Nachrichten getagged: Essen

Selbstversuch mit Jack Link’s Beef Jerky

Von , 10. Dezember 2011

Nach einem Aikido Training in der letzten Woche musste ich tanken und traf beim Bezahlen an der Kasse auf einen interessanten Snack im Regal. Während das Angebot an Tankstellen üblicherweise von Süßwaren dominiert wird, gibt es doch einige herzhafte Ausnahmen, wie mein geliebtes Carazza. Neu und überraschend für mich war, dass es auch richtiges Fleisch als Snack gibt. Mein Blick fiel nämlich zufällig auf Jack Link’s Beef Jerky – einem Rindfleisch Snack, der ein bisschen an Hundefutter oder aber Trockenfleisch für Seereisen des 18. Jahrhunderts erinnert. Es handelt sich um gewürzte und getrocknete Rindfleisch Streifen. Die Würzmischung besteht häufig aus Worcestershiresauce, Sojasauce und verschiedenen Gewürzen, siehe auch Rezept bei Chefkoch.

Die Verpackung als solche sprach mich sehr an. Der Preis allerdings weniger, bei deutlich über 2 Euro für 25g, aber die Neugier siegte. Nach dem Öffnen bestätigte sich der Eindruck des recht hohen Preises. 25g sind optisch und auch physisch wirklich wenig. Irritiert war ich auch von dem Tütchen gegen Feuchtigkeit, was ich bisher nur bei Elektrogeräten als Inhalt der Verpackung erlebt habe, aber nicht bei Lebensmitteln. Der erste Eindruck war der Geruch, der sich auch im Geschmack bestätigte. Es roch nach frisch gekochtem Ungarisch Gulasch. Tatsächlich hat das Fleisch eine leichte Süße, obwohl ich eher salzig erwartet hätte. Etwas gestört hat mich die Bissfestigkeit der Streifen, die nicht wirklich zäh, aber doch “hart” waren, so dass man einige Zeit darauf rumkauen musste. Vorteil: Es erhöht sich die Dauer des Genußes der wenigen Einzelstücke.

Fazit: Ich würde das Fleisch nicht nochmal kaufen. Es war mir zu süß, zu sehr Gulasch und zu teuer. Ausserdem wollte meine Frau mich wegen dem Hundefutter-Gulasch-Atem eine halbe Stunde lang nicht mehr küssen. :-D

Edit am 12.12.2011: Ich habe noch ein weiteres Rezept erhalten, was ich euch hier nicht vorenthalten möchte!

Zwillingseier und gleich 4 Stück davon

Von , 6. August 2011

Zwillings_SpiegeleierManche Zufälle sind wirklich erstaunlich. Man fliegt 4000km in den Urlaub und trifft überraschenderweise den Nachbarn. Passiert selten, aber kommt vor. Was wäre aber, wenn man gleich 4 Nachbarn treffen würde? Und das auf der einsamen Karribikinsel?! So etwas ähnliches ist mir passiert – nicht so spektakulär, aber doch verblüffend. Aus einer 6er Packung Bio Eier aus dem Supermarkt wollte ich 4 Spiegeleier braten. Nach dem ersten aufgeschlagenen Ei dachte ich noch: “Oh, ein Zwillingsei!”, was ich zuvor noch nie gesehen hatte. Als ich dann das Zweite aufschlug, war ich dann baff. Noch ein Zwillingsei! Schnell ein Foto gemacht, lächelnd den Kopf geschüttelt und die weiteren zwei Eier aufgeschlagen. Auch Zwillingseier! Da wurde mir dann doch mulmig. Genmanipulierte Bio-Eier? Radioaktive Hühnchen, wie ein Freund das Bild kommentierte? Der Teufel sucht mich heim? Was auch immer – ich nahm es als Laune der Natur hin und verspeiste die Eier mit meiner Frau. Allerdings bin ich nicht der einzige, wie ich dann im Netz finden konnte. Auch in diesem Blog Artikel hat jemand über ein ähnliches Erlebnis berichtet, also scheint es nicht sooo unüblich zu sein, aber dennoch kurios. Oder gibt es neuerdings Bestrebungen, nach dem die Leistungsfähigkeit der Hühner für die Ei Produktion nicht mehr gesteigert werden kann, nun Hochleistungs-Zwillingsei-Hühner zu züchten?! Lecker wäre es, schliesslich ist das gelbe im Ei das Leckerste! ;)

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