Das schöne an der neuen Mobilität ist, dass man mit den gängigen Typ 2 Kabeln laden kann, ohne sich um die Rahmenbedingungen Gedanken machen zu müssen. Der Hersteller der öffentlichen Ladesäule hat bereits alles bedacht. In der eigenen Garage wird es der Elektriker bei der Installation einer Wallbox schon richten. Was aber nun, wenn man bei langen Strecken in der Nachlade-Not auf konventionelle Steckdosen trifft, welche keine intelligenten Kommunikationsprozesse enthalten? In dem Fall wird man selbst gefordert, ein wenig das Hirn einzuschalten und mitzudenken. Glücklicherweise gibt es auch hier Unterstützung in Form von Lade-Equipment. Die Firma crOhm bietet eine mobile Ladebox an, in der ein Höchstmaß an möglicher Sicherheit gewährleistet wird. Die einzige Hürde ist, dass man den maximalen Ladestrom einstellt, der mit der Stromquelle möglich ist. Im Prinzip handelt es sich hier um nichts weiter als eine sogenannte Wallbox, die Standfüße, einen Handgriff und eine Einstellmöglichkeit für die Stromstärke bekommen hat. Mit 4kg ist die Box zwar kein Leichtgewicht, bietet aber einen extrem breiten Handlungsspielraum. So kann sie von niedrigen 2kW Ladeleistung (SchuKo-Stecker) bis hoch zur Schnellladung mit 22kW (CEE Drehstromstecker) das gesamte Spektrum der heutigen Wechselstrom-Ladung abdecken. Das Wort Ladung ist genau genommen an dieser Stelle nicht ganz richtig. Die Box dient lediglich der Absicherung und der Kommunikation mit dem Auto. Diesem teilt die Box mit, mit welcher Stromstärke das Auto nun von der Stromquelle laden kann. Der eigentliche Lader steckt beim Typ 2 Standard nämlich im Auto. So ist die Box also nichts weiter, als ein sehr intelligenter An/Aus-Schalter mit vielen Sicherheitsebenen.
An der Ladebox befindet sich in der von mir bestellten Variante ein dreiphasiges CEE Kabel für 32 Ampere. Um die diversen weiteren Steckdosen ebenfalls nutzen zu können, habe ich mir noch ein paar Adapter besorgt. Damit kann ich die Box sowohl an 16 Ampere CEE Dosen (ein- und dreiphasig) als auch an guten alten SchuKo Dosen nutzen. An diesen sollte man selbstverständlich mit Bedacht rangehen, da sie nicht für eine Dauerbelastung mit 16 Ampere ausgelegt sind. Daher sollte man die crOhm Box dann eher auf 13 oder gar 8 Ampere einstellen. So ganz ohne Nachdenken geht es dann leider auch mit der crOhm Box nicht.
Nach meiner Bestellung im August letzten Jahres durfte ich nun endlich den Renault ZOE Probe fahren. Was soll ich sagen, die Probefahrt war absolut genial und der ZOE hat mich total umgehauen! Ich kann es jetzt noch weniger abwarten, bis die Auslieferung an die Privatkunden im Juni beginnt, und mein derzeitiges Auto wird mir bis dahin noch mehr auf den Senkel gehen, als es das ohnehin schon tut. Ich bin so froh, wenn ich dieses anachronistische Ungetüm endlich los bin. Ich bin den Gestank leid. Ich bin das Vibrieren leid. Ich bin das hohe Standgas beim Kaltstart leid. Ich bin das lange Warten leid, bis endlich die Heizung anfängt warm zu werden. Ich bin es leid ständig schalten zu müssen, während ich in der Rush Hour auf dem Weg zur Arbeit im Stop&Go Verkehr versuche mein Brötchen zu essen. Ich mag nach dem Tanken keine nach Benzol stinkenden Hände mehr haben. Ich möchte nicht mehr nach dem Stand des Motoröls gucken müssen. Ich möchte das Radio nicht mehr lauter drehen müssen, nur weil ich auf die Autobahn aufgefahren bin und der Motor versucht mit seinem Dröhnen die Musik zu übertönen. Ich möchte endlich kein Gezuckel mehr haben, weil ich zu schnell für den ersten Gang und zu langsam für den zweiten Gang bin. Und ich möchte nicht mehr als nötig CO2 in die Luft blasen und wertvolles Öl verbrennen, was man für andere Dinge sinnvoller verwenden könnte.
Nein, der ZOE ist kein Über-Auto! Er beschleunigt auch nicht alles mit seinen 220NM aus, was neben einem an der Ampel steht. Er ist auf der Autobahn dank Wind und Rollgeräuschen auch nicht flüsterleise. Auch der ZOE muss irgendwo laden und man macht sich die Finger schmutzig, während man das Ladekabel aufrollt, welches gerade noch auf dem Asphalt im Dreck lag. Aber er macht so unfassbar viele Dinge so unglaublich viel besser als ein herkömmliches Auto! Ist man einmal eine längere Zeit ein Elektroauto gefahren, kommt einem ein thermisches Auto so falsch vor. Es fühlt sich wie ein Rückschritt an und es macht deutlich weniger Spaß zu fahren. Ein Elektroauto ist für die Zielgruppe in allen Belangen soviel angenehmer.
Der ZOE setzt neue Maßstäbe für den automobilen Alltag!
Die Probefahrt mit dem ZOE war eigentlich nicht spektakulär. Aber genau deswegen war sie es doch! Sämtliche Vorurteile die man einem Elektroauto gegenüber haben kann, räumt der ZOE einfach beiseite. Zumindest bei denjenigen, die zu den 80% der Bevölkerung gehören, die täglich weniger als 60km fahren und die sich ein Elektroauto schon jetzt leisten können. Der Elektroauto-Markt beginnt sich gerade erst zu bilden und der ZOE ist der perfekte Kandidat für die Position an der Sperrspitze! Er fährt einfach total angenehm, leise und entspannt. Im Stadtverkehr ist er sehr kraftvoll und fährt sich auch dank dem straffen Fahrwerk recht sportlich. Besonders der Antritt aus dem Stand ist enorm und in der Klasse konkurrenzlos, dabei jedoch angenehm unaufgeregt. Mit einem normalen Auto würde man sich als Rowdy fühlen, der ZOE ist dabei jedoch schön unauffällig. Das hohe Gewicht ist aufgrund des niedrigen Schwerpunktes nicht zu spüren. Die Bremse ist sehr direkt und verlangt eine kurze Eingewöhnung. Die Rekuperation, die beim Bremsen verstärkt wird, sorgt zusammen mit den mechanischen Bremsen für ein sehr hohes Verzögerungsmoment. Das beste dabei ist: Die Energie ist nicht verschwendet, sondern landet im Akku für die nächste Beschleunigung.
Ein integrierter Tablet Computer zeigt nicht nur das Bild der Rückfahrkamera an, sondern bringt einen unterwegs ins Internet, liest die Mails vor und schickt an der nächsten Ampel auf Wunsch eine Statusmeldung zu Twitter. Die Standheizung als auch das Aufladen lässt sich per iPhone App aus der Entfernung starten und kontrollieren. Der Kofferraum ist groß und der Platz im Fond mehr als ausreichend. Lediglich im Kopfbereich wird es oberhalb von 1,80m etwas eng. Der moderne Tacho ist sehr gefällig und zeigt alle notwendigen Werte übersichtlich an. Ansonsten ist der ZOE wie sein Schwestermodell Clio – nur schöner – ein normales Auto seiner Klasse. Was ihn so einzigartig und das Erlebnis der Mobilität soviel besser macht, ist der elektrische Antrieb. Diesen schwer zu beschreibenden Fortschritt begreift man aber erst, wenn man es selbst mal erlebt hat. Daher meine dringende Empfehlung, den ZOE im kommenden Sommer einfach mal Probe zu fahren. Vielleicht sorgt das bei Zweiflern für Klarheit, warum Elektroautofahrer so begeisterte Umsteiger sind. Dieser Systemwechsel ist wie damals der Übergang von der Schallplatte zur CD, ein längst überfälliger Schritt. In einigen Jahrzehnten werden herkömmliche Autos nur noch was für Freaks sein! Mit dem ZOE ist definitiv ein toller großer Schritt in diese Richtung gemacht!
Um im Auto an der Frontscheibe mein iPhone 5 zu befestigen, suchte ich kürzlich ein hochwertiges Saugnapfstativ. Es sollte stabil, flexibel einsetzbar und vor allem vibrationsfrei sein. Das Filmen im Auto ist die Königsdisziplin für derlei Halter, da jede Bodenwelle Vibrationen im Gerät erzeugt, was dann auf Videos sehr unschön aussieht. Gemäß dem Motto “Size does matter!” habe ich mich daher für die Halter von RAM-Mount entschieden. Die Produkte dieses aus den Staaten stammenden Herstellers werden besonders gerne im Sportflieger-Bereich eingesetzt und sind sehr stabil.
The bigger, the better!
Sämtliche Produkte sind in Einzelteilen erhältlich und bieten daher eine schier unendliche Kombinationsvielfalt. Egal wie kurios der Einsatzzweck ist, bei RAM-Mount findet man eine Möglichkeit sein Ziel umzusetzen – sei es, dass man ein iPad am Armaturenbrett befestigen will oder aber ein Navi am Motorradlenker. Primär bestehen die Halter immer aus einer Basis, einem Arm und der Halteschale für das Gerät. Verbunden werden diese Teile durch einheitliche Gummikugeln, die auf entsprechenden Befestigungsflanschen sitzen. Die Gummikugeln sitzen in den Gegenstücken in kugelförmigen Schalen und werden dann über eine Klemmschraube fixiert. Ein entscheidender Vorteil dieses Aufbaus: Beim nächsten iPhone Formfaktor kaufe ich lediglich die Halteschale neu und kann den Rest des Halters weiterverwenden!
Für das iPhone 5 bietet der Hersteller zwei Komplett-Sets an. Um die Vor- und Nachteile zwischen der Kunstoff (RAP-B-166) und Metall-Variante (RAM-B-166) zu ergründen, bestellte ich mir beide und habe meine Eindrücke in einem Video festgehalten:
Am einfachsten sind die Produkte bei deutschen Resellern zu erhalten. Hier empfehle ich entweder Friebe Flugbedarf oder Butterfly Avionics. Beide haben nicht unbedingt das komplette Sortiment der Sonder- und Zubehörartikel im Shop, können aber vermutlich auf Anfrage alles besorgen.
Es gibt viele Menschen, die behaupten, ein Elektroauto müsse künstlich den Krawall eines Benzinautos simulieren, um sicherer zu sein. Es werden auch immer mehr Stimmen laut, Elektroautos müsse man speziell kennzeichnen, da sie unter Starkstrom stehen. Dass in der Realität ein Elektroauto sogar weniger gefährlich ist, als ein Benzinauto, möchte so mancher nicht wahr haben. Zu dieser Thematik hat sich nun Volker Adamietz (Gründer des österreichischen Blogs Elektroautor.com) Gedanken gemacht. Entstanden ist die Idee zu einem neuartigen “Warnsticker”.
Es ist sogar von Vorteil, wenn man einem Elektroauto ansieht, dass es auch eines ist. Aber nicht, weil es gefährlich ist, sondern weil es an der Zeit ist, der Gesellschaft und seiner Umwelt zu zeigen – E-Autos existieren tatsächlich, funktionieren einwandfrei und können auch gut aussehen.
Der elektrische Blitz, unverkennbar auf Warnschildern ein Symbol für elektrische Spannung, legte den Grundstein für die Idee des Auto-Aufklebers. In Elektroautos fließen zwar starke Ströme, diese sorgen jedoch für viel Fahrspaß und sind so abgesichert, dass keine Gefährdung für Insassen besteht. Aus diesem Grund sollte der Pfeil ungefährlich aussehen und “fetzig”, dynamisch und fast Comic-artig wirken. Der Blitz deutet auch direkt auf das Wort “Elektroauto” hin, in dem der Strom fließt und es mit Kraft erfüllt. Um aus dem “Ex-Warnschild” endgültig eine Art “Entwarn-Schild” zu machen, gibt es im unteren abgerundeten Rechteck jeweils einen Spruch, der auf ironische Weise auf die Vorteile der Elektroautos aufmerksam macht.
In der Regel sind Elektroauto-Fahrer sehr idealistisch und weisen auch gerne darauf hin, dass sie in einem umweltfreundlichen Fahrzeug unterwegs sind. Die Sticker sollen nicht nur Spaß machen, sondern Aufklärungsarbeit leisten und im Bewusstsein der Menschen etwas verändern. Je mehr Elektroauto-Enthusiasten diese Initiative unterstützen, desto besser ist es für das Image der Elektroautos. Außerdem ist es auch eine gute Möglichkeit für Opinion-Leader ihre Verbundenheit mit der sauberen Mobilität auszudrücken.
Bestellen kann man die Sticker in 4 verschiedenen Farben mit jeweils unterschiedlichen ironischen Wortspielereien zum Thema Elektroauto und Umweltschutz. Auf Elektroautor.com findet man im Sticker-Shop das passende Bestellformular. Ein wetterfester und UV-resistenter Aufkleber, ideal fürs Auto kostet 2,40€ – zustimmende oder skeptische Blicke der Betrachter inklusive.
Nachdem es in Frankreich anfing, bewegt sich mit kleinen Schritten nun auch in Deutschland was. Ich bin sehr erfreut über den ersten deutschsprachigen Fahrbericht im GreenMotorsBlog. Offenbar wurden also letzte Woche nicht nur französische Redakteure nach Lissabon zu Probefahrten eingeladen. Deren Artikel habe ich in den letzten Tagen ausgiebig in den Google Translator gesteckt und holprig konsumiert. Erstaunlich ist, dass in Deutschland als erstes in einem Blog und nicht bei der AutoBild & Co vom fahren mit dem ZOE zu lesen ist – das begrüße ich sehr!
Da ich das Auto letztes Jahr im August blind bestellt hatte, ohne es je in der Realität gesehen, geschweige denn gefahren zu haben, war ich sehr erleichtert und besonders erfreut, dass im genannten Blog Artikel durchweg positiv über den ZOE geschrieben wurde. Besonders hervorzuheben ist die offenbar erstaunlich gute Reichweite, die bei anderen Elektroautos in der Vergangenheit oft hinter den Erwartungen zurück blieb.
Eine weitere extrem erfreuliche Neuigkeit ist, dass Renault den VIP Room Kunden, die sich im Vorfeld bereits einen ZOE reserviert haben, noch weit vor der offiziellen Deutschland Einführung die Möglichkeit zur Probefahrt eines ZOE’s bietet. Ich werde also bereits übernächste Woche eine Probefahrt machen können und natürlich hier berichten! Die Termine und Orte sehen wie folgt aus:
Nur wenige auserwählte Autotester kamen bislang in den Genuss, den Renault ZOE noch vor seiner offiziellen Markteinführung Probe zu fahren. Das Ergebnis: Der innovative Fünftürer erntete viel Lob. Doch es geht nichts über den Selbstversuch. Also: Am besten, Sie überzeugen sich einfach selbst von seinen Qualitäten – im Rahmen einer exklusiven Probefahrt.
Denn Renault bietet Ihnen als registrierten Interessenten die besondere Gelegenheit, den Renault ZOE noch vor seinem Deutschland-Debüt zu testen. In den kommenden Wochen können Sie den stylischen Kompakten mit 100% Elektroantrieb bereits in einer von fünf deutschen Großstädten Ihrer Wahl Probe fahren!
Wann und Wo? Am 22. und 23. März in München sowie in Köln, am 27. und 28. März in Berlin und am 5. und 6. April in Frankfurt sowie in Hamburg. Nutzen Sie diese exklusive Gelegenheit, um in Kürze bereits als einer der Ersten selbst hinter dem Steuer des innovativen ZOE Platz zu nehmen.
Als letztes Schmankerl wurde heute der erste offizielle Werbespot für den Renault ZOE veröffentlicht. Meiner Meinung nach ist er sehr gelungen und verdeutlicht einen der vielen Vorteile die Elektroautos bieten:
Während es bei uns im deutschen Raum noch ziemlich still ist, beginnt sich die Marketing Maschine der Nachbarn warm zu laufen. Gestern tauchte das erste umfangreiche Pressekit im internationalen Renault Media Verteiler auf, wo ich als Blogger registriert bin. In Frankreich startet in 4 Wochen die Auslieferung der ersten ZOEs, und da wird es für Renault so langsam Zeit, entsprechende Medienpräsenz zu erzeugen. Bei uns in Deutschland müssen sich Käufer leider noch bis April gedulden, bis der ZOE bestellbar ist. Die ersten Vorführfahrzeuge werden dann einige Wochen später (Mai) bei den Händlern eintreffen, und wiederum einen Monat später (Juni) sollen dann die ersten Kunden auch bei uns ihre Fahrzeuge geliefert bekommen.
Das erste große Pressekit der Rollout-Phase des ZOE war erfreulich umfangreich und informativ. Selbst für jemanden wie mich, der jedes geschriebene und gesagte Wort zum Thema mehrfach während der zähen Wartephase inhaliert hat, gab es gestern einige spannende Details zu entdecken. Da ich eine allgemeine Vorstellung des heiß ersehnten Elektroautos bereits in diesem Artikel gemacht habe, gibt es im folgenden nun lediglich die Auflistung der neuen Details. Wen die komplette Vorstellung von Renault interessiert und wer sich von Grund auf über das Fahrzeug informieren will, dem lege ich dieses PDF (14MB) ans Herz!
Die Tacho-Anzeige der voraussichtlichen Reichweite bezieht sich auf die zuletzt gefahrenen 200km. Durch eine Reset-Funktion kann man die Kalkulationsbasis auf 30km reduzieren.
Der Hintergrund des TFT-Tachos ändert sich farblich, basierend auf der Fahrweise: Grün = ökonomisch, blau = neutral und violett = sportlich.
In allen Textpassagen, in denen die Ladeleistung erwähnt wird, ist immer von 3-43 KW die Rede. Eine Ladung unterhalb von 3KW (6-10 Ampere) scheint nicht möglich zu sein. Dadurch werden entsprechende Gerüchte der letzten Wochen leider bestätigt.
Die neuen Michelin Energy E-V Reifen reduzieren die Erwärmung, die beim Beschleunigen durch das hohe Drehmoment und Gewicht von Elektroautos auftritt. Weniger Erwärmung heisst höhere Effizienz und somit geringerer Verbrauch. Im Gegensatz dazu soll sich wiederum beim Bremsen das Gummi der neuen Reifen schnell erwärmen, um möglichst effektives Bremsen zu ermöglichen, also viel Energie abzubauen. Damit dieser Widerspruch tatsächlich funktioniert, dürfte der Reifen vermutlich richtungsgebunden sein!
Die Vorheizung des Innenraums ist auch möglich, wenn der ZOE nicht am Ladekabel hängt. Dann allerdings nicht programmierbar, sondern nur sofort startbar (per Fernbedienung oder Smartphone App) und begrenzt auf die Dauer von 5 Minuten.
Bisher war nur die Rede von 2 Düften für den ZOE ZEN. Es wird nun zum Nachkaufen 6 weitere geben. Zu erwerben sind diese über den Online Shop und beim Renault Händler um die Ecke.
Der ZOE wurde bekanntermaßen umfangreich in der Regenkammer getestet. Neu ist, dass er sogar einen Fahrtest (10km/h) bei einer Wasserhöhe von 40cm bestehen musste, bei der der Akku komplett geflutet ist.
Darüber hinaus gibt es noch ein paar neue Infos bzgl. des R-Link App-Stores. Folgende App Kategorien wird es zum Start geben:
Communication: e-mails, social networks, online navigator, etc.
Route optimization: identification of parking places, etc.
Practical information: weather forecasts, diary, yellow pages, hotels, restaurants etc.
Emergencies: emergency calls, Renault Assistance.
Mobility: multi-modal journeys, public transport.
Budget: insurance per kilometre, Renault tips, etc.
Use: servicing follow-up, users’ manuals, etc.
Entertainment: games, information, tourism, customization, etc.
Zum Launch des ZOE wird es für ZOE Käufer einen Online-Pass geben, um sich mit dem neuen System vertraut zu machen:
Connect Service für 3 Monate kostenlos: TomTom® Live und Coyote Series
eine Reihe von Apps kostenlos für 3 Jahre (Ausstattung ZEN & Intens; Life optional): e-Mail, R-Link Tweet, Wetter, Renault Assistance. Das Angebot wird um weitere neue Apps ergänzt werden.
Zugang zum R-Link Store für 3 Jahre (ZEN & Intens), um weitere Apps runterladen zu können.
Zum Start werden ca. 50 Apps verfügbar sein, abhängig vom jeweiligen Land.
Ein letzter spannender Punkt war von einem ersten französischen Fahrbericht (Google Translator) zu erfahren, der die Reichweite von 210km nach NEFZ betrifft. Renault hat immer wieder betont, dass dieser nicht der Realität entspricht und der ZOE im Alltag bei gemäßigten Temperaturen eine Reichweite von 150km haben soll. Im Winter sollen dann noch 100km übrig bleiben, da die Heizung ihren Tribut fordert und Akkus bei Kälte weniger Kapazität haben. In dem genannten Fahrbericht wurde nun tatsächlich die Reichweite von 150km bestätigt, was sehr erfreulich ist. Diverse andere Modelle wurden in diesem Punkt in der Vergangenheit von der Presse stark kritisiert. Hervorzuheben ist, dass die 150km wohl sogar ohne den ECO-Modus erreicht wurden. Dieser reduziert die Motorleistung und senkt den Verbrauch der Klimaanlage bzw. Heizung und erreicht dadurch etwa 10% mehr Reichweite. In der Praxis könnte man also eventuell noch mehr als die 150km erreichen, wenn man kompromissbereit ist und es mal darauf ankommt.