Apple patentiert iMac Touch

Von Nino, 24. August 2010

iOS_iMac“Manchmal kommt es anders als man denkt”. Wer kennt diesen Spruch nicht, der auch allzu oft über meine Lippen kommt. Umso erfreulicher, wenn diese Regel durch angenehme Ausnahmen bekräftigt wird. So überkam mich heute morgen eine Mischung aus Gänsehaut und zufriedener Erkenntnis beim Lesen dieses Artikels. Apple meldet Patent für einen iMac Touch mit iOS an! Wow! Vor bereits 6 Monaten schrieb ich hier im Blog voller Begeisterung über meine Eindrücke von der Keynote zu Apples iPad. Das Gerät war noch lange nicht erhältlich, aber Steve Jobs schaffte es die Massen zu begeistern; meine Wenigkeit inklusive. Abgesehen von einigen wenigen Journalisten hatte das Gerät noch niemand in den Fingern gehabt, aber das Netz war voll des Lobes. Bis auf einige Ausnahmen, die aufgrund des mittlerweile bewiesenen Erfolges mehr oder weniger verstummt sind. Im genannten Artikel schweifte mein Blick dann wie automatisch über den Rand des iPads hinaus und so erkannte ich die logische Konsequenz die heute eigentlich “jedem” iPad User klar sein dürfte. Die Zukunft liegt in leicht bedienbaren Computern. Einer Welt in der man keine setup.exe mehr ausführen muss um ein Programm nutzen zu können und ein einziges Lösch Kommando ausreicht um es wieder zu entfernen. Eine Welt in der sich die Massen auch ohne helfende Computer Spezialisten in der Verwandtschaft mit dem Gerät zurecht finden und es nicht immer wieder zum Selbstzweck mutiert.

Meine Andeutung war zwar leicht unscharf, traf es aber auf den zweiten Blick gesehen recht präzise. Vor allem aber viel schneller als ich erwartet hatte.

fertig wäre der “iDesk” mit “AirTouch” Bedienung und iPhone OS 7.0

Ja, der Gerätename war wohl falsch, die Betriebssystemversion vermutlich viel zu hoch und der Name hat sich zwischenzeitlich auch in iOS geändert und für Luftfuchteleien allá Microsoft Kinect ist es wohl dann doch zu früh. Aber im Kern, ein iMac mit iOS und entsprechender Bedienung, wird es dann wohl wirklich so werden, wenn auch in einer aufgeflanschten optionalen Symbiose. Erst letzte Woche beschrieb ich einem Freund sogar in einer hitzigen Diskusion, wie ich mir sowas vorstellen würde. Exakt so wie auf der Zeichnung mit einer Mechanik, die den Bildschirm so kippt, dass man die Arme in angenehmer Haltung über dem Monitor hat.

Zuerst hab ich mich geärgert. Warum hab ich großartiger Visionär nicht ein Patent angemeldet und mich nun von Apple auszahlen lassen?! Nunja, nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass Apple noch viel schneller als gedacht war. Das Patent ist erst gestern enthüllt worden, wurde aber bereits letztes Jahr angemeldet und Apple arbeitet sogar noch viel länger an dieser Idee. So schrumpfte ich sofort wieder auf normale Größe herab und freue mich schlicht darüber, es vor vielen anderen erkannt zu haben. ;-)

Edit:
In diesem Artikel findet ihr die komplette und ausführliche Veröffentlichung des Apple Patentes (inkl. MacBook Tablet). Es wird sogar erwähnt, dass der iMac Touch noch dieses Jahr kommen soll. Da freue ich mich ausnahmsweise doch mal auf Weihnachten! :-D

Twitter Client für Nokia: Twibble

Von Nino, 17. August 2010

TwibbleDa mein geliebtes iPhone leider zur Zeit im “Urlaub” ist, muss mal wieder das altgediente Nokia E71 herhalten. Natürlich fehlte mir nun Twitterrific, die Twitter App die ich auf dem iPhone verwende. Also hab ich rasch nach einer Alternative für SymbianOS gesucht und bin in diesem Artikel auf Twibble gestoßen. Die Einrichtung war simpel und das Tool tut was es soll. Natürlich nicht so schön wie ich es auf dem iPhone gewohnt bin, aber die Darstellung geht in Ordnung. Besonders gefallen mir die Shortcuts zu den einzelnen Funktionen, z.B. “neuen Tweet erstellen” über die Taste ‘t’. Weiter kann es ständig im Hintergrund laufen und aktualisiert damit automatisch die Timeline. Alles in allem, für einen “Dinsosaurier” verglichen mit heutigen Smartphones (iPhone, HTC, etc.), eine gute Sache!

Schock: BFBS Deutschland abgeschaltet

Von Nino, 5. August 2010

BFBSDa denkt man an nichts Böses und schaltet einen seiner Lieblings Radiosender ein und muss just in diesem Moment vernehmen, dass der Sender eine Stunde später abgeschaltet werden wird. Ich spreche von BFBS (British Forces Broadcasting Service), einem britischen Radiosender, der für die in Deutschland stationierten Soldaten seit 65 Jahren eine eigene Sendestation mit lokaler Moderation betrieben hat. Seit meiner Kindheit kenne und höre ich diesen Sender immer wieder gerne. Die Musik traf meinen Geschmack, die Moderation war angenehm dynamisch und es war eine prima Gelegenheit, meine Englisch Kenntnisse zu festigen und dabei trotzdem deutsche Nachrichten und Staumeldungen zu hören. Nur eben auf Englisch.
Dazu kam, dass der Sender eine scheinbar überdurchschnittliche Sendeleistung hatte, so dass es selbst hier im Bergischen Land niemals Empfangsprobleme gab. Während lokale Radiosender wie Radio Wuppertal oder Radio RSG und selbst EinsLive zuweilen nur mit starken Störungen zu hören sind, war BFBS unabhängig von Tälern und Bergen immer glasklar.

Als ich also nun den unglückseligen Satz im Radio vernahm: “… we will switch off in an hour to return the frequence to the german government…”, zweifelte ich an meinen Englisch Kenntnissen und vermutete, etwas falsch verstanden zu haben. Nach einer Recherche im Netz stellte sich natürlich leider das Ganze als Wahrheit heraus, wie ihr auch in diesem Artikel oder auch hier, nachlesen könnt.

Ich bin echt enttäuscht, traurig und auch sauer, um die Möglichkeit gebracht worden zu sein, micht auf angenehme Weise mit der englischen Sprache während dem Auto Fahren auseinander setzen zu können! Als “Lacher” oben drauf kam dann noch, dass auf der Frequenz (96,5) nun “Deutschland Kultur Radio” zu hören ist. Ich fand diesen Sender beim Durchsuchen des Frequenzbandes insg. dreimal! Ebenso diverse andere Sender, die mehrere Frequenzräume belegen.

Kann mir also bitte jemand erklären, wozu diese furchtbare Redundanz gut sein soll und die vielen deutschen BFBS Fans in unserer Gegend auf ihren geliebten Sender verzichten müssen?!?

Fazit nach 3 Wochen Apple iPad

Von Nino, 27. Mai 2010

iPadBereits im Januar nach der Keynote von Steve Jobs war für mich klar, dass ich ein iPad haben will. Normalerweise bin ich ja kein Mensch, der ungesehen ein Produkt kauft ohne es vorher selbst getestet zu haben. In diesem Fall konnte ich allerdings nicht widerstehen. Wie konnte das passieren? Einerseits ist Steve Jobs einfach ein hervorragender Verkäufer, der seine Produkte zu präsentieren weiß, andererseits spricht das Produkt selbst aber auch eine so deutliche Sprache, daß mir klar war hier etwas zu bekommen, was mir seit langem gefehlt hat.

Einige mögen jetzt sagen: “Woher will er das wissen?!”. Ich weiß es deshalb, weil ich vor 3 Wochen mein iPad aus den Staaten bekommen habe und mir somit das Recht erworben habe, jetzt nach 3 Wochen das überfällige Fazit zu schreiben. Und das pünktlich zum morgigen Verkaufsstart des iPad in Deutschland. Als ich den Import angestoßen hatte, war weit und breit noch nichts von der UMTS Variante zu sehen und somit ist es ein iPad WiFi mit 64GB geworden.

Da eine Beurteilung eines neuen technischen “Spielzeuges” am Ende oft doch subjektiv und alles andere als objektiv ist, erst recht bei Produkten von Apple, möchte ich vorweg nehmen, dass ich kein Apple Fanboy bin. Das iPad ist (neben einem uralten iPod Nano) mein allererstes (nennenswertes) Apple Produkt und so hoffe ich, dass meine Begeisterung nicht nach “rosarote Brille” aussieht, sondern als ehrliche Überzeugung verstanden wird.

Ich lasse im Folgenden bewußt sämtliche technische Daten weg, übergehe den in Tests sonst üblichen Part der Funktionsbeschreibungen und verzichte sogar auf haufenweise Bilder. Zu all dem gibt es im Netz mehr als genügend Webseiten, YouTube Videos und nicht zuletzt die Webseite von Apple selbst. Das meiste werden interessierte Leser ohnehin bereits wissen und somit will ich daher auch nicht langweilen, sondern komme direkt zum interessantesten Teil eines Berichtes, dem Fazit:

iPadIch benutze das iPad jeden Tag, oftmals sogar für Stunden. Mal eben Mails checken auf der Couch. Mal eben noch eine Bestellung bei Amazon abschicken. Mal eben einen im Fernsehen gehörten Begriff bei Wikipedia nachschlagen oder mal eben die Werbepause überbrücken und ein kleines Spielchen spielen. Diese kleinen “Nice-To-Have’s” werden ergänzt durch einige “Must-Have’s” wie Aus- und wieder Einschalten in 2 Sekunden ohne langwieriges hoch und runter fahren. Keine Lauferei ins Arbeitszimmer zum PC mehr mit anschliessender vereinsamung, weil der Partner im Wohnzimmer sitzt. Handliches und leichtes Format kombiniert mit überragender Akkulaufzeit. Auf dem Balkon sitzen, Musik hören und ein eBook oder elektronische Zeitung oder Lieblings-Forum lesen. Dem spontanen Besuch die letzten Urlaubsbilder zeigen oder abends im Bett noch einen Film gucken ohne den Ehepartner zur Schlaflosigkeit zu verdammen. Und last but not least: Maximales “Joy-Of-Use”! All das ist das iPad für mich geworden. Ein täglicher Begleiter für das Konsumieren der heutigen multimedialen Welt. Wenn es sein muß, sogar außer Haus. Allerdings kommt das in meinem Fall mehr als selten vor und das nicht, weil ich nicht die UMTS Variante habe, sondern weil es in der Jackentasche beim Auto fahren einfach stören würde. ;-)

Ja, das iPad hat auch Macken. Es kann nicht alle Webseiten darstellen, solange Flash noch nicht ausgerottet ist. Und ja, ewig lange Texte wie diesen Blog Artikel schreibt man weiterhin besser am PC. Und ja, der Speicherplatz ist vergleichsweise gering und das bei einem geschlossenen System, dem nicht mit einem USB Stick ausgeholfen werden kann. Aber Apple macht es mir mit dem ansonsten tollen Produkt so unglaublich leicht, diese Nachteile hinzunehmen und zu vergessen, dass das Ergbnis unterm Strich ein ganz klares JA zum iPad ist. Wer kein Gerät mit neuen Funktionen sucht, sondern ein Gerät das einem die täglichen Aufgaben erleichtert, der ist beim iPad richtig. Hier wiederholt sich eindeutig die Geschichte des iPhone. Als dieses auf den Markt kam, hat auch “jeder” gesagt: “Was soll ich mit so einem Telefon? Das braucht kein Mensch!”. Und doch haben sich über 50 Millionen iPhones verkauft und die Zahl steigt weiter!

Ich bin davon überzeugt, dass Apple hier den Durchbruch für Tablet PC’s geschafft hat und in wenigen Jahren ein Tablet PC zum Standard Inventar gehören wird, die der heutigen Verbreitung von Netbooks nahe kommt. Die anderen Hersteller werden jedoch nur dann eine Chance auf ein Stück des Kuchens haben, wenn sie neue Wege beschreiten und Betriebssystemen die eigentlich zur Maus Bedienung entwickelt wurden, absagen werden. Hier liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg des iPads. Kein hochfahren und erstmal Updates für Virenscanner und Betriebssystem installieren, sondern “Einschalten – Geht!”.

Fakt ist, mein PC hat seinen Fulltime Job an das iPad verloren und arbeitet nun auf “400 Euro Basis” für gelegentliche Aufgaben wie CD’s brennen, lange Blog Artikel schreiben oder aber Anschreiben für Behörden Korespondenz drucken. Im ernst: In den letzten 3 Wochen habe ich den PC vielleicht 3x wirklich benutzt. In der übrigen Zeit hat mir das iPad voll und ganz genügt. Es ist im Prinzip ein reiner Luxus Artikel, ein “Nice-To-Have” und dafür noch nicht einmal wirklich preisgünstig. Aber das ist für mich in Ordnung so. Ich frage auch einen Porsche Fahrer nicht, warum er nicht einen VW Polo gewählt hat, um von A nach B zu reisen!

Form and Functions

Von Nino, 27. Mai 2010

Viel zu lange hatte ich es vor mir her geschoben, aber nun ist es vollbracht. DanZei erstrahlt in neuem Glanz! Nach langem Suchen bin ich auf das richtige Theme (“Panorama” von Themocracy) gestolpert und bin begeistert. Nach vielen Stunden Sucherei hat sich die Mühe mehr als gelohnt. Das alte Theme (Avenue) war nett, aber nun doch etwas angestaubt. Am Theme selbst habe ich nichts verändern müssen, da ich es super finde, wie es ist. Einzig den Hintergrund habe ich abweichend vom Standard etwas heller eingestellt und natürlich ein eigenes Panorama Bild in den Header gesetzt. In diesem Fall handelt es sich um ein Werk (Skyline von Duisburg) von meiner Mutter (Hobby Fotografin), vielen dank an dieser Stelle! :-)

Der Beitrags-Titel deutet auch eine zweite Veränderung an und zwar die Integration meines Twitter Accounts oben rechts. Hier möchte ich, wie es nunmal üblich ist, kurze News, Interessantes oder Witziges zum Besten geben, was keinen eigenen Blog Beitrag wert ist. Ich hoffe ihr schaut weiterhin fleißig rein und verfolgt mich vielleicht sogar auf Twitter.

Erstaunt war ich übrigens, dass bereits nach einem halben Jahr die Besucher Marke von 10.000 geknackt war. Das freut mich sehr und wird mich dazu anspornen, euch hier noch mehr zu bieten! Vielen Dank!

Apple veröffentlicht Europa Preise für das iPad

Von Nino, 8. Mai 2010

iPad

Wie fscklog berichtet, hat Apple gestern abend die deutschen Preise für das iPad veröffentlicht und sorgt damit für Unruhe unter den kaufwilligen Fans des neuen Hightech Produktes. Grund für den Negativ-Preis-Rekord der Deutschen in Europa ist allerdings nicht etwa Apples Geldgier, sondern Deutschlands neues Gesetz für Urheberrechtsabgaben an die Verwertungsgesellschaften in Höhe von 15,19€ für einen Computer ohne Brenner. Somit kommen folgende Preise für das in Deutschland lang ersehnte und am 28.05.2010 erscheinende iPad (Vorbestellung ab 10.05.2010) zustande:

16GB WiFi:  514 499 Euro
32GB WiFi:  614 599 Euro
64GB WiFi:  714 699 Euro

16GB 3G:  614 599 Euro
32GB 3G:  714 699 Euro
64GB 3G:  814 799 Euro

Da das iPad in Spanien 35€ und in der Schweiz sogar satte 56€ billiger sein wird, dürfte somit zukünftig ein reger EU-interner Importhandel entstehen!

Ebenfalls veröffentlicht wurden die Preis für das Zubehör:

Keyboard-Dock:  69 Euro
iPad-Case:  39 Euro
Camera-Connection-Kit:  29 Euro
Dock:  29 Euro
Netzteil:  29 Euro
VGA-Adapter:  29 Euro

Update am 10.05.2010: Heute Nacht wurde auf der Webseite von Apple die Möglichkeit zur Vorbestellung des iPads freigeschaltet. Quasi in letzter Minute korrigierte Apple die Preise der 16 und 32 GB Versionen auf den zuvor angekündigten Preis ohne die 15€ Urheberrechtsabgabe. Grund ist offenbar, dass diese nur bei Computern mit mehr als 40GB Speicher fällig wird. Daher bekommen also nun nur die 64GB Modelle die umstrittenen krummen Preise. Quelle

Update2 am 17.05.2010: Vor einigen Tagen hat Apple nach Klärung mit der GEMA nun auch die Preise der 64GB Modelle korrigiert. Quelle

Erste Reviews des Apple iPad von Übersee

Von Nino, 1. April 2010

Apple iPadEs war zu erwarten, dass einige VIP’s in Übersee vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPad priveligiert werden würden. Es war nun sogar so, dass auserwählte Technik Gurus eine Woche lang das iPad zuhause auf Herz und Nieren testen durften. Offenbar mussten sie jedoch bis zum heutigen Tag still schweigen, da all ihre Reviews erst heute veröffentlicht wurden und es auch vorher keine öffentlichen Hinweise auf diese Tests gab. Folgend also nun die Berichte über das Objekt der Begierde. Anmerkung: Der Artikel von Walt Mossberg gefällt mir persönlich am besten.

Spieleveteranen – Next Level

Von Nino, 19. März 2010

Es ist soweit, die Spieleveteranen schaffen es ins nächste Level und wie ich finde, mit Bravour. Seit Anfang an verfolge ich diese Podcast Reihe, die etwa monatlich erscheint. Ich geniesse die erfrischenden Diskusionen und Rückblicke auf die Spielevergangenheit aus meiner Jugendzeit und ziehe daraus auch Informationen zu aktuellen Entwicklungen der Spieleszene und neuen Releases.

Erstellt wird der Podcast von 5 über die Welt verstreuten alten Bekannten aus der PC-Player Ära, Anatol LockerBoris Schneider-Johne, Heinrich Lenhardt, Jörg Langer und Winnie Forster.

Was mir schon immer gefehlt hat: Apple iPad

Von Nino, 16. Februar 2010

Nachdem ich die komplette Keynote (1,5h) von Apple Chef Steve Jobs zu Apples neuem Produkt, dem iPad, gesehen hatte, war für mich klar: Wenn das Ding in Wirklichkeit auch nur halb so gut aussieht und sich bedienen läßt, wie Steve Jobs es auf der Bühne demonstiert hat, werde ich noch dieses Jahr so ein Ding besitzen! Und ich bin mir sicher, dass es nicht nur am Verkaufs- und Präsentationstalent von Steve liegt, sondern am überzeugenden Produkt selbst. Also widme ich meine neue Blog Kategorie (Apple) dem iPad, da es dazu von mir hier in Zukunft mehr zu lesen geben wird.

Bevor ich mich aber nun über das Gerät auslasse, folgend als kurzes Intro über die Funktionen des iPad ein Ausschnitt aus der bereits erwähnten Keynote:

Apple hat es in den letzten Jahren bestens verstanden, gute Ideen aufzugreifen, innovativ zu verbessern und mit Erfolg auf dem Markt zu etablieren. Die zwei prominentesten Beispiele sind sicherlich der iPod und das iPhone. So wie es vor dem iPhone Mobiltelefone gab, gab es auch vor dem iPod MP3 Player. Aber Apple hat es geschafft, etwas überzeugendes aus der Grundidee zu erschaffen. Wer ein iPhone für 5 Minuten in der Hand hält, will es einfach gerne besitzen. Das liegt nicht daran, dass man es unbedingt braucht oder es nicht mit anderen Geräten ebenso gut oder (je nach Anwendungsfall) besser gehen würde, aber die Konzepte von Apple wissen einfach zu verzaubern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Meinung nach zum einen am Design und der Haptik und zum anderen an der intuitiven Bedienung. Die Produkte machen einfach Spaß und das ist der Punkt, den Apple verstanden hat. Es reicht eben nicht aus, 1000 und 1 Funktion in ein Gerät zu implementieren und den Anwender seinem Schicksal und der 500 Seiten starken Bedienungsanleitung zu überlassen.

Wesentlich zielführender ist es doch, dem Anwender ein ausgereiftes und durchdachtes Produkt an die Hand zu geben. Ich brauche kein Schweizer Taschenmesser im XXL Format; ich brauche ein kleines Taschenmesser mit den 3 wichtigsten Funktionen: eine Schere, eine Nagelfeile und die Pinzette. Warum möchten gerne soviele Menschen einen Porsche fahren? Weil sie es eilig haben? Weil man damit so schön einkaufen fahren kann? Weil er bequem ist? Nein, es macht einfach Spaß ihn zu fahren!

Es macht Spaß sich mit einem iPhone zu beschäftigen und es wird Spaß machen, das iPad zu bedienen. Ja, ich werde mich bestimmt auch mal darüber ärgern, dass das iPad kein Flash kann oder keine Kamera integriert hat. Aber unterm Strich bin ich der Meinung, gibt es derzeit kein Tablet PC, kein Netbook oder Subnotebook, das so zu begeistern weiß.

Natürlich immer bezogen auf den Einsatzzweck, für den diese Geräte gedacht sind. Niemand arbeitet wirklich stundenlang an einem Netbook. Diese Geräte Kategorie ist konzipiert für den gelegentlichen Einsatz, zumeist auf der Couch oder im Cafè, also in chilligen Situationen. Und dafür braucht man chillige Geräte, die sich gut anfühlen, die leicht zu bedienen sind und die einem das Gewollte möglichst bequem leisten und präsentieren. Und zwar ohne sich mit dem Gerät an sich rumärgern zu müssen oder es zum Selbstszweck werden lassen. Frei dem Motto: Mir macht Auto fahren Spaß, sogar sehr, aber ich muss nicht dran rumschrauben!

Die eigentliche Innovation des iPad ist nicht das Gerät selbst, sondern die Bedienung. Das bereits am iPhone überzeugte Betriebssystem passt einfach viel besser zu so einem Gerät als ein für Maus Bedienung gedachtes Windows oder Linux bisheriger Tablet PC’s und Netbooks. Schaut euch einfach mal folgendes HandsOn an, dass ich sehr überzeugend finde:

Vielleicht geht Apple in der Zukunft ja noch einen Schritt weiter und wird einen “iDesk” auf den Markt bringen, also einen Desktop PC der sich wie das iPad bedienen lassen wird. Aufgrund der Gegebenheiten eines “Stand PC” wäre dies natürlich nicht am Bildschirm zu bedienen, das wäre am Schreibtisch zu unhandlich denke ich. Aber wie wäre es mit Gestensteuerung, wie es sie bald für die Xbox360 geben wird, Project Natal genannt?! Das ganze dann noch kombiniert mit der alten 80/20 Regel von Pareto, nach der 80% der Menschen mit 20% der Funktionen eines PC’s auskommen, fertig wäre der “iDesk” mit “AirTouch” Bedienung und iPhone OS 7.0. ;-)

Aber genug orakelt. Wer braucht also nun ein iPad?

Derjenige, der bisherige Tablet PC’s nicht attraktiv fand. Derjenige, dem bisherige Netbooks zu unhandlich oder leistungsschwach waren. Derjenige, der neben dem TV gucken mal eben was im Internet nachschlagen will. Derjenige, der zum abendlichen Mails lesen nicht ins Arbeitszimmer an den Desktop PC abgeschoben sein will. Derjenige, der in der Werbepause des Lieblingsfilms ein kurzweiliges Spielchen spielen will. Derjenige, der im Zug sitzt und bequem ein eBook lesen will, aber auf andere Funkionen nicht verzichten kann, die den üblichen eBook Geräten fehlen.

Zum Abschluß muss ich natürlich sagen, ich habe noch kein iPad in der Hand gehabt, also ist das alles sehr spekulativ. Aber die bisher im Netz herum geisternden Videos sprechen für mich eine eindeutige Sprache. Und wohl gemerkt: Ich bin kein Apple Fanboy und besitze bisher auch keine Apple Produkte. Ok, doch, irgendwo in der Schublade versauert ein 5 Jahre alter iPod nano, aber der zählt nicht. :-D Revidieren kann ich meine Meinung ja immer noch, aber erstmal bin ich begeistert und plane die Anschaffung eines iPads. In meinem Fall benötige ich allerdings keines mit UMTS, da es für mich ausschliesslich um den Einsatz zuhause im WLAN geht.

Im letzten Jahr war ich bereits drauf und dran einen neuen PC anzuschaffen und war sehr unschlüssig, ob es nicht ein Netbook werden soll. Ja, ich hatte sogar einen iPod Touch ins Auge gefasst, aber aufgrund der geringen Größe wieder verworfen. Wie gut das ich solange gehadert habe und nun das auf mich passende Produkt auf den Markt kommt.

Die Zukunft des Automobils: Verbrennungsmotor

Von Nino, 18. Januar 2010

Wer sich einigermaßen kritisch in das Thema Elektroauto einliest, kommt schnell dahinter, dass die Welt lange nicht so rosig aussieht, wie die Fördergelder geilen Automobilhersteller uns das glauben machen wollen. Es sind noch jede Menge offener Probleme zu lösen, deren Ausgang aus heutiger Sicht noch vollkommen offen ist. Wird es einen technologischen Durchbruch geben? Findet jemand den Stein der Weisen? Wer weiß das schon. Aber der Verbrennungsmotor wird die heutige Generation Menschen mit Sicherheit überleben!

Zum Thema:

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