Nachrichten getagged: Aufreger

AGB’s von Stromanbieter Envacom aka HappyEnergy aka Gazprom

Von , 26. Januar 2012

501165_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.deIm Mai letzten Jahres berichtete ich bereits über meine außerordentlich schlechten Erfahrungen mit dem Stromanbieter Envacom. Die Resonanz meiner Leserschaft und besonders von Leidgenossen, die den Weg über Google her gefunden haben, war überwältigend. Derzeit sind es über 380 Kommentare zum Artikel und es hat sich ein regelrechtes Forum zum Austausch zwischen Envacom Geschädigten in meinem Blog entwickelt. Nach einigen Anzeichen für eine drohende Insolvenz, hat mittlerweile Gazprom die Firma Envacom aufgekauft. Derzeit deutet es sich an, dass Gazprom versucht, den “Saustall” ein wenig aufzuräumen. Viele Leser (auch ich selbst), berichteten davon, teilweise bis zu 2 Jahre ausstehende Jahresabrechnungen endlich erhalten zu haben. Reaktionen auf Mails scheinen zwar immer noch teilweise schleppend oder mit leeren Versprechungen zu kommen, aber zumindest fließt nun überschüssiges Geld zurück an die Kunden. Auch die von Envacom teilweise bei Vertragsabschluß versprochenen Boni werden laut vielen Kunden endlich ausgezahlt. Leider kommt es aber auch hier immer wieder zu Pannen. Envacom hat im Januar 2011 die Strompreise angepasst ohne die Kunden darüber zu informieren, wie es geltende Rechtsprechung ist. Ich selbst habe deshalb Widerspruch zu meiner Jahresabrechnung eingelegt und akzeptiere ausschließlich den zum Vertragsabschluß gültigen Strompreis. Viele meiner Leser haben diesen Weg ebenfalls eingeschlagen und ich bin sehr gespannt, wie Gazprom damit nun umgehen wird.

Die zwischenzeitlich neu gegründete Gesellschaft “HappyEnergy” wurde offensichtlich direkt nach dem Gazprom Deal wieder liquidiert. Die Domain ist bereits bei einem Domain Vermarkter gelandet und kann erworben werden. Vermutlich gab es Pläne, bei Insolvenz unter anderem Label neu anzufangen.

Aufgrund der vielen Anfragen, habe ich mich dazu entschlossen, alle mittlerweile an mich heran getragenen Envacom AGB’s der letzten Jahre, in diesem Artikel übersichtlich aufzulisten. Im ursprünglichen Artikel wurde es aufgrund der vielen Aktualisierungen mittlerweile recht unübersichtlich. Solltet ihr noch mehr AGB’s haben, kontaktiert mich bitte, damit wir sie per Mail austauschen können und ich diese für alle Geschädigten die sich im Rechtsstreit befinden, hier ergänzen kann. Vielen dank!

 

Die geballte Inkompetenz der Sparkasse

Von , 7. Juli 2011

spastikasseHeute weiß ich, dass ich die Sparkasse als allerletztes empfehlen würde – so schlau war ich nur leider nicht, als ich mit 16 mit meiner Mutter dort ein Konto eröffnete, wie man das als braver Kleinbürger eben damals so tat. Diese Entscheidung verfolgte mich mein halbes Leben! In die Folge der Enttäuschungen reihten sich so Dinge ein wie z.B. dass ich mich falsch beraten fühlte bei Sparmöglichkeiten, der Bedingung des Abschlusses einer Lebensversicherung als ich mir mein erstes Auto auf Raten kaufte, nicht auf meine Umstände abgestimmte Beratung bei der LBS (gleicher Haufen – bei mir in derselben Schublade) bezüglich meines Bausparvertrages damals, unaufgefordertes Abo “Mein Haus” von dem Verlag der LBS, mehrmaliges Durcheinander bzw. Ablehnungen bei Versuchen der Bargeld Einzahlung (in anderen Städten), Ausfällen des kompletten Geldautomaten Netzes in meiner Jugend – natürlich an einem Freitag Abend als die Disco wartete, Beamten-gleiche Arbeitszeiten und Verhaltensweisen in den Banken, unnötig protzige Gebäude, finanziert durch meine überteuerten Konto Gebühren und überzogenen Zinsen bei Krediten und kurzfristigen Dispo Nutzungen – verglichen mit anderen Banken. Last but not least regelmäßiges Telefon/Termin Vereinbarungs Spamen, um mir wieder irgendwas anzudrehen.

Vor einigen Jahren nahm ich mir dann ein Herz und die Zeit und wechselte zur ING-DiBa und bin seitdem voll und ganz zufrieden! Der Wechsel war im nachhinein auch garnicht mit so viel Mühe verbunden, wie ich es vorher befürchtet hatte. Empfangen haben mich dafür eine dicke Willkommensprämie von 50 Euro, niedrigere Zinsen bei Krediten als auch beim Dispo, keine Kontoführungsgebühren, kostenlose Kreditkarte, 50ct Gutschriften für jede einzelne Nutzung der Kreditkarte (über 50€) und das allerbeste: Das größte Netz von Automaten – nämlich schlicht “alle” Geldautomaten die es gibt (in €-Ländern), kostenlos (per Visa Karte)!

Jetzt denkt der geneigte Leser, die Geschichte ist zuende und ich bin die Sparkasse los. Nein, weit gefehlt. Irgendwo muss ich ja an Bargeld kommen und da lande ich doch manchmal wieder an einem Automaten der Sparkasse. So auch kürzlich, als mich wieder Bargeldnot ereilte. Leider war der Sparkassen Automat der Meinung, mir kein Geld geben zu wollen. Also bekam ich nach der Eingabe meiner PIN und Auswahl der Summe eine Fehlermeldung, die Karte wurde ausgespuckt – ich erhielt kein Geld.

Diese Funktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung

In meiner Naivität dachte ich an ein temporäres Problem und versuchte es erneut, leider mit demselben Ergebnis. Also wechselte ich zu einem anderen Automaten, der mich dann tatsächlich erfolgreich bediente. Ein paar Tage später zeigte mein Kontoauszug leider das Grauen: es wurde 3x Geld abgebucht – also auch die ersten beiden erfolglosen Versuche.

Ein Anruf bei meiner Bank macht deutlich: Hier kann nur der Automatenbetreiber – die Sparkasse – helfen. Also wurde ich dort vorstellig und durfte mich komplett Datentechnisch entblößen: Ausweis Vorlage, Adressdaten, Kontodaten und und und. Man versprach mir eine Prüfung und im Falle eines positiven Ergebnisses die Überweisung der mir fehlenden Summe (2*50€). Zwei Tage später rief mich der Sachbearbeiter dann an und teilte mir mit, man hätte das Geld des Automaten gezählt, es wäre aber kein Geld zuviel drin. Daher könne er mir nicht helfen und empfahl mir, die Firma VISA anzurufen, da diese angeblich die Transaktion prüfen könnten. Also bemühte ich die Hotline von VISA und meine Geschichte wurde von mir erneut erzählt. Der gute Mann war sehr nett, erklärte mir aber, dass sie kein Zugriff auf mein Konto hätten und da nur meine Hausbank helfen könne. Oh mein Gott – ein Teufelskreis.

Also bemühte ich die Hotline der ING-DiBa und ließ mich direkt mit der Abteilungsleiterin verbinden. Die versprach dann, einen Nachforschungsauftrag bei der Sparkasse zu stellen – allerdings kannte ich die Antwort der Sparkasse ja schon, also rief ich dort wieder an. Ich verlangte den Filialleiter zu sprechen und erklärte, dass ich auf die Vorlage des Protokolls des Automaten bestehen würde. Ich wollte mir (ich bin Informatiker) selbt ein Bild machen, wo steht, dass ich erfolgreich Geld abgehoben habe. Einen Rückruf später teilte man mir dann schließlich mit, dass der Einblick in die Protokolle leider nicht möglich sei für Kunden. Freudig sprach er aber weiter und verkündete, dass sie in dem Protokoll aber gefunden hätten, dass ich tatsächlich kein Geld ausgezahlt bekommen hatte.

Ja stimmt, sie haben versucht Geld abzuholen, hat aber nicht geklappt und wir haben trotzdem abgebucht. Aber ob sie das wieder bekommen, kann ich ihnen nicht versprechen! WTF!?

Ein Stein kullerte mir vom Herzen – Licht am Ende des Tunnels. Also fragte ich, wann ich denn mit der Erstattung rechnen könne. Da wurde er zurückhaltend, er könne es mir nicht versprechen, dass ich es bekomme. Moment mal! Meine Alarmglocke für Denkfehler schlug sofort an. Ich versuche Geld zu holen, das klappt aber nicht. Der Automat sagt, ich bekomme kein Geld, bucht es aber von meinem Konto ab. Die Sparkasse kann das so auch bestätigen und dann soll es nicht klar sein, dass ich mein Geld wieder bekomme???

Ich verlasse mich nun darauf, dass der Nachforschungsauftrag der ING-DiBa dafür sorgt, dass ich an mein Geld komme. Meine Energie ist erstmal aufgebraucht zu der obigen Geschichte, die wirklich stark gekürzt ist. Was mich aber wirklich beeindruckt ist, dass mich der Sachbearbeiter der Sparkasse von Pontius nach Pilatus telefonieren läßt, anstatt gleich die richtigen Protokolle zu prüfen! Lag vermutlich an der geballten und in Materie gegossenen Kompetenz des gemeinen Sparkassen Mitarbeiters.

negative Erfahrung mit Stromanbieter Envacom

Von , 3. Mai 2011

Envacom LogoWie man sich ärgern kann, wenn man sich mal ausnahmsweise nicht vernünftig schlau macht, musste ich gleich in mehrerlei Hinsicht erfahren. Vor etwas über einem Jahr wechselte ich in bester Absicht zum Ökostrom Anbieter Envacom. Zum einen versprach ich mir eine Ersparnis im Vergleich zum hiesigen Grundversorger und zum anderen sollte es nun doch Atomenergiefreier Ökostrom sein! Wie in meinem Artikel zum Thema Atomenergie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Strom von Envacom leider um Strom mit RECS Zertifikaten, also höchst wahrscheinlich nichts anderem als umgelabeltem Atomstrom. Dabei sah die Webseite von Envacom doch so herrlich Vertrauenserweckend und Öko-mäßig aus. :-(

Das ist aber noch lange nicht alles. Envacom verspricht im ersten Jahr einen Bonus, wenn man 12 Monate dabei bleibt. Dieser ist allerdings an so schwachsinnige Punkte gebunden wie: Anmeldung beim Online Kundenportal und Bezahlung per Lastschrifteinzug. Dennoch wimmelt es im Internet (z.B. ciao.de) von negativen Erfahrungen, wo Envacom Kunden trotz erfüllen der Bedingungen keine Bonuszahlung erhalten haben. Ich habe natürlich auch keine bekommen, woran ich aber selbst schuld bin. Ich habe mich schliesslich nicht für das Kundenportal angemeldet und somit 80 Euro in den Wind geschossen. Doof wenn man nicht das Kleingedruckte liest.

Aber ich kann nochmals einen drauf setzen. Envacom verspricht auf der Webseite, dass es keine Vertragslaufzeit (für meinen Tarif Natur 11) gibt und der Vertrag 6 Wochen zum Monatsende kündbar ist. Dazu folgend ein Bildbeweis:

Werbeversprechen

Tatsächlich ist der Vertrag aber erst 6 Wochen zum Quartalsende kündbar, wie man im Ausschnitt aus den AGB’s erkennen kann und ich leidvoll erfahren musste, als ich letztens versuchte, den Anbieter zu wechseln:

Envacom AGB

Die auf der Webseite beworbene kurze Kündigungsfrist war für mich allerdings elementarer Bestandteil der Anbieterwahl. Für mich ein klarer Fall von Betrugsversuch am Kunden. Mein Rat daher: Finger weg von Envacom und lieber ein paar Euro im Jahr mehr ausgeben und zu einem ehrlichen und vernünftigen Anbieter wechseln! Empfehlen kann ich an dieser Stelle www.naturstrom.de.

EDIT  vom 25.09.2011: Die Kreuznacher Stadtwerke haben Envacom Kunden Zwangsumgestellt. Es scheint so, als sei Envacom Zahlungsunfähig. Hier ein Scan eines Briefes der Stadtwerke an einen Envacom Kunden. Vielen dank an Ewald dafür!

EDIT vom 11.10.2011: Wie es scheint, hat sich die Firma Envacom dazu entschlossen, ihren verbrannten Namen durch ein neu gegründetes Label “Happy Energy” zu ergänzen. Vielen dank an Steff-For für diese Info. Ich bin gespannt, ob meine Erwartungshaltung bestätigt werden wird und sich auch bei HappyEnergy früher oder später massive Kundenproteste einstellen werden!

EDIT vom 25.11.2011: In den Kommentaren tauchte ein Link auf, in dem eine Aufzeichnung des SAT1 Akte Magazin eingebettet ist. Der Beitrag wurde am 11.10.2011 ausgestrahlt und Mitarbeiter von SAT1 recherchierten im Vorfeld zu dieser Sendung sogar hier in meinem Blog und kontaktieren Personen aus den Kommentaren zu diesem Artikel. Der Teil über Envacom startet bei Minute 5:40. http://www.web2select.de/blog/envacom-service-gmbh-die-kunden-sind-sauer/

EDIT vom 26.01.2012: Damit es hier etwas übersichtlicher wird, was die AGB’s angeht, habe ich die älteren EDIT’s entfernt und sammel im folgenden alle AGB’s die an mich herangetragen wurden, in einem neuen Blog Beitrag. Dort werde ich auch ergänzen, wenn weitere hinzukommen. Vielen dank nochmal an KH, Arnd, Werner und Jedi66!!!

Schock: BFBS Deutschland abgeschaltet

Von , 5. August 2010

BFBSDa denkt man an nichts Böses und schaltet einen seiner Lieblings Radiosender ein und muss just in diesem Moment vernehmen, dass der Sender eine Stunde später abgeschaltet werden wird. Ich spreche von BFBS (British Forces Broadcasting Service), einem britischen Radiosender, der für die in Deutschland stationierten Soldaten seit 65 Jahren eine eigene Sendestation mit lokaler Moderation betrieben hat. Seit meiner Kindheit kenne und höre ich diesen Sender immer wieder gerne. Die Musik traf meinen Geschmack, die Moderation war angenehm dynamisch und es war eine prima Gelegenheit, meine Englisch Kenntnisse zu festigen und dabei trotzdem deutsche Nachrichten und Staumeldungen zu hören. Nur eben auf Englisch.
Dazu kam, dass der Sender eine scheinbar überdurchschnittliche Sendeleistung hatte, so dass es selbst hier im Bergischen Land niemals Empfangsprobleme gab. Während lokale Radiosender wie Radio Wuppertal oder Radio RSG und selbst EinsLive zuweilen nur mit starken Störungen zu hören sind, war BFBS unabhängig von Tälern und Bergen immer glasklar.

Als ich also nun den unglückseligen Satz im Radio vernahm: “… we will switch off in an hour to return the frequence to the german government…”, zweifelte ich an meinen Englisch Kenntnissen und vermutete, etwas falsch verstanden zu haben. Nach einer Recherche im Netz stellte sich natürlich leider das Ganze als Wahrheit heraus, wie ihr auch in diesem Artikel oder auch hier, nachlesen könnt.

Ich bin echt enttäuscht, traurig und auch sauer, um die Möglichkeit gebracht worden zu sein, micht auf angenehme Weise mit der englischen Sprache während dem Auto Fahren auseinander setzen zu können! Als “Lacher” oben drauf kam dann noch, dass auf der Frequenz (96,5) nun “Deutschland Kultur Radio” zu hören ist. Ich fand diesen Sender beim Durchsuchen des Frequenzbandes insg. dreimal! Ebenso diverse andere Sender, die mehrere Frequenzräume belegen.

Kann mir also bitte jemand erklären, wozu diese furchtbare Redundanz gut sein soll und die vielen deutschen BFBS Fans in unserer Gegend auf ihren geliebten Sender verzichten müssen?!?

Entwicklerstudios sterben und Spieletester sollten umdenken

Von , 26. November 2009

Zwei interessante Themen haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, die ich hier erwähnen möchte. Alle Hardcore- und Gelegenheits-Zocker sollten sich damit mal auseinander gesetzt haben und zwar geht es um die Art und Weise wie heute Spiele getestet werden, nämlich wie vor 20 Jahren. Trotz weitreichenden Evolutionen ist die Bewertung heutiger Spielesoftware weiterhin anachronistisch. Aber lest selbst: KLICK MICH. Ich lege jedenfalls ohnehin keinen besonderen Wert auf in Zahlen gegossene Beurteilungen und stütze mich stets auf das geschriebene Wort. Da erfährt man noch am ehesten, ob das Gusto des Authors mit dem eigenen Ähnlichkeiten birgt.

Das zweite Thema betrifft die heutigen Spiele Preise. Gerne als Argument der Raubkopierer angeführt, Spiele seien zu teuer, führt genau das zum sich in letzter Zeit wiederholenden Sterben von grossen Entwicklerstudios und Publishern. Einziger Haken des Artikels: Der Preis der Spiele ist recht stabil und nimmt auf Inflation keine Rücksicht. Suggeriert wird hier, dass die Margen für Spieleproduzenten immer weiter gesunken sind. Dem ist mitnichten so, schliesslich wurden vor 20 Jahren auch nicht 5 Millionenen Einheiten am Releasetag für eine Plattform verkauft, wie es heuer z.B. beim Xbox360 Titel Call of Duty: Modern Warfare 2 geschehen ist.

VLN verliert ein Stück ihres Charmes

Von , 3. Oktober 2009

Leider mußte ich den heutigen Besuch meiner Lieblings-Rennsportserie (VLN) als Fehlschlag verbuchen. Das was die Serie so sehr ausgemacht hat, wird den treuen Fans genommen. Ob das nun im Sinne von Sponsoren ist, wage ich zu bezweifeln. Hinzu kommt, das durch derlei Aktionen die Eintrittseinnahmen stark zurückgehen dürften. Aber lest mehr dazu im entsprechenden Artikel des Partnerblog.

Xbox360: Video Marktplatz ist zu streng

Von , 14. September 2009

Eigentlich ist der Xbox LIVE Video Marktplatz eine super Sache. Ausreichend großes Angebot, stimmiges Preis/Leistungs Verhältnis und eine immer wieder wechselnde Angebots-Palette. Man kann bequem von zuhause aus die Film Beschreibungen prüfen und zu jedem Titel einen Trailer ansehen. Hat man sich entschieden, wird per einfachem Tastendruck die Leihgebühr fällig und der Film wird runtergeladen. Technisch ist es so gelöst, dass man für diesen Content eine befristete Lizenz erwirbt. Diese ist ab Beginn des Downloads 14 Tage gülitg. Anschließend verfällt sie und der Film läßt sich nicht mehr abspielen. Positiv dabei ist, erwirbt man die Lizenz erneut, muss der Film nicht noch einmal runter geladen werden, sofern man ihn noch nicht gelöscht hat. Hat man einen Film einmal begonnen zu schauen, beginnt eine Frist von 24 Stunden, nach der die Lizenz verfällt. Innerhalb dieser 24h läßt sich der Film dafür beliebig oft ansehen.

Bei diesem System gibt es nun aber leider 2 Haken. Erstens startet die 14 Tage Frist bereits beim Kauf bzw. Beginn des downloaden. Bei Menschen mit sehr schmaler Internet Anbindung wie bei mir (DSL Light), benötigt ein HD Film mit ca. 5GB schon mal gute 2 Tage bis er überhaupt vollständig auf meiner Festplatte angekommen ist. Hat man jedoch eine zeitgemäße Internet Verbindung wie DSL 6000 oder gar mehr, sind es nur wenige Stunden bis zum möglichen Filmgenuß. Der Fairness halber bin ich der Meinung, dass der Lizenzablauf erst nach dem vollständigen runterladen beginnen sollte.

Der zweite Punkt, der viel störender ist und gestern in mir Aggressionen geschürt hat ist, die Gnadenlosigkeit des Lizenzmanagment. Gestern morgen sah ich also nun, dass die 2 Wochen Frist für einen Film so gut wie abgelaufen war, den ich aus Zeitmangel noch nicht gucken konnte. Genau gesagt blieb mir noch eine Stunde. Ich habe ihn daher nun sofort gestartet, in der Hoffnung, dass dann die 24h Frist beginnt und ich etwas Zeit gewinne. Dem war natürlich nicht so und so begann ich den Film in ganzer Länge Sonntag Morgens anzuschauen. Man kann sich denken, was nach einer Stunde passierte. Der Film stoppte mit der Meldung, dass meine Lizenz abgelaufen sei.

Es gibt doch nichts besseres, als einen Film nur halb zu sehen! :-( Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Microsoft es so implementiert hätte, dass man den Film noch zuende gucken kann, auch wenn die Lizenz während des Film Genuß abläuft. Kann mir also bitte nun jemand die zweite Hälfte der Handlung von “Gran Torino” mitteilen?

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