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Suche Garage in Wuppertal

Von , 4. Juni 2012

In eigener Sache suche ich für mein KFZ eine Garage in Wuppertal. Sie muss von der Ottostraße fußläufig erreichbar sein und sich daher in der Nähe der Barmer Anlagen befinden. Ideal wären also:

  • Ottostraße
  • An der Bergbahn
  • Ferdinand-Thun-Straße
  • Berg-Mark-Straße
  • Heinrich-Janssen-Straße
  • Albert-Molineus-Straße

Sollten Sie eine Garage in einer dieser Straßen vermieten wollen, melden Sie sich bitte über das Kontaktformular bei mir.

AGB’s von Stromanbieter Envacom aka HappyEnergy aka Gazprom

Von , 26. Januar 2012

501165_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.deIm Mai letzten Jahres berichtete ich bereits über meine außerordentlich schlechten Erfahrungen mit dem Stromanbieter Envacom. Die Resonanz meiner Leserschaft und besonders von Leidgenossen, die den Weg über Google her gefunden haben, war überwältigend. Derzeit sind es über 380 Kommentare zum Artikel und es hat sich ein regelrechtes Forum zum Austausch zwischen Envacom Geschädigten in meinem Blog entwickelt. Nach einigen Anzeichen für eine drohende Insolvenz, hat mittlerweile Gazprom die Firma Envacom aufgekauft. Derzeit deutet es sich an, dass Gazprom versucht, den “Saustall” ein wenig aufzuräumen. Viele Leser (auch ich selbst), berichteten davon, teilweise bis zu 2 Jahre ausstehende Jahresabrechnungen endlich erhalten zu haben. Reaktionen auf Mails scheinen zwar immer noch teilweise schleppend oder mit leeren Versprechungen zu kommen, aber zumindest fließt nun überschüssiges Geld zurück an die Kunden. Auch die von Envacom teilweise bei Vertragsabschluß versprochenen Boni werden laut vielen Kunden endlich ausgezahlt. Leider kommt es aber auch hier immer wieder zu Pannen. Envacom hat im Januar 2011 die Strompreise angepasst ohne die Kunden darüber zu informieren, wie es geltende Rechtsprechung ist. Ich selbst habe deshalb Widerspruch zu meiner Jahresabrechnung eingelegt und akzeptiere ausschließlich den zum Vertragsabschluß gültigen Strompreis. Viele meiner Leser haben diesen Weg ebenfalls eingeschlagen und ich bin sehr gespannt, wie Gazprom damit nun umgehen wird.

Die zwischenzeitlich neu gegründete Gesellschaft “HappyEnergy” wurde offensichtlich direkt nach dem Gazprom Deal wieder liquidiert. Die Domain ist bereits bei einem Domain Vermarkter gelandet und kann erworben werden. Vermutlich gab es Pläne, bei Insolvenz unter anderem Label neu anzufangen.

Aufgrund der vielen Anfragen, habe ich mich dazu entschlossen, alle mittlerweile an mich heran getragenen Envacom AGB’s der letzten Jahre, in diesem Artikel übersichtlich aufzulisten. Im ursprünglichen Artikel wurde es aufgrund der vielen Aktualisierungen mittlerweile recht unübersichtlich. Solltet ihr noch mehr AGB’s haben, kontaktiert mich bitte, damit wir sie per Mail austauschen können und ich diese für alle Geschädigten die sich im Rechtsstreit befinden, hier ergänzen kann. Vielen dank!

 

Selbstversuch mit Jack Link’s Beef Jerky

Von , 10. Dezember 2011

508600_web_R_by_Carsten Jünger_pixelio.deNach einem Aikido Training in der letzten Woche musste ich tanken und traf beim Bezahlen an der Kasse auf einen interessanten Snack im Regal. Während das Angebot an Tankstellen üblicherweise von Süßwaren dominiert wird, gibt es doch einige herzhafte Ausnahmen, wie mein geliebtes Carazza. Neu und überraschend für mich war, dass es auch richtiges Fleisch als Snack gibt. Mein Blick fiel nämlich zufällig auf Jack Link’s Beef Jerky – einem Rindfleisch Snack, der ein bisschen an Hundefutter oder aber Trockenfleisch für Seereisen des 18. Jahrhunderts erinnert. Es handelt sich um gewürzte und getrocknete Rindfleisch Streifen. Die Würzmischung besteht häufig aus Worcestershiresauce, Sojasauce und verschiedenen Gewürzen, siehe auch Rezept bei Chefkoch.

Die Verpackung als solche sprach mich sehr an. Der Preis allerdings weniger, bei deutlich über 2 Euro für 25g, aber die Neugier siegte. Nach dem Öffnen bestätigte sich der Eindruck des recht hohen Preises. 25g sind optisch und auch physisch wirklich wenig. Irritiert war ich auch von dem Tütchen gegen Feuchtigkeit, was ich bisher nur bei Elektrogeräten als Inhalt der Verpackung erlebt habe, aber nicht bei Lebensmitteln. Der erste Eindruck war der Geruch, der sich auch im Geschmack bestätigte. Es roch nach frisch gekochtem Ungarisch Gulasch. Tatsächlich hat das Fleisch eine leichte Süße, obwohl ich eher salzig erwartet hätte. Etwas gestört hat mich die Bissfestigkeit der Streifen, die nicht wirklich zäh, aber doch “hart” waren, so dass man einige Zeit darauf rumkauen musste. Vorteil: Es erhöht sich die Dauer des Genußes der wenigen Einzelstücke.

Fazit: Ich würde das Fleisch nicht nochmal kaufen. Es war mir zu süß, zu sehr Gulasch und zu teuer. Ausserdem wollte meine Frau mich wegen dem Hundefutter-Gulasch-Atem eine halbe Stunde lang nicht mehr küssen. :-D

Edit am 12.12.2011: Ich habe noch ein weiteres Rezept erhalten, was ich euch hier nicht vorenthalten möchte!

Weihnachts-Kurzgeschichte für Datenschutz Fetischisten

Von , 3. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt Annaberg-Bucholz

Weihnachten ist dieses Jahr eigentlich ganz entspannt. Entspannt sind auch meine Bedenken bezüglich Googles Latidute oder ähnlichen Diensten wie Find-My-Friends – oder wie es im deutschen unsexy Meine-Freunde-Suchen heisst. Meine Frau und ich sind versorgt mit iPhones. Wir verfolgen uns munter und unbesorgt, wer nun gerade wo ist, oder wer es schafft früher zuhause zu sein. Für manche Menschen undenkbar! Unentspannter wird es dann aber sogar für mich, wenn meine Frau mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern und dem Glühwein Konsum frönen will und sieht, dass ich doch länger als erwartet im Büro hocke. Da ist ein Anruf wie folgt unaufhaltsam:

Ich sehe, dass du noch nicht los gefahren bist – du WIRST zu spät kommen!

Ich kann da nur mit einem Lächeln sagen: “Auf Wiedersehen Privacy” -  ist doch super, wenn der Abriss im voraus kommt, dann ist die Situation bereits wieder harmonisch und entspannt, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt ankomme. ;-)

Hier frei ausgearbeitet und im Original von mir in Richard Gutjahrs Blog kommentiert.

Zwillingseier und gleich 4 Stück davon

Von , 6. August 2011

Zwillings_SpiegeleierManche Zufälle sind wirklich erstaunlich. Man fliegt 4000km in den Urlaub und trifft überraschenderweise den Nachbarn. Passiert selten, aber kommt vor. Was wäre aber, wenn man gleich 4 Nachbarn treffen würde? Und das auf der einsamen Karribikinsel?! So etwas ähnliches ist mir passiert – nicht so spektakulär, aber doch verblüffend. Aus einer 6er Packung Bio Eier aus dem Supermarkt wollte ich 4 Spiegeleier braten. Nach dem ersten aufgeschlagenen Ei dachte ich noch: “Oh, ein Zwillingsei!”, was ich zuvor noch nie gesehen hatte. Als ich dann das Zweite aufschlug, war ich dann baff. Noch ein Zwillingsei! Schnell ein Foto gemacht, lächelnd den Kopf geschüttelt und die weiteren zwei Eier aufgeschlagen. Auch Zwillingseier! Da wurde mir dann doch mulmig. Genmanipulierte Bio-Eier? Radioaktive Hühnchen, wie ein Freund das Bild kommentierte? Der Teufel sucht mich heim? Was auch immer – ich nahm es als Laune der Natur hin und verspeiste die Eier mit meiner Frau. Allerdings bin ich nicht der einzige, wie ich dann im Netz finden konnte. Auch in diesem Blog Artikel hat jemand über ein ähnliches Erlebnis berichtet, also scheint es nicht sooo unüblich zu sein, aber dennoch kurios. Oder gibt es neuerdings Bestrebungen, nach dem die Leistungsfähigkeit der Hühner für die Ei Produktion nicht mehr gesteigert werden kann, nun Hochleistungs-Zwillingsei-Hühner zu züchten?! Lecker wäre es, schliesslich ist das gelbe im Ei das Leckerste! ;)

Die geballte Inkompetenz der Sparkasse

Von , 7. Juli 2011

spastikasseHeute weiß ich, dass ich die Sparkasse als allerletztes empfehlen würde – so schlau war ich nur leider nicht, als ich mit 16 mit meiner Mutter dort ein Konto eröffnete, wie man das als braver Kleinbürger eben damals so tat. Diese Entscheidung verfolgte mich mein halbes Leben! In die Folge der Enttäuschungen reihten sich so Dinge ein wie z.B. dass ich mich falsch beraten fühlte bei Sparmöglichkeiten, der Bedingung des Abschlusses einer Lebensversicherung als ich mir mein erstes Auto auf Raten kaufte, nicht auf meine Umstände abgestimmte Beratung bei der LBS (gleicher Haufen – bei mir in derselben Schublade) bezüglich meines Bausparvertrages damals, unaufgefordertes Abo “Mein Haus” von dem Verlag der LBS, mehrmaliges Durcheinander bzw. Ablehnungen bei Versuchen der Bargeld Einzahlung (in anderen Städten), Ausfällen des kompletten Geldautomaten Netzes in meiner Jugend – natürlich an einem Freitag Abend als die Disco wartete, Beamten-gleiche Arbeitszeiten und Verhaltensweisen in den Banken, unnötig protzige Gebäude, finanziert durch meine überteuerten Konto Gebühren und überzogenen Zinsen bei Krediten und kurzfristigen Dispo Nutzungen – verglichen mit anderen Banken. Last but not least regelmäßiges Telefon/Termin Vereinbarungs Spamen, um mir wieder irgendwas anzudrehen.

Vor einigen Jahren nahm ich mir dann ein Herz und die Zeit und wechselte zur ING-DiBa und bin seitdem voll und ganz zufrieden! Der Wechsel war im nachhinein auch garnicht mit so viel Mühe verbunden, wie ich es vorher befürchtet hatte. Empfangen haben mich dafür eine dicke Willkommensprämie von 50 Euro, niedrigere Zinsen bei Krediten als auch beim Dispo, keine Kontoführungsgebühren, kostenlose Kreditkarte, 50ct Gutschriften für jede einzelne Nutzung der Kreditkarte (über 50€) und das allerbeste: Das größte Netz von Automaten – nämlich schlicht “alle” Geldautomaten die es gibt (in €-Ländern), kostenlos (per Visa Karte)!

Jetzt denkt der geneigte Leser, die Geschichte ist zuende und ich bin die Sparkasse los. Nein, weit gefehlt. Irgendwo muss ich ja an Bargeld kommen und da lande ich doch manchmal wieder an einem Automaten der Sparkasse. So auch kürzlich, als mich wieder Bargeldnot ereilte. Leider war der Sparkassen Automat der Meinung, mir kein Geld geben zu wollen. Also bekam ich nach der Eingabe meiner PIN und Auswahl der Summe eine Fehlermeldung, die Karte wurde ausgespuckt – ich erhielt kein Geld.

Diese Funktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung

In meiner Naivität dachte ich an ein temporäres Problem und versuchte es erneut, leider mit demselben Ergebnis. Also wechselte ich zu einem anderen Automaten, der mich dann tatsächlich erfolgreich bediente. Ein paar Tage später zeigte mein Kontoauszug leider das Grauen: es wurde 3x Geld abgebucht – also auch die ersten beiden erfolglosen Versuche.

Ein Anruf bei meiner Bank macht deutlich: Hier kann nur der Automatenbetreiber – die Sparkasse – helfen. Also wurde ich dort vorstellig und durfte mich komplett Datentechnisch entblößen: Ausweis Vorlage, Adressdaten, Kontodaten und und und. Man versprach mir eine Prüfung und im Falle eines positiven Ergebnisses die Überweisung der mir fehlenden Summe (2*50€). Zwei Tage später rief mich der Sachbearbeiter dann an und teilte mir mit, man hätte das Geld des Automaten gezählt, es wäre aber kein Geld zuviel drin. Daher könne er mir nicht helfen und empfahl mir, die Firma VISA anzurufen, da diese angeblich die Transaktion prüfen könnten. Also bemühte ich die Hotline von VISA und meine Geschichte wurde von mir erneut erzählt. Der gute Mann war sehr nett, erklärte mir aber, dass sie kein Zugriff auf mein Konto hätten und da nur meine Hausbank helfen könne. Oh mein Gott – ein Teufelskreis.

Also bemühte ich die Hotline der ING-DiBa und ließ mich direkt mit der Abteilungsleiterin verbinden. Die versprach dann, einen Nachforschungsauftrag bei der Sparkasse zu stellen – allerdings kannte ich die Antwort der Sparkasse ja schon, also rief ich dort wieder an. Ich verlangte den Filialleiter zu sprechen und erklärte, dass ich auf die Vorlage des Protokolls des Automaten bestehen würde. Ich wollte mir (ich bin Informatiker) selbt ein Bild machen, wo steht, dass ich erfolgreich Geld abgehoben habe. Einen Rückruf später teilte man mir dann schließlich mit, dass der Einblick in die Protokolle leider nicht möglich sei für Kunden. Freudig sprach er aber weiter und verkündete, dass sie in dem Protokoll aber gefunden hätten, dass ich tatsächlich kein Geld ausgezahlt bekommen hatte.

Ja stimmt, sie haben versucht Geld abzuholen, hat aber nicht geklappt und wir haben trotzdem abgebucht. Aber ob sie das wieder bekommen, kann ich ihnen nicht versprechen! WTF!?

Ein Stein kullerte mir vom Herzen – Licht am Ende des Tunnels. Also fragte ich, wann ich denn mit der Erstattung rechnen könne. Da wurde er zurückhaltend, er könne es mir nicht versprechen, dass ich es bekomme. Moment mal! Meine Alarmglocke für Denkfehler schlug sofort an. Ich versuche Geld zu holen, das klappt aber nicht. Der Automat sagt, ich bekomme kein Geld, bucht es aber von meinem Konto ab. Die Sparkasse kann das so auch bestätigen und dann soll es nicht klar sein, dass ich mein Geld wieder bekomme???

Ich verlasse mich nun darauf, dass der Nachforschungsauftrag der ING-DiBa dafür sorgt, dass ich an mein Geld komme. Meine Energie ist erstmal aufgebraucht zu der obigen Geschichte, die wirklich stark gekürzt ist. Was mich aber wirklich beeindruckt ist, dass mich der Sachbearbeiter der Sparkasse von Pontius nach Pilatus telefonieren läßt, anstatt gleich die richtigen Protokolle zu prüfen! Lag vermutlich an der geballten und in Materie gegossenen Kompetenz des gemeinen Sparkassen Mitarbeiters.

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