Nachrichten getagged: Entwicklung

addSubView mit Flip-Effekt

Von , 4. Dezember 2012
Heute gibt es mal ein kleines Code Fragment, welches ich seit meiner ersten iPhone App in den Artikel-Entwürfen liegen hatte. Dazu wird es übrigens demnächst mal wieder ein Update geben, da die App immerhin bereits 9 Monate im Store ist und ich so einige Erfahrungen bzgl. App Marketing gesammelt habe.
Jetzt soll es aber erst einmal um den Wechsel einer View in einer iPhone App gehen. In Zeiten von Storyboard, wo ich ein wirklich großer Fan von bin, zwar etwas antiquiert, aber vielleicht bringt Google doch den einen oder anderen zu diesem Tipp. Ziel war es, die View mit einem Flip-Effekt zu wechseln. Was erstmal relativ simpel erschien, entwickelte sich dann doch zu einer umfassenden Recherche. Im Landscape Modus ging dieser Flip nämlich schief. Das Problem wird in der letzten Zeile behoben.
// flip view
//[self.view addSubview:guideView];
[UIView transitionWithView:self.view duration:0.5
                          options:UIViewAnimationOptionTransitionFlipFromRight
                      animations:^ { [self.view addSubview:guideView];  }
                      completion:nil];
// behebt Bug mit falscher Orientierung durch addsubview in landscape mode
guideView.frame = self.view.bounds;

 

neue iPhone App ringSPEED veröffentlicht

Von , 12. Mai 2012

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Unter diesem Motto begann ich am 01. April 2012 die Arbeiten an meiner zweiten iPhone App. Nachdem ich meine erste iPhone App abgeschlossen hatte, war mir nach Mehr – ich hatte quasi Blut geleckt. Leider weniger wegen überragender Umsatzzahlen mit WuppTour, sondern eher wegen des Gefühls, nachdem man so ein Projekt (nichts anderes ist es) von vorne bis hinten durchlaufen hat, endlich auf die getane Arbeit blickt und schlicht zufrieden ist. Natürlich auch wegen Bestätigung, Komplimenten und nicht zuletzt wegen ein paar Euros, auf die man jeden Tag gespannt hofft, wenn man die App Store Statistiken öffnet. Ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, die dafür sorgten, dass ich es direkt wieder getan habe.

iPhone App ringSPEEDDas neue Projekt sollte simpler sein, weniger Zeit kosten und vor allem erfolgreicher sein. Aufgrund der anstehenden Saison meines Hobbys, dem Befahren der Nürburgring Nordschleife, aber auch wegen des anstehenden 24h Rennens am 19.05.2012, kam die Idee einer touristischen App für diese Region auf. Schnell war das Ziel abgesteckt und ich legte los. Eine App für den sogenannten “Touristenfahrer” und Besucher der legendären Nordschleife! Das Ziel war: Bis zum 24h Rennen im Store zu sein. Immerhin ist es die größte Veranstaltung der Region, zu der bis zu 200.000 Besucher erwartet werden. Dieser enge Zeitrahmen schnürte natürlich die Feature-Liste stark ein, sorgte aber für eine realistische Chance es zu schaffen. Zumindest mit einigen Überstunden! ;-) Keine fünf Wochen später war die erste Version dann tatsächlich fertig und wurde von mir bei Apple in zwei Sprachen eingereicht. Natürlich ist das immer ein spannender Moment, allerdings malte ich mir für eine App in diesem relativ geringen Umfang keinen allzu großen Erfolg aus. Eine Woche später war Apple dann mit der Prüfung fertig, und ich sollte brutal eines (wesentlich) Besseren belehrt werden. Die App ging ab, und zwar sprichwörtlich wie Schmidts Katze, die eine Wasserpistole gesehen hat!!! Während ich diese Zeilen schreibe, kann ich es immer noch nicht recht fassen, aber ich habe tatsächlich die App Store Charts erklommen und nach 3 Tagen den ersten Platz belegt. Der Titel, den man sich dafür einstreichen kann, heißt:

Meistgekaufte App der Kategorie Sport in Deutschland!

Das hätte ich mir ja niemals nie im Traum vorgestellt, dass die App dermaßen gut angenommen werden würde. Unglaublich cooles Gefühl, wenn man merkt, dass man den richtigen Riecher hatte und was geschaffen hat, was ankommt. Das Feedback war nämlich bisher auch extrem gut. Ich will nicht abheben, aber es macht stolz! Und wenn dann auch noch ein paar Euros als Ausgleich für die viele investierte Freizeit auf dem Konto landen, ist das eine tolle Unterstützung! Das motiviert, weiter an der App zu arbeiten und sie auszubauen. So habe ich dann auch gestern direkt das erste Update zu Apple rausgeschickt. Beweisfotos von der Platzierung habe ich natürlich gemacht. Der beste Platz auf der Gesamtstatistik des deutschen App Stores war übrigens Platz 87 – danke an alle!

meistgekaufte App Kategorie Sport - Platz 1      meistgekaufte App in Deutschland - Platz 87

Natürlich hielt dieser Zustand lediglich zwei Tage an, aber das spielt keine Rolle: Ich kann sagen, ich habe einen “Nummer 1″ Hit gelandet – das ist die Hauptsache! :-)

Meine erste iPhone App – Folge 22

Von , 28. März 2012

WuppTour_Artikel_WZ_2012-03-26

Ein Erfolg reiht sich derzeit an den anderen, und das soll jetzt keine Beschwerde sein, aber so langsam fühle ich mich verwöhnt von positiven Ereignissen. So hatte ich das Glück, dass diese Woche Montag (am 26.03.2012) tatsächlich die Westdeutsche Zeitung (WZ) einen kleinen Artikel im Wuppertaler Lokalteil über WuppTour veröffentlicht hat. Das freut mich wirklich sehr (trotz Tippfehler in meinem Namen) und ist hoffentlich mit weitreichender Publicity verbunden. Bisher hat das zwar nicht zu steigenden Verkaufszahlen geführt, aber zumindest gab es an diesem Montag etwa 5x soviele Besucher auf der Webseite der App wie zuvor.

AUF TOUR MIT WUPPTOUR

Als wäre das noch nicht genug, hat auch Radio Wuppertal einen kleinen Beitrag gesendet. Leider habe ich ihn selbst nicht gehört, aber bereits eine Anfrage an die Redaktion geschickt, ob ich eine Kopie bekommen kann. Nach diesen Berichterstattungen im Web, Radio und seitens der Printmedien warte ich nun hoffnungsvoll auf den Anruf vom Fernsehen. So ein kleiner Beitrag in der Aktuellen Stunde vom WDR wäre schon fein! ;-)

Spaß und Größenwahn mal beiseite: Auch wenn sich die Veröffentlichungen nicht im Umsatz widerspiegeln, verbuche ich diese Medienpräsenz dennoch unter “Erfolg” und genieße diese Wertschätzung. Mittelfristig wird daraus sicherlich doch noch ein höherer Absatz der App entstehen, wenn sich das Wissen um die Existenz der App weit genug verbreitet hat. Mundpropaganda eben! Stand heute Abend (28.03.2012) ist die App insgesamt stolze 65x heruntergeladen worden, wovon neun Downloads kostenlos eingelöste Promo-Codes sind. Nachdem ich in diesem Artikel pessimistische 140 Downloads für das gesamte erste Jahr prophezeit hatte, ist es wirklich bemerkenswert, bereits nach genau zwei Wochen knapp die Hälfte davon verzeichnen zu können!

Seit dem letzten Wochenende ist nun auch das Update V1.1 im App Store erhältlich. Es beinhaltet die englischen Tonaufnahmen, iPad Retina Display Grafiken und kleinere Verbesserungen. Passend dazu ist auch die englische Übersetzung der WuppTour Webseite online gegangen. Für ein multilinguales WordPress kann ich das Plugin qTranslate von Qian Qin wirklich sehr empfehlen!

Last but not least folgend wieder mal einige Links. Wer sich vielleicht ebenfalls mit der iOS App Entwicklung auseinandersetzen will, sollte sich diese Einführung von Apple mal ansehen. Dort sind anschaulich und verständlich alle Phasen der App Entwicklung aufbereitet.

Während des Entwicklungsprozesses wird jeder App-Entwickler, als auch jeder App-Designer, irgendwann an den Punkt kommen, den jeweiligen Gegenpart nicht wirklich verstehen zu können. Um beiden Seiten einen Einblick in den Gegenpart – inklusive Empfehlungen – zu verschaffen, lege ich die Lektüre von zwei Blog-Artikeln von Matt Gemmell nahe:

 

Meine erste iPhone App – Folge 21

Von , 19. März 2012

WuppTour_AppStore_Ranking_initial

Was für ein fulminanter Start für einen Anfänger wie mich. Meine erst iPhone App WuppTour landete am vergangenen Mittwoch in den App Store Charts aus dem Stand auf Platz 21 der meistgekauften Apps in der Kategorie “Reisen”. Wahnsinn, das hätte ich nie für möglich gehalten! Mir ist natürlich klar, dass der Großteil der Erstkäufer die sogenannten “friendly customer” waren, also Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen. Trotzdem war ich überwältigt, da ich nicht mit solch einem großen Interesse an meiner Arbeit gerechnet habe. Vielen dank an alle, ihr seid großartig!

Aber noch mal kurz zurück: Der Release einer App ist wirklich ein “Pain in the Ass”. Tausend Dinge sind im Developer Portal, genauer iTunes Connect, auszufüllen und bis die App schlussendlich korrekt signiert und zu Apple hochgeladen ist, sind ein paar Stündchen Zeit vergangen! Das Approval hat dafür anschließend die üblichen 7 Tage gedauert und ging ohne Murren seitens Apple durch.

Jetzt ist die App bereits einige Tage im Store und ich kann berichten, dass bereits 41 Downloads zu verzeichnen sind. Fünf davon entfallen allerdings auf Promo Codes, welche ich einigen Personen zukommen lassen habe, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben. Mit einem Promo Code lässt sich die App kostenfrei herunterladen. Spannend wird nun, wie viele echte Kunden die App in den nächsten Monaten erwerben werden. Darüber werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten!

Bei aller Freude war ich selbstverständlich nicht untätig und habe die englischen Tonaufnahmen fertig geschnitten und in die App eingepflanzt. Darüber hinaus habe ich alle Bilder und Grafiken überarbeitet, damit die App auch auf dem neuen iPad Retina Display sauber und scharf aussieht. Das Update habe ich soeben bei Apple eingereicht und in diesem Zuge nun auch alle App Stores weltweit freigeschaltet.

Während der Content der deutschen WuppTour Webseite fertig gestellt ist, plane ich nun auch eine englischsprachige Version zu erstellen. Dazu muss ich aber erstmal schauen, wie man WordPress das beibringen kann. Abschließend möchte ich noch einen Tipp zum Monitoring von Apps geben. Die Webseite AppAnnie speichert sämtliche Statistiken über Verkäufe, Rankings und Einnahmen und bereitet diese übersichtlich in Diagrammen auf. Darüber hinaus noch ein Hinweis für App Entwickler auf diesen Artikel, der viele Tipps für die Umstellung von Apps für das Retina Display des neuen iPads enthält.

Meine erste iPhone App – Folge 20

Von , 8. März 2012

Tonaufnahmen WuppTour

Die Tonaufnahmen wurden Anfang letzte Woche im Studio aufgezeichnet und dann im Laufe der Woche noch geschnitten und ausgepegelt. Freitagabend hielt ich dann überglücklich endlich den Datenträger in den Händen. Nervös nestelte ich die CD in das SlotIn Laufwerk meines iMac’s und kopierte alle 30 MP3 Dateien auf den Rechner. Dann startete ich die erste Aufnahme, lauschte gebannt und bekam eine Gänsehaut:

Wahnsinn! Wie geil ist das denn bitte!?!

Nach den ersten zwei gehörten Sätzen war es sofort klar: Die Aufnahmen sind der Knaller! Die Agentur Kommposition Media hat wirklich ganze Arbeit geleistet! Respekt und vielen Dank an dieser Stelle! Es wurde eine weiblicher und ein männlicher Sprecher für die Aufnahmen eingesetzt. Dadurch ergibt sich für den Hörer eine schöne Abwechslung. Besonders hervorheben kann man wirklich die Sprecherin, die offensichtlich ein aussergewöhnliches Talent für bewegendes Vorlesen hat und auch bereits den Schwebebahn Guide gesprochen hat. Ich bin wirklich Stolz, den Nutzern meiner App ein so grandioses Hörerlebnis bieten zu können – zumindest auf Deutsch.

Wie letzte Woche bereits erwähnt, hat das Budget leider nicht für weitere professionelle Aufnahmen auf Englisch ausgereicht. Daher habe ich mir eine Möglichkeit zur Aufnahme über eine liebe Bekannte gesucht, die einen Band-Proberaum mit entsprechender Technik zur Verfügung stellen konnte. Das eigentliche Sprechen übernahm dieselbe Person, die auch bereits den Großteil der Texte ins Englische übersetzt hat. Es war spannend, derlei Aufnahmen in Eigenregie umzusetzen, und ich muss sagen, dass ich mir das wesentlich einfacher vorgestellt hatte. Vor einem Micro zu sprechen, so dass es dynamisch klingt, ist extrem schwer. Das bedienen der Technik ist als Laie auch so eine Sache, und so haben wir dann auch etwa 6h für 35 Minuten Tonspuren gebraucht. Der Löwenanteil der Arbeit kommt aber nun noch: Das Schneiden und Nachbearbeiten der Aufnahmen! Ich befürchte, damit werde ich mich noch eine ganze Weile rumquälen müssen.

The status for the following app has changed to Waiting For Review.

App Name: WuppTour
App Version Number: 1.0

Aus diesem Grunde habe ich mich dann gestern Abend auch dazu entschieden, die deutsche Version bereits bei Apple einzureichen und die englische Sprachausgabe später per Update nachzuschieben. Sobald Apple die Freigabe erteilt hat, wird WuppTour erstmal nur in folgenden App Stores erscheinen: Deutschland, Schweiz, Österreich und Niederlande. Natürlich bin ich jetzt sehr gespannt, wie lange die Prüfung durch Apple dauern wird. Üblicherweise sollte sich das im Rahmen von 7-10 Tagen bewegen, also noch genug Zeit, nervös und aufgeregt zu sein. An sich sollte alles passen. Eine letzte Qualitätskontrolle vor 2 Tagen war ebenfalls erfolgreich und förderte noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge zu Tage, die ich teilweise bereits umgesetzt habe. Es war interessant zu sehen, auf welche Probleme total unbedarfte Anwender stoßen. Danke nochmal an dieser Stelle an Kristina und Marc!

Ebenfalls ergänzt habe ich noch einen Facebook- und Twitter-Button, die zu den jeweiligen sozialen Netzwerken führen, über die ich Marketing für WuppTour betreibe. Vielleicht schaffe ich es, über die App zufriedene Anwender zu erreichen und somit die Reichweite noch ein wenig zu erhöhen. Dringend mit Content gefüllt werden muss auch noch die Webseite für WuppTour, was ich die kommenden Tage machen werde. Die obligatorischen Link Tipps bleiben heute ausnahmsweise mal aus. Diese werde ich im nächsten Artikel nachreichen, wenn ich hoffentlich dann von der erfolgreich eingestellten ersten iPhone App berichten kann. :-)

Meine erste iPhone App – Folge 19

Von , 26. Februar 2012

WuppTourDetail20120222Die angekündigte Generalprobe war ein voller Erfolg! Das musste und durfte jetzt zuerst mal in aller Deutlichkeit gesagt werden – finde ich! Etwas angespannt war ich ja schließlich doch im Vorfeld, ob alles so funktionieren würde, wie ich mir das gedacht hatte. Glücklicherweise waren diese Bedenken aber absolut unbegründet und so war der Stadtrundgang mithilfe meiner ersten iPhone App – WuppTour – für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis. Selbst mir (oder gerade mir?) hat es viel Spaß gemacht, obwohl ich die Route und Texte ja bereits ausgiebig kannte. Aber nun genug aus der Stolz geschwellten Brust und zurück zum sachlichen Ton. Die Führung gestaltete sich so, dass die App eigentlich total in den Hintergrund geriet. Einzig der gelegentliche Blick auf die Entfernungsanzeige oder aber die Karte zur Orientierung für den Weg waren vonnöten. Und selbst das blieb an diversen Stationen aus, da viele Wegweisungen in den Texten enthalten sind und vollkommen ausreichend waren, um nicht von der richtigen Route abzukommen. Ein Fazit bezüglich meines optischen Aufbaus der App kann ich jetzt schon ziehen: Beim nächsten Mal würde ich es anders machen. Während ich jetzt die Bilder und Texte sehr prominent plaziert habe, was für jemanden wichtig ist, der nicht vor Ort ist und sich zum Beispiel nur die App ansehen will oder sich mit ihrer Hilfe über Wuppertal informieren will, wurden diese faktisch während des Rundganges fast komplett ignoriert. Wir waren primär fixiert auf unsere Umwelt und lauschten den Erzählungen aus den Kopfhörern. Übrigens: Meine Stimme ist definitiv für solche Aufnahmen gänzlich ungeeignet! Habt ihr mal versucht, zügig und deutlich “klassizistisch” auszusprechen? Probiert es mal! ;-)
Im Prinzip jedenfalls eigentlich genau richtig, dass die App kaum bedient werden musste. Ich habe ja schliesslich eine App für ein tolles Stadtführungs-Erlebnis gemacht und nicht eine App um der App willen.

Neben den – zugegebenermaßen nicht objektiven – Lobgesängen der anderen Teilnehmer, gab es natürlich auch ein paar Kritikpunkte, die es würdig waren, nochmal drüber nachzudenken. Allesamt aber harmlos und schnell gelöst. Einige Textstellen sind somit nun überarbeitet worden, die teils zu lang waren oder aber unnötige Informationen enthielten. Auch das Risiko, Erwähnungen im Text zu haben, die eventuell in einigen Monaten oder wenigen Jahren schon wieder ganz anders sein können, sollte man vermeiden. Als Beispiel sei hier die Erwähnung eines Ladenlokals genannt, was theoretisch von heute auf morgen umziehen oder schließen könnte. Während Texte in der App schnell über ein Update korrigiert werden könnten, sind Änderungen an den Tonaufnahmen mit sehr hohen Kosten verbunden. Neben den inhaltlichen Änderungen habe ich die Koordinaten eines POI’s etwas versetzt und noch einen Bug gefixt, der erst während der Generalprobe aufgefallen war. Es gab zwei Stellen, an denen das GPS Signal aufgrund der baulichen Gegebenheiten zu ungenau war und somit die Informationen nicht automatisch gestartet wurden. An sich nicht schlimm, schliesslich habe ich genau dafür die Möglichkeit eingebaut, dass man eine Station während der Führung manuell anwählen kann – siehe Screenshot aus dem letzten Blog Artikel. Hierbei zeigte sich dann das Problem, dass der POI erneut gespielt wurde, als dann das GPS System doch noch den Punkt fand. Dafür habe ich mir bereits etwas einfallen lassen und in die App eingebaut. Ebenfalls vorgenommen habe ich mir nochmal den Code im Allgemeinen und etwas Härtung betrieben. Anwender haben nun mal die “besten” Ideen, wenn es um die Benutzung von Software geht, und da soll die App natürlich nicht abstürzen, sondern entsprechend fehlertolerant damit umgehen können. Ob mir das ausreichend gelungen ist, werden die App Store Kritiken und Support Anfragen zeigen.

Abschliessend kann ich berichten, dass die Übersetzungen ins Englische fertig sind. Derzeit ist allerdings leider offen, ob und wie die englischen Tonaufnahmen gemacht werden können. Es zeigte sich leider, dass das Budget nur für die Aufnahme im Tonstudio für eine Sprache reicht. Die Zielgruppe der deutschsprachigen Kunden ist etwa 20x so groß wie die der englischen Version. Da es mir aber trotzdem sehr wichtig ist, beide Sprachen im ersten Release mit drin zu haben, wäge ich gerade die verschiedenen Möglichkeiten ab. Im schlimmsten Fall spreche ich es selbst – lieber eine schlechte als gar keine Aufnahme! Wer also ein gutes Mikrofon hat und/oder jemanden kennt, der ein Native-Speaker ist und gut vorlesen kann, bitte dringend melden!

Apropos Zielgruppe und Zahlen: An dieser Stelle meinen Glückwunsch an das Wuppertal Marketing für den überragenden Erfolg ihres kostenlosen Schwebebahn Guides, der innerhalb von 6 Monaten 6000 mal runtergeladen wurde, wie auch die WZ berichtete. Das zeigt, wie groß das Interesse an derlei multimedialen touristischen Angeboten ist, und ich hoffe, dass WuppTour an diesen Erfolg anknüpfen kann.

Ein paar Tipps noch: Wer einen Beta-Tester im Entwicklungsprozess benötigt, sollte sich mal diese Anleitung zur Erstellung eines Ad-Hoc Builds ansehen. Um die UDID des Testgeräts ermitteln zu lassen, sei folgende kostenlose und sehr nützliche App erwähnt: UDID, welches mir von allen Apps für diesen Zweck am besten gefallen hat.

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