deutliche Sprache, daß mir klar war hier etwas zu bekommen, was mir seit langem gefehlt hat.

Einige mögen jetzt sagen: “Woher will er das wissen?!”. Ich weiß es deshalb, weil ich vor 3 Wochen mein iPad aus den Staaten bekommen habe und mir somit das Recht erworben habe, jetzt nach 3 Wochen das überfällige Fazit zu schreiben. Und das pünktlich zum morgigen Verkaufsstart des iPad in Deutschland. Als ich den Import angestoßen hatte, war weit und breit noch nichts von der UMTS Variante zu sehen und somit ist es ein iPad WiFi mit 64GB geworden.

Da eine Beurteilung eines neuen technischen “Spielzeuges” am Ende oft doch subjektiv und alles andere als objektiv ist, erst recht bei Produkten von Apple, möchte ich vorweg nehmen, dass ich kein Apple Fanboy bin. Das iPad ist (neben einem uralten iPod Nano) mein allererstes (nennenswertes) Apple Produkt und so hoffe ich, dass meine Begeisterung nicht nach “rosarote Brille” aussieht, sondern als ehrliche Überzeugung verstanden wird.

Ich lasse im Folgenden bewußt sämtliche technische Daten weg, übergehe den in Tests sonst üblichen Part der Funktionsbeschreibungen und verzichte sogar auf haufenweise Bilder. Zu all dem gibt es im Netz mehr als genügend Webseiten, YouTube Videos und nicht zuletzt die Webseite von Apple selbst. Das meiste werden interessierte Leser ohnehin bereits wissen und somit will ich daher auch nicht langweilen, sondern komme direkt zum interessantesten Teil eines Berichtes, dem Fazit:

iPadIch benutze das iPad jeden Tag, oftmals sogar für Stunden. Mal eben Mails checken auf der Couch. Mal eben noch eine Bestellung bei Amazon abschicken. Mal eben einen im Fernsehen gehörten Begriff bei Wikipedia nachschlagen oder mal eben die Werbepause überbrücken und ein kleines Spielchen spielen. Diese kleinen “Nice-To-Have’s” werden ergänzt durch einige “Must-Have’s” wie Aus- und wieder Einschalten in 2 Sekunden ohne langwieriges hoch und runter fahren. Keine Lauferei ins Arbeitszimmer zum PC mehr mit anschliessender vereinsamung, weil der Partner im Wohnzimmer sitzt. Handliches und leichtes Format kombiniert mit überragender Akkulaufzeit. Auf dem Balkon sitzen, Musik hören und ein eBook oder elektronische Zeitung oder Lieblings-Forum lesen. Dem spontanen Besuch die letzten Urlaubsbilder zeigen oder abends im Bett noch einen Film gucken ohne den Ehepartner zur Schlaflosigkeit zu verdammen. Und last but not least: Maximales “Joy-Of-Use”! All das ist das iPad für mich geworden. Ein täglicher Begleiter für das Konsumieren der heutigen multimedialen Welt. Wenn es sein muß, sogar außer Haus. Allerdings kommt das in meinem Fall mehr als selten vor und das nicht, weil ich nicht die UMTS Variante habe, sondern weil es in der Jackentasche beim Auto fahren einfach stören würde. ;-)

Ja, das iPad hat auch Macken. Es kann nicht alle Webseiten darstellen, solange Flash noch nicht ausgerottet ist. Und ja, ewig lange Texte wie diesen Blog Artikel schreibt man weiterhin besser am PC. Und ja, der Speicherplatz ist vergleichsweise gering und das bei einem geschlossenen System, dem nicht mit einem USB Stick ausgeholfen werden kann. Aber Apple macht es mir mit dem ansonsten tollen Produkt so unglaublich leicht, diese Nachteile hinzunehmen und zu vergessen, dass das Ergbnis unterm Strich ein ganz klares JA zum iPad ist. Wer kein Gerät mit neuen Funktionen sucht, sondern ein Gerät das einem die täglichen Aufgaben erleichtert, der ist beim iPad richtig. Hier wiederholt sich eindeutig die Geschichte des iPhone. Als dieses auf den Markt kam, hat auch “jeder” gesagt: “Was soll ich mit so einem Telefon? Das braucht kein Mensch!”. Und doch haben sich über 50 Millionen iPhones verkauft und die Zahl steigt weiter!

Ich bin davon überzeugt, dass Apple hier den Durchbruch für Tablet PC’s geschafft hat und in wenigen Jahren ein Tablet PC zum Standard Inventar gehören wird, die der heutigen Verbreitung von Netbooks nahe kommt. Die anderen Hersteller werden jedoch nur dann eine Chance auf ein Stück des Kuchens haben, wenn sie neue Wege beschreiten und Betriebssystemen die eigentlich zur Maus Bedienung entwickelt wurden, absagen werden. Hier liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg des iPads. Kein hochfahren und erstmal Updates für Virenscanner und Betriebssystem installieren, sondern “Einschalten – Geht!”.

Fakt ist, mein PC hat seinen Fulltime Job an das iPad verloren und arbeitet nun auf “400 Euro Basis” für gelegentliche Aufgaben wie CD’s brennen, lange Blog Artikel schreiben oder aber Anschreiben für Behörden Korespondenz drucken. Im ernst: In den letzten 3 Wochen habe ich den PC vielleicht 3x wirklich benutzt. In der übrigen Zeit hat mir das iPad voll und ganz genügt. Es ist im Prinzip ein reiner Luxus Artikel, ein “Nice-To-Have” und dafür noch nicht einmal wirklich preisgünstig. Aber das ist für mich in Ordnung so. Ich frage auch einen Porsche Fahrer nicht, warum er nicht einen VW Polo gewählt hat, um von A nach B zu reisen!

perfekte Hochzeitsfeier im Restaurant Kornmühle in Wuppertal

Von Nino, 3. November 2009

KornmühleAls wir vor einigen Monaten begonnen haben eine Location für unsere Hochzeit zu suchen, mussten wir feststellen, dass das im Bergischen Raum gar nicht so einfach ist. Zumindest nicht in der Größenordnung wie wir sie anvisierten, nämlich für knapp 110 geladene Gäste. Es ist zwar klar, dass üblicherweise ca. 20% der Eingeladenen absagen, aber für den “worst case”, dass doch alle kommen, sollte man gewappnet sein. Somit fielen schon recht viele Locations aus dem Rennen, bei denen die typische maximale Gästezahl bei etwa 80 Personen liegt. Des Weiteren fielen einige durch unser Raster, weil sie uns schlicht nicht gefielen, also zu rustikal, zu lieblos, zu kühl oder zu alt/runtergekommen waren.

Die zwei größten Knackpunkte waren aber dann letztendlich der Preis und die Verfügbarkeit. Ich kann nur jedem raten, deutlich früher als wir mit der Suche zu beginnen. Ein halbes Jahr ist da definitiv zu knapp, wenn man die freie Auswahl haben möchte. Da ist man mit einem Jahr im Voraus deutlich komfortabler bedient. Im Bezug auf den Preis ist die Beurteilung natürlich sehr relativ und stark abhängig vom Leistungsumfang und dem Menü für das man sich entscheidet, definitiv flogen hier aber einige attraktive Locations aus dem Rennen, weil sie uns schlicht zu teuer waren.

Schließlich hatte unsere Suche mit dem Besuch in der Kornmühle in Wuppertal ein Ende. Der erste Kontakt auf einer Hochzeitsmesse (der Besuch einer selbigen ist für alle Hochzeitsplaner ein Muss) war äußerst sympathisch, die präsentierten Fotos und die Webseite waren sehr attraktiv und die Berichte die wir per Google fanden, waren auch sehr positiv. Schnell war also ein Besichtigungstermin vereinbart und die ersten Rahmenbedingungen abgesteckt. Als wir dann vor Ort eintrafen, waren wir sofort begeistert von den örtlichen Gegebenheiten. Genug Parkplätze mitten Wuppertal – ja so was gibt es! Das wundervolle alte Denkmal geschützte Gebäude liegt direkt an der Wupper und neben DEM Wahrzeichen von Wuppertal, der Schwebebahn. Dieses industriell geprägte Ambiente ist typisch für Wuppertal und hat einen ganz besonderen Reiz.

Als wir das Restaurant betraten, zog sich unsere Begeisterung auch hier weiter, da dieses alte Gebäude wirklich liebevoll hergerichtet und restauriert wurde. Die Begrüßung der Restaurantleitung (Marie Kotthaus) war sehr herzlich und so wurden wir auch gleich in den großen Raum geführt, in dem die Feier stattfinden sollte. Dort erhielten wir erstmal einen kleinen innerlichen Dämpfer aufgrund der Größe des Raumes. Marie sagte uns später: “Als ich euer Gesicht sah, dachte ich ihr geht direkt wieder rückwärts raus!“. In der Tat wirkte der Raum auf den ersten Blick zu klein für eine so große Personenzahl. Jedoch verschwanden jegliche Bedenken nach eingehenderem Blick und den aufklärenden Worten von Marie. Es ist eben “gemütlich” und lässt die Gäste zusammenrücken. Eben das Gegenteil von dem üblichen Festsaal, mit 5m hoher Decke und kühlem Look&Feel wo von einem zum nächsten Tisch Platz für ein Tennisspiel ist. Der Raum wusste einfach zu verzaubern mit wundervoller Atmosphäre der alten bergischen Industrie-Architektur in Kombination mit modernen Materialien der Restauration wie Glas und Stahl.

Zusätzlich entspannten sich alle Befürchtungen, als wir erfuhren, dass die komplette untere Etage für uns zur Verfügung stand. Also der komplette Eingangsbereich mit Sofaecke, zusätzlichen Tischen und der Bar und somit genügend Rückzugsmöglichkeiten für Pause-willige Gäste bot. Ein weiteres Highlight erwartete uns dann mit der Terrasse. Direkt am Wasser liegend bietet sie ebenfalls genug Platz und ist urgemütlich. Selbst im Frühjahr oder Herbst ist sie dank Heizstrahlern und warmen Decken optimal zu nutzen. Man erhält dort eben einfach ein wunderbares Flair!

Wir waren also überzeugt und buchten die Location. In der ganzen Vorbereitungszeit wurden wir von Marie zu 100% unterstützt und das auch noch mit außergewöhnlicher Herzenswärme. Diese Frau lebt ihren Beruf und das merkt man zu jeder Gelegenheit. So überrascht es nicht, dass auf unsere Wünsche voll und ganz eingegangen wurde und wir zu jeder Zeit das Gefühl hatten in guten Händen zu sein.

Perfekt erlebten wir dann nun auch unseren großen Tag. Die Service Mitarbeiter waren zuvorkommend und freundlich, der Raum war super dekoriert und gestaltet, die Tischdeko war noch schöner als in der Planung auf den Bildern, alles war hervorragend arrangiert und organisiert, so dass wir den ganzen Abend schlicht genießen konnten. Besonders lobenswert war dann auch einer der wichtigsten Punkte des Abends: Das Essen! Wir hatten für unsere Hochzeitsfeier ein Barbecue gewählt, was so eher selten auf Hochzeiten gemacht wird und somit von allen Gästen mit Begeisterung angenommen wurde. Wir haben im Nachhinein sehr viel Lob (besonders für das leckere Essen) von den Gästen bekommen, das ich an dieser Stelle weiter leiten möchte. Die Steaks waren ein Traum! :-)

Was soll ich noch sagen. Die Chemie hat einfach gestimmt und wir sind unendlich froh die Kornmühle engagiert zu haben. Wer gerade auf der Suche ist und diese Zeilen liest: Die Kornmühle hat unsere uneingeschränkte Empfehlung mehr als verdient! Macht einen Termin, fahrt hin und lasst euch einfach verzaubern. Vielen lieben herzlichen Dank an das ganze Team der Kornmühle und im Besonderen an Marie für den unvergesslichen Abend. Ihr seid ein sehr großes Puzzlestück zu unserem schönsten Tag des Lebens, den wir hier erleben durften. DANKE!

Grandioser Auftritt der Live Band YouWho auf unserer Hochzeit

Von Nino, 6. Oktober 2009

YouWhoBegonnen hatte alles mit einem Albtraum, wie auch hier berichtet, als uns unsere ursprünglich gebuchte Live Band 3 Wochen vor der Hochzeit absagte. Nach überstandenem fast Herzinfarkt starteten wir im Internet in diversen Foren und Ausschreibungsportalen eine Notfall Suche, um noch jemanden aufzutreiben, der Zeit hatte, bezahlbar war und uns gefiel. Es sollte eine Pop/Rock Band sein, die in der Lage war, qualitativ hochwertige Covermusik zu spielen und für eine richtig fetzige Party zu sorgen.

Nachdem wir dank unseres hohen Anspruches nur bedingt geeignete Bands finden konnten und die Angst über das Misslingen der eigentlich geplant fetten Party stieg, startete ich in der Firma einen Hilferuf per Rundmail und bat um Tips und Hinweise um irgendwo ein paar Musiker aufzutreiben die uns aus der Patsche helfen konnten. Wie so oft lag das Gute so nah und so erhielt ich diverse Rückmeldungen, die alle dieselbe Live Band empfahlen: YouWho. Sofort war der durchweg sympathische und professionelle Kontakt mit Bandleader Jens hergestellt. Unsere Wünsche und die Konditionen der Band waren schnell geklärt und auch die Hörproben wußten mehr als zu überzeugen! Und das Beste war: Sie hatten sogar kurzfristig Zeit!

So sahen wir also gespannt dem Tag der Hochzeit und natürlich der Party am Abend entgegen. Wir wurden nicht enttäuscht! Der Technik Aufbau und der Soundcheck geschah bereits am frühen Nachmittag, bevor wir  an der Location eintrafen. Ab dann und bis nach dem Essen sorgte der DJ der Band für stimmige Hintergrundmusik. Anschließend rockte die Band die Party von der ersten bis zur letzten Minute und der Großteil der Gäste konnte nicht anders, als sofort zu tanzen und zu feiern. Die Musikauswahl war super ausgearbeitet und technisch perfekt ausgeführt. Es war einfach total mitreißend und unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Im nachhinein waren wir mehr als froh, daß uns die ursprüngliche Band abgesagt hat.

Es gab 3x eine Stunde Live Musik und sogar eine längere Zugabe, die lautstark von unseren Gästen eingefordert und durch die Band gerne erfüllt wurde, die ebenfalls sichtlich Spaß an diesem Abend hatten. Die Pausen wurden von dem Band DJ sehr gut ausgefüllt, welcher auch im Anschluß an die Live Musik für die immer noch nicht müde getanzten Gäste und uns den weiteren Verlauf des gelungenen Abends sicherte.

Als Fazit möchte ich also sehr gerne festhalten: Wer eine Band für kleine Veranstaltungen wie eine Hochzeit oder aber große wie ein Stadtfest sucht, ist mit YouWho bestens bedient. Diese Band weiß wie es geht und kann wirklich rocken und mitreissen und ist uneingeschränkt zu empfehlen! Nochmal vielen lieben Dank für den tollen abend an die Jungs und Mädels von YouWho!!!

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