Meine erste iPhone App – Folge 17

Von , 1. Februar 2012

WuppTourQuellcodeKnapp 2 Wochen sind vergangen, seit dem letzten Update zu meiner ersten iPhone App hier im Blog. Es gab viele und wesentliche Veränderungen unter der Haube, aber nur minimal sichtbare in der App selbst. Daher steht dieser Artikel und der Screenshot ganz im Zeichen des Entwickler Handwerks. Das Wort Handwerk ist da wirklich passend, fühle ich mich doch tatsächlich wie ein virtueller Maurer, der Stück für Stück das Häusle fertig baut. Ich muss immer seltener langwierig recherchieren und rumprobieren, sondern habe bereits viele Aspekte relativ gut verinnerlicht. Meist reicht ein Blick in die wirklich hervorragende Apple Developer Dokumentation und ich weiß was ich zu tun habe. Zumindest für die Aufgaben, die der Rahmen meiner App absteckt. Dieser ist zugegebenermaßen nicht gerade allumfassend, aber ist ja auch die erste App. Aber woran genau habe ich denn gearbeitet? Im Fokus stand die eigentliche Führungsautomatik, also die Kernfunktion der App. Hier habe ich nochmal wesentliche Umbauten vorgenommen und Feinschliff betrieben. Einher ging das mit mehreren kleinen Testläufen draußen, was durch die derzeit herschende Kälte nicht immer lustig war. Das ist der Fluch, wenn man eine App mit GPS Funktion baut – zum Testen muss man immer raus! Zudem bin ich zwischen zwei eng beeinander liegenden POIs in der Wuppertaler Innenstadt wie ein verhaltensgestörter Löwe im Zoo hin und her gelaufen. Ich hoffe ich bin in der Einkaufsstrasse nicht aufgefallen. ;)

Speziell ging es darum, einige Dinge auszuloten: GPS Genauigkeit in den Wuppertaler Häuserschluchten, ermitteln der idealen Minimaldistanz zu den POIs für den Start der Tonaufnahmen und Übergang der Führungsautomatik von einem POI zum anderen und deren grafische Darstellung. Genau beim letzten Punkt habe ich dann tasächlich auch noch einen Bug gefunden, der durch den zu schnellen Wechsel der Views entsteht (popView/pushView). Zusätzlich habe ich eine weitere Ansicht erstellt, die den Benutzer bei der eigentlichen Führung unterstützt. Angezeigt wird die Entfernung zur nächsten, vorrangegangenen und übernächsten Station. Ausserdem kann der Anwender die Einblendung und Abspielung für diese drei POI’s forcieren. Das kann z.B. dann notwendig werden, wenn die GPS Genaugkeit zu gering ausfällt oder der Anwender aus irgendeinem Grund den vohrherigen POI erneut hören möchte.

Kommen wir zu weiteren erfreulichen Dingen: Apple geht es hervorragend! Das vergangene Quartal endete für Apple wieder mit einem neuen Rekord Ergebnis. Die letzten 3 Monate erwirtschafteten sie bei 43 Milliarden Umsatz einen Gewinn von 13 Milliarden Dollar. Damit machen sie soviel Gewinn wie Google Umsatz einfährt. Das ist eine Verdopplung des Gewinns innerhalb von einem Jahr! Das Barvermögen beläuft sich mittlerweile auf knapp 100 Milliarden Dollar. Eine unfassbare Erfolgskurve! Und: Was für Apple gut ist, ist für App Entwickler noch besser – dazu passt ein schönes Zitat von Matt Gemmell:

Pretty good time to be a developer or designer working with the iOS platform.

Dem kann ich nichts hinzufügen und freue mich über die stetig fortschreitende iPhone Verbreitung. Schließlich steigt für mich damit die potentielle Käuferschaft, auch wenn die bisher verkauften 315 Millionen iOS Geräte schon mehr als komfortabel sind. Übrigens wurden seit dem App Store Launch (laut iPhoneBlog) mittlerweile insgesamt 4 Milliarden Dollar an Entwickler ausgezahlt. Mal sehen, wieviel von dem Kuchen zukünftig bei mir landen wird. Eine erste Analyse dazu gab es von mir ja bereits hier. Massig werden die Verkaufszahlen aufgrund der kleinen Zielgruppe aber nicht ausfallen. Im ersten Jahr setzt sich die Zielgruppe aus etwa 10.500 Besuchern und ca. 17.500 Wuppertalern zusammen, die ein iPhone besitzen. Aber wie viele von 28.000 potentiellen Kunden werden im ersten Jahr meine App auch kaufen? Aus dem Bauch heraus würde ich mal von maximal 0,5% ausgehen, was dann 140 App Verkäufen entsprechen würde. Bezogen auf das erste Jahr inklusive Wuppertaler Einheimischer. In den Folgejahren dürfte sich das weitgehend auf die Besucher von ausserhalb reduzieren und somit bei etwa 50 Verkäufen einpendeln. Die Steigerung der iPhone Verbreitung ist natürlich zu beachten, ebenso eventuelle Käufe auf non-iPhone Geräten, als auch potentiellen Käufern aus umliegenden Städten mit Interesse für Wuppertal oder Interesse an meiner App im Speziellen. Fazit dieser Prognose: Nichts um reich zu werden oder auch nur annähernd etwas, mit dem man den Arbeitsaufwand rechtfertigen kann, aber darum ging es auch nie!
Folgend eine Grafik, wie es im optimalsten Fall verlaufen könnte:

PrognoseWuppTour

5 Jahres Prognose WuppTour

Würde ich dieses Ziel tatsächlich erreichen, wäre ich mehr als glücklich. Ob es zu pessimistisch oder zu optimistisch ist, wird sich im Laufe der ersten 12 Monate zeigen. Sobald die App endlich im Store ist, werde ich selbstverständlich auch darüber laufend berichten.

Wie gewöhnlich möchte ich den Artikel wieder mit interessanten Links abschließen. Zum einen ein kurzer Artikel im iPhoneBlog über die Wichtigkeit eines App Icons, was ich so unterschreiben möchte, allerdings einwerfen muss, dass das auch relativ zur App und dem Entwicklunsg-Budget zu sehen ist. Für WuppTour gab es insgesamt 4 Icon Versionen und dann muss es aber auch gut sein. Gleiches gilt für das App Design im Allgemeinen. Natürlich kann man mit VIEL mehr Energie was VIEL schöneres zaubern, darf aber auch die Relation zum eigenen Aufwand, KnowHow und Budget nicht ausser acht lassen. Eine schwierige Situation für einen Anfänger wie mich, in der heutigen Zeit zu bestehen, in der der Anwender durch große Investitionsbereitschaft und unendlicher Man-Power der “GlobalPlayer” im AppStore, äusserst Augen verwöhnt ist. Dazu passt besonders gut der nächste Link “Steal good Stuff” mit einer breiten Auswahl an guten beispielhaften App Designs.

AGB’s von Stromanbieter Envacom aka HappyEnergy aka Gazprom

Von , 26. Januar 2012

501165_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.deIm Mai letzten Jahres berichtete ich bereits über meine außerordentlich schlechten Erfahrungen mit dem Stromanbieter Envacom. Die Resonanz meiner Leserschaft und besonders von Leidgenossen, die den Weg über Google her gefunden haben, war überwältigend. Derzeit sind es über 380 Kommentare zum Artikel und es hat sich ein regelrechtes Forum zum Austausch zwischen Envacom Geschädigten in meinem Blog entwickelt. Nach einigen Anzeichen für eine drohende Insolvenz, hat mittlerweile Gazprom die Firma Envacom aufgekauft. Derzeit deutet es sich an, dass Gazprom versucht, den “Saustall” ein wenig aufzuräumen. Viele Leser (auch ich selbst), berichteten davon, teilweise bis zu 2 Jahre ausstehende Jahresabrechnungen endlich erhalten zu haben. Reaktionen auf Mails scheinen zwar immer noch teilweise schleppend oder mit leeren Versprechungen zu kommen, aber zumindest fließt nun überschüssiges Geld zurück an die Kunden. Auch die von Envacom teilweise bei Vertragsabschluß versprochenen Boni werden laut vielen Kunden endlich ausgezahlt. Leider kommt es aber auch hier immer wieder zu Pannen. Envacom hat im Januar 2011 die Strompreise angepasst ohne die Kunden darüber zu informieren, wie es geltende Rechtsprechung ist. Ich selbst habe deshalb Widerspruch zu meiner Jahresabrechnung eingelegt und akzeptiere ausschließlich den zum Vertragsabschluß gültigen Strompreis. Viele meiner Leser haben diesen Weg ebenfalls eingeschlagen und ich bin sehr gespannt, wie Gazprom damit nun umgehen wird.

Die zwischenzeitlich neu gegründete Gesellschaft “HappyEnergy” wurde offensichtlich direkt nach dem Gazprom Deal wieder liquidiert. Die Domain ist bereits bei einem Domain Vermarkter gelandet und kann erworben werden. Vermutlich gab es Pläne, bei Insolvenz unter anderem Label neu anzufangen.

Aufgrund der vielen Anfragen, habe ich mich dazu entschlossen, alle mittlerweile an mich heran getragenen Envacom AGB’s der letzten Jahre, in diesem Artikel übersichtlich aufzulisten. Im ursprünglichen Artikel wurde es aufgrund der vielen Aktualisierungen mittlerweile recht unübersichtlich. Solltet ihr noch mehr AGB’s haben, kontaktiert mich bitte, damit wir sie per Mail austauschen können und ich diese für alle Geschädigten die sich im Rechtsstreit befinden, hier ergänzen kann. Vielen dank!

 

Meine erste iPhone App – Folge 16

Von , 13. Januar 2012

WupperTourGuideIcons Egal welchen Kalender ich befrage, alle bleiben standhaft, selbst nach eingehender Prüfung! Es ist bereits das Jahr 2012 und 2011 zählt tatsächlich zur Geschichte. Erschreckend wie die Zeit rennt. Aber wie Charlie Chaplin bereits sagte (Quelle):

Mein einziger Feind ist die Zeit.

Das Problem ist also nicht neu und es haben schon ganz andere damit gekämpft. Von daher kann ich mit erhobenem Haupt zugegeben: Mein Ziel, die App noch 2011 in den Store zu bekommen, ist verfehlt. Leicht enttäuschend, aber kein Drama. Gründe dafür waren hauptsächlich Freizeit Streß, als auch Mangel an Muße während der Feiertage. Aber was interessiert mich die Niederlage von gestern! So treibe ich mich in die Schlacht von morgen mit dem Neujahrsvorsatz, die App in diesem Quartal wirklich im Store zu haben. Da in dieser Aussage zeitlich noch viel Luft ist, erhoffe ich mir keine weitere Verschiebung verkünden zu müssen. Schließlich droht der Tourismus Saison Start im Frühjahr, wo es besonders wichtig ist, pünktlich verfügbar zu sein und hoffentlich die ersten Einnahmen verzeichnen zu können. Und ob ihr es glaubt oder nicht, es fehlt schließlich wirklich nicht mehr viel! ;-)

So ganz untätig war ich in den vergangenen Wochen aber natürlich nicht, daher hier der aktuelle Stand. Die “finalen” Texte habe ich erhalten und eingesetzt. Leider stellte sich dabei heraus, dass diese doch noch nicht so ganz final waren. Nach erneuter Prüfung und Anpassung sind diese aber nun wirklich abgehakt, zumindest auf deutsch. Die englische Variante befindet sich aktuell noch in der Übersetzung. Ausserdem habe ich die Führungs-Seite nochmal angepasst. Mir fehlte es da etwas an Einfachheit und so hat iDörk mir freundlicherweise einen Satz Icons erstellt. Vielen dank an dieser Stelle!!! Ich erhoffe mir daraus, dass der Anwender besser und schneller auf einen Blick erkennen kann, was wichtig ist, um die Führung zu starten. Im Screenshot könnt ihr die neue Ansicht sehen. Nicht sichtbar sind die weiterhin enthaltenen ausführlichen Erklärungen unterhalb der Icons (ScrollView).

Nach den wesentlichen Aussagen in diesem Blog Artikel möchte ich mich den üblichen Wünschen aber trotzdem noch anschließen: Ich hoffe ihr habt ein frohes Fest und einen schönen Übergang in das neue Jahr gehabt und mit euren Familien und Freunden eine gute Zeit verbracht. Möge das Jahr 2012 für uns alle Gesundheit, Erfolg und Glück bringen! CHEERS! :-)

Zum Abschluß dann noch ein interessanter Link, wie es sich in den letzten Artikeln zur WuppTour App bereits etabliert hat. Es handelt sich um einen Artikel, der mal aus der Entwickler Perspektive beleuchtet, warum finanziell nicht alles Gold ist, was da im App Store glänzt:

You Guys Are Millionaires Right?

Selbstversuch mit Jack Link’s Beef Jerky

Von , 10. Dezember 2011

508600_web_R_by_Carsten Jünger_pixelio.deNach einem Aikido Training in der letzten Woche musste ich tanken und traf beim Bezahlen an der Kasse auf einen interessanten Snack im Regal. Während das Angebot an Tankstellen üblicherweise von Süßwaren dominiert wird, gibt es doch einige herzhafte Ausnahmen, wie mein geliebtes Carazza. Neu und überraschend für mich war, dass es auch richtiges Fleisch als Snack gibt. Mein Blick fiel nämlich zufällig auf Jack Link’s Beef Jerky – einem Rindfleisch Snack, der ein bisschen an Hundefutter oder aber Trockenfleisch für Seereisen des 18. Jahrhunderts erinnert. Es handelt sich um gewürzte und getrocknete Rindfleisch Streifen. Die Würzmischung besteht häufig aus Worcestershiresauce, Sojasauce und verschiedenen Gewürzen, siehe auch Rezept bei Chefkoch.

Die Verpackung als solche sprach mich sehr an. Der Preis allerdings weniger, bei deutlich über 2 Euro für 25g, aber die Neugier siegte. Nach dem Öffnen bestätigte sich der Eindruck des recht hohen Preises. 25g sind optisch und auch physisch wirklich wenig. Irritiert war ich auch von dem Tütchen gegen Feuchtigkeit, was ich bisher nur bei Elektrogeräten als Inhalt der Verpackung erlebt habe, aber nicht bei Lebensmitteln. Der erste Eindruck war der Geruch, der sich auch im Geschmack bestätigte. Es roch nach frisch gekochtem Ungarisch Gulasch. Tatsächlich hat das Fleisch eine leichte Süße, obwohl ich eher salzig erwartet hätte. Etwas gestört hat mich die Bissfestigkeit der Streifen, die nicht wirklich zäh, aber doch “hart” waren, so dass man einige Zeit darauf rumkauen musste. Vorteil: Es erhöht sich die Dauer des Genußes der wenigen Einzelstücke.

Fazit: Ich würde das Fleisch nicht nochmal kaufen. Es war mir zu süß, zu sehr Gulasch und zu teuer. Ausserdem wollte meine Frau mich wegen dem Hundefutter-Gulasch-Atem eine halbe Stunde lang nicht mehr küssen. :-D

Edit am 12.12.2011: Ich habe noch ein weiteres Rezept erhalten, was ich euch hier nicht vorenthalten möchte!

Weihnachts-Kurzgeschichte für Datenschutz Fetischisten

Von , 3. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt Annaberg-Bucholz

Weihnachten ist dieses Jahr eigentlich ganz entspannt. Entspannt sind auch meine Bedenken bezüglich Googles Latidute oder ähnlichen Diensten wie Find-My-Friends – oder wie es im deutschen unsexy Meine-Freunde-Suchen heisst. Meine Frau und ich sind versorgt mit iPhones. Wir verfolgen uns munter und unbesorgt, wer nun gerade wo ist, oder wer es schafft früher zuhause zu sein. Für manche Menschen undenkbar! Unentspannter wird es dann aber sogar für mich, wenn meine Frau mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern und dem Glühwein Konsum frönen will und sieht, dass ich doch länger als erwartet im Büro hocke. Da ist ein Anruf wie folgt unaufhaltsam:

Ich sehe, dass du noch nicht los gefahren bist – du WIRST zu spät kommen!

Ich kann da nur mit einem Lächeln sagen: “Auf Wiedersehen Privacy” -  ist doch super, wenn der Abriss im voraus kommt, dann ist die Situation bereits wieder harmonisch und entspannt, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt ankomme. ;-)

Hier frei ausgearbeitet und im Original von mir in Richard Gutjahrs Blog kommentiert.

Werbung auf DanZei? oder Wie kann man mich unterstützen?

Von , 30. November 2011

412350_web_R_K_B_by_Clemens Scheumann_pixelio.deDie letzten 2 Jahre habe ich immer wieder behauptet, DanZei würde werbefrei bleiben. Aber was interessiert mich das Geschwätz von gestern. Der gestrige “Pay a Blogger Day” von Flattr hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich hatte bereits das ein oder andere Mal darüber nachgedacht, einen Flattr oder/und Paypal Button in dem Blog zu integrieren, mich dann aber dagegen entschieden. Einerseits habe ich (noch?) nicht die wirklich hohen Besucherzahlen wie die großen Blogs, die etwa soviele Visits am Tag haben, wie ich im Monat. Andererseits behauptet mein Bauchgefühl, haben die wenigstens Leser meines Blogs einen Flattr oder Paypal Account, geschweige denn das Bedürfnis, mir darüber tatsächlich ein paar Cent zukommen zu lassen. Daher dürften die Einnahmen den Aufwand der Integration absolut nicht rechtfertigen. Zudem habe ich zu Paypal meine ganz eigene Meinung und konnte die letzten Jahre erfolgreich verhindern mich dort anzumelden und das soll auch so bleiben.

Seit einiger Zeit hantiere ich hier im Blog ja wie angekündigt mit Affiliate Links z.B. von Amazon. Das war ein Versuch um mal zu schauen, ob die Besucher mich indirekt bei zufälligen Klicks respektive Bestellungen auf die Produktlinks die in den Artikeln enthalten sind, unterstützen. Zum Teil hat das wirklich funktioniert, aber die Masse waren tatsächlich Freunde und Bekannte die das bewusst getan haben. Daher habe ich mich nun dazu durch gerungen, nach ganz guten Erfahrungen mit AdSense bei einigen meiner YouTube Videos, hier im Blog oben ein AdSense Banner einzubauen. Zusätzlich gibt es oben eine neue Seite “Unterstützen” auf der diverse Affiliate Banner für meine Partner Programme aufgelistet sind. Ich würde mich also freuen, wenn ihr ohnehin bei einem der dort aufgelisteten Shops etwas bestellen wollt, vorher einfach mal auf das entsprechende Banner zu klicken. Ich bekomme für eure anschließenden Käufe dort eine kleine Provision, was euch keinen Cent extra kostet!

Nochmal zur Klarstellung: Ich will kein Geld mit meinem Blog verdienen, da es lediglich ein Hobby ist. Von Bereichern kann man ohnehin bei dem großen Zeitaufwand nicht sprechen, den das Blog und die Infrastruktur dahinter einnimt. Da wäre jeder Job an der Kasse der Tankstelle um die Ecke besser bezahlt. Aber eine kleine Anerkennung würde mich dann doch freuen, zumal sie euch bis auf einen kleinen Klick nichts kostet. Auch das gelegentliche Klicken oben auf den Google AdSense Werbebanner oberhalb des Blogs würde dazu beitragen, zumindest meine Serverkosten ein wenig zu dämpfen. Für alle die mitmachen schonmal vorab: Danke schön!

Meine erste iPhone App – Folge 15

Von , 24. November 2011

Screenshot_WuppTourDEIm Projekt meine erste iPhone App geht es Stück für Stück weiter. Das Design der frisch registrierten Domain www.wupptour.de ist nun fertig. Die Anpassung des Themes hat sich leider als sehr zeitaufwendig gestaltet und ich werde es mir zweimal überlegen, ob ich wirklich nochmal ein Fluid Theme (mit flexibler Breite) editieren möchte, anstatt ein Theme mit fester Breite zu nehmen. Schließlich soll die Webseite auf allen Devices und allen Browsern möglichst gleich aussehen, egal ob PC oder Smartphone und egal mit welchem Browser. Diese Anforderung ist dank der unterschiedlichen Engines aber äusserst schwierig und mit einem Theme mit “fixed-width” wäre das Leben um einiges leichter gewesen. Besonders der CSS Bug im IE7, dass man keine negativen Positionsangaben in Prozent nutzen kann, sei hier mahnend erwähnt! Letztendlich wäre ich mit meinen mageren Web und CSS Kenntnissen auch komplett gescheitert, hätte ich nicht die Hilfe von einigen Personen gehabt. Schließlich wollte ich mich primär mit iOS Entwicklung beschäftigen und mich nicht in Web Techniken einarbeiten. Danken möchte ich also an dieser Stelle besonders @gallenkamp, Marco und iDörk. Aber selbst mit der tollen Unterstützung sind einige Tage vergangen, bis es so war, wie ich mir das vorgestellt habe. Das typische App Webseiten Design sieht natürlich anders aus, aber ich wollte es passend zur App schlicht, schlank und einigermaßen elegant haben. Jetzt fehlt “nur” noch der Content, der bis zum Release der App noch erstellt werden muss.

Weiter habe ich versucht, einige Fans für die Facebook Seite zu gewinnen, was mir zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis auch gelungen ist. Anderweitige “Gefällt Mir” Klicks sind bis jetzt leider noch nicht aufgetreten. Das ist schade, aber verwundert mich auch nicht wirklich, so klein wie die Zielgruppe sein dürfte. Wobei klein natürlich relativ ist. Immerhin hat Wuppertal von Januar bis September knapp 158.000 registrierte Besucher zu verzeichnen. Das sind auf das Jahr hochgerechnet über 210.000 Besucher die im Durchschnitt 2,3 Tage verweilen. (Quelle: WZ-Newsline)

Ausgehend von einem weltweiten Handy Marktanteil des iPhones von rund 5% (Quelle), sind das über 10.500 potentielle Kunden für die WuppTour App – jedes Jahr. Mangels nachvollziehbarer Statistiken fehlen in dieser Zahl noch iPad (3G) und iPod Besitzer. Letztere können mangels GPS zwar die App nicht in Form einer automatisierten Führung nutzen, aber durchaus manuell die Führung durchlaufen. Ausserdem kann man vom Content der App sogar profitieren, ohne wirklich die Route vor Ort abzulaufen. Das es auch dafür eine Zielgruppe gibt, zeigen Apps wie Weltstädte – Der Audioführer von Jourist.

An der App selbst hat sich seit dem letzten Beitrag nichts geändert, aber ich habe heute die finalen Texte für die Führung erhalten. Diese werden nun eingebettet, so dass als nächstes nochmal eine Generalprobe starten kann, bevor die Aufnahmen im Tonstudio gemacht werden. Beenden möchte ich den Artikel wieder mit einem interessanten Link bezüglich Crowdsourcing. Es geht um die von Apple unabhängige Messung des App Store Review Prozesses per Twitter. Jeder Entwickler möge ein Tweet verfassen indem er die Wartezeit twittert, die dann von ShinyDevelopment ausgewertet wird. Schöne Sache um einen Anhaltspunkt zu haben, wie der aktuelle Stand der Review Zeit ist.

iPhone taucht nicht in Geräteliste von iPhoto auf

Von , 14. November 2011

Mal wieder habe ich das Problem, dass das iPhone nach dem Anschließen an meinen iMac nicht in iPhoto auftaucht. Normalerweise sollte es dort in der Geräteliste angezeigt werden, so dass man die mit dem iPhone aufgenommen Bilder in iPhoto importieren kann. Weder ein Neustart des iMac, noch ein Neustart des iPhone haben das Problem behoben.

Nach etwas Recherche bin ich nun auf die Lösung gekommen. Dies passiert immer dann, wenn auf dem iPhone in der Foto App im Ordner der Aufnahmen Bilder sind, die in irgendeiner Weise “kaputt” sind. Ich weiss nicht, ob es am Namen von den Bildern liegt, die von irgendwelchen schlecht programmierten Apps dort abgelegt werden, oder ob das auch bei Fotos passieren kann, die über die Kamera App geschossen wurden, aber das Löschen aller Bilder die nicht von der nativen Kamera App stammten, hat das Problem gelöst. In meinem aktuellen Fall vermute ich, dass es an den länglichen Bildern von der IncrediBooth App liegt.

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